Wie wird ein Honorar für ein Buch von 50€ im Jahr versteuert, wenn sonst nur ein Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit und Vermietung vorhanden sind?

2 Antworten

Wenn so eine Tätigkeit zusätzlich zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit ausgeübt wird, bleibt das bis zu 410,-euro im Jahr völlig steuerfrei udn bis 820,- Euro erfolgt ein immer geringer werdender Härteausgleich.

Erst wenn der Gewinn aus dieser Tätigkeit 820,- Euro übersteigt, ist es voll zu versteuern.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Vielen Dank! Es geht um die Frage der Geringfügigkeit. Ein Verlag zahlt für verkaufte Exemplare  einer Masterarbeit einen relativ geringen Betrag. Es liegt kaum eine freiberufliche Tätigkeit vor. Andererseits sind neben Einkünften aus nicht selbständiger Arbeit auch Mieteinnahmen zu versteuern. Ich gehe jetzt davon aus, dass die 50 € nicht zusätzlich erklärt werden müssen.

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@Finding

Die 50 Euro eben erst, wenn 410,- Euro pro Jahr erreicht werden.

Es liegt kaum eine freiberufliche Tätigkeit vor.

Das magst Du so empfinden. In der Praxis ist es so, dass wenn ein Stpfl (Steuerpflichtiger) eine Einnahme erzielt, zu prüfen ist, gehört es zu einer der 7 Einkunftsarten? Wenn nein, dann wäre es steuerfrei.

Die Erlöse aus dem Verkauf von Büchern sind Einkünfte aus selbständiger Arbeit als Autor.

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Dieses Buch wurde also selbst "gemacht°, gedruckt und gebunden.

Vermutlich im Auftrag von jemandem, der das selbst nicht kann.

Sowas würde ich Hobby nennen und hat mit der Einkommensteuer nichts zu tun.

Ich denke bei 50 Euro auch nicht an eine Autorentätigkeit - obwohl, dem Sarrazin möcht ich's wünschen, diesen Erfolg zu haben.

Ungewiss bleibt hier, was tatsächlich für eine Leistung erbracht wurde.

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Fragen zur Est, Kapitalerträge und Est-Erklärung

Hallo,

ich hätte ein paar Fragen zum Thema Einkommensteuer und Einkommensteuererklärung, zu denen ich leider keine Antworten gefunden habe.

  1. ) Bin ich überhaupt verpflichtet, eine ESt-Erklärung abzugeben, wenn meine Einkünfte weit unter 8000 Euro liegen, bzw. wenn keine Einkommensteuer anfällt und ich vom Finanzamt nicht aufgefordert werde eine abzugeben?

  2. ) Ich hatte im Jahr 2014 0 Euro Einnahmen aus selbständiger Arbeit oder einer Beschäftigung durch Einstellung (habe vom erspartem gelebt bzw. durch Unterstützung von Eltern). Allerdings hatte ich 1700 Euro Kapitalertrag (Zinsen aus einem Darlehen, das ich privat vergeben habe). Mit Abzug des Freibetrages von 800 Euro wären das 900 Euro, die versteuert werden müssen. Fallen für mich damit Einkommensteuern für das Jahr 2014 an, oder nicht? Sonderausgaben gab es übrigens auch, ca. 850 Euro Kranken- und Pflegeversicherung.

  3. ) Müssen Kapitalerträge (z.B. Zinsen aus einem Privatdarlehen) in einer ESt auch angegeben werden, wenn sie in der Summe 800 Euro im Jahr nicht überschreiten?

4.) Mir ist aufgefallen, dass ich im Jahr 2012 mehrere Fehler in der ESt gemacht habe. Ich habe zum einen Einnahmen im 3stelligen Bereich und zum anderen noch höhere Sonderausgaben (Kranken- + Pflegeversicherung, Studiengebühren) vergessen anzugeben. Dabei war ich glaube ich garnicht mal aufgefordert worden eine abzugeben. Und wahrscheinlich auch nicht verpflichtet. Und meine Einkünfte betrugen um die 3000 Euro. Ich war also so oder so nicht verpflichtet, Einkommensteuer zu zahlen. Muss/Sollte ich trotzdem diese Einkommensteuererklärung berichtigen, oder darf ich mir und dem Staat den damit zusammenhängenden Aufwand ersparen?

Vielen Dank

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