Wie wird die notwenige Margin (bei Aktien) berechnet?

1 Antwort

So ganz verstehe ich nicht, warum Du ein Margin beim Aktienkauf benötigst oder die Bank ein Margin ausgibt. Kann es sein, dass statt dem Margin die Beleihungsquote gemeint ist? Denn dann wäre es für mich deutlich verständlicher, da "solide" Aktien meist eine Beleihungsquote von 25% haben. Diese Quote ist aber von Bank zu Bank unterschiedlich, kann jederzeit geändert werden und ist abhängig von der Qualität der Aktiengesellschaft. Cash wird z.B. meist mit 80% bewertet, kann aber auch bei manchen Banken höher ausfallen. Die Beleihungsquote wird herangezogen, wenn ein Lombard-Kredit eingerichtet wird, dem das Depot als Sicherheit dient. In dem Beispielfall (40T in Aktien) wäre der Lombard dann bei 10.000 Euro. Fallen die Kurse sinkt auch der Lombard bzw. andersherum.

Gefährlich kann es werden, wenn z.B. in turbulenten Börsenzeiten die Beleihungsquoten gesenkt werden oder ganz gestrichen werden, dann kann es nämlich zu Nachschusspflichten kommen, da die Sicherheiten für den in Anspruch genommen Lombard nicht mehr ausreichen. Hab ich bei Kunden mit Commerzbank Aktien erlebt, deren Beleihungswert wurde in der Finanzkrise auf 0% gesetzt und schon war ein Teil der Sicherheiten weg.

Margins werden in der Regel bei EUREX-Geschäften, also Options- und Futuresgeschäften benötigt. Beispiel: Wenn man eine Put-Option verkauft, gibt es ja eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass ich diese Aktien kaufen muss, denn als Verkäufer habe ich die Pflicht den Optionsbedingungen nachzukommen und dies ist natürlich ein Risiko, welches mit mehreren Marginarten abgesichert wird. Umso näher der Kurs des Basiswerts dem Basiskurs kommt, umso großer ist die "Gefahr" der Optionsausübung durch den Optionskäufer und somit steigt auch die zu tätigende Sicherheitsleistung, also das Margin.

Ich hoffe, dass ich Dir etwas weiterhelfen konnte und Deine Frage richtig verstanden und beantwortet habe.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

4% Rendite in einem Monat. Strategie

Sehr geehrte Community-Mitglieder. Ich habe eine Strategie entwickelt, wie gefällt sie euch.

Ich erkläre mal kurz: Ich habe einen Startkapital von 10.000 Euro. Ich handle nur Euro vs Dollar. Ich riskiere pro Tade 0,2% vom Startkapital. Mein StoppLoss liegt bei -30%( Wenn das Eingesetzte Geld 30% an Wert verliert, dann wird automatisch verkauft)Es wird ein Hebel von x100 benutzt. Nähmen wir mal an, dass ich die 20 Euro verliere. Am nächsten Tag setzt ich wieder erneut soviel Geld ein + meine Tagesziel von 0,2% pro Tag, sodass ich bei einem Kursanstieg von 0,3% meine Verluste ausgleiche und einen Gewinn von 20 Euro pro Tag mache. Ich hoffe das war verständlich. Dies kann ich ingesamt 7 mal durchführen. Am siebten Tag ist mein ganzes Kapital verloren.

In einem Monat würde ich mit dieser Strategie 4% rendite erwirtschaften.

Was die welt des Devisenhandels angeht bin ich ein unwissender Neuling. erleuchtet mich, ob diese Strategie vernünftig ist.

Meine Strategie Rechnung:

..............Einsatz......Verlust........Kapital

Tag 1........20.............6...............9994

Tag 2........200...........60..............9934

Tag 3........420...........126............9808

Tag 4........906,66.......272............9536

Tag 5 ........1880.........564............8972

Tag 6........3826,66.....1148...........7824

Tag 7.........7720.........2316..........5508 (Schmerzensgrenze)

Am 7. Tag wird 7720 Euro eingesetzt. Bei einem Hebel von x100 und einem Kursanstieg von 0,3% würde ich 2316 Euro gewinnen. Wenn man das Gewinn dem Kapital draufrechnet (7824+2316=10140) dann habe ich einen Gewinn von 140 Euro in 7 Tagen. Pro Tag habe ich also 20 Euro verdient.

Dies ist noch eine Bespiel strategie. StopppLoss, Risiko, Moneymanagement und Gewinnerwartung werden sch noch ändern. Ich arbeite noch daran

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