Wie wird die Einkommensgrenze für die Krankenversicherung berechnet wenn man ein Nebengewerbe hat und familienversichert bleiben möchte??

1 Antwort

Da in diesem Fall von einem regelmäßigen Einkommen die Rede ist, wird natürlich das Kalenderjahr herangezogen. Und zum Nachweis wird letztlich von der Krankenkasse der Nachweis dahingehend gefordert, dass man den EkSt-Bescheid vorlegen muß.

Genau. 5220,- pro Jahr = 435,- mtl. ist zur Zeit die Grenze.

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GbR - Geschäftsführer - Gewinnverteilung

Hallo, eigentlich war lt. unserem StB alles klar. 2 gründen eine GbR, einer wird Geschäftsführer, der andere Stellvertreter. Gewinnverteilung wie folgt: jeder bekommt seinen erwirtschafteten Gewinn (wobei ein Stundenhonorar festgelegt wird). Vom Rest erhält der Geschäftsführer 10% , es wird Gehalt für Angestellte gezahlt, Büromaterial etc. und der Rest wird 50:50 geteilt. Jetzt sagt unser Bankmensch, dass bei 2 Gesellschaftern beide als Geschäftsführer fungieren müssen???? Und bei der Gewinnverteilung wäre es so, dass eben nicht jeder die Hälfte bekommt, sondern der GF mehr. Es ist wichtig für unsere GbR, dass jeder Gesellschafter die Hälfte der Personalkosten trägt, d.h. die anteilige Höhe des Gehalts muss mindestens 460 € betragen, damit keine Scheinselbständigkeit unterstellt werden kann. Was der einzelne im Monat erwirtschaftet kann gleich sein, wird aber in der Regel unterschiedlich hoch werden. Das hat aber jetzt nichts mit der tatsächlichen Gewinnverteilung nach Abzug der Vorabvergütung, Personalkosten, Bürokosten zu tun, oder?

Kann auch gern ein Beispiel nennen.

Gesamteinnahme pro Monat: 13.000 € davon erhält Ges. 1 = 5000 € und Ges. 2 = 4000 € jeweils für seine selbst erwirtschaftete Leistung. Verbleiben 4000 €. Davon ab: 920 € Gehalt und 1300 € für Geschäftsführer. Verbleiben 1280 € abzügl. ggf. Bürokosten von 280 € = 1000 €/Monat x 12 Monate = 12.000 : 2 = 6000 € am Jahresende zusätzlich für jeden Gesellschafter.

Nach Meinung unseres StB sind damit alle Kosten 50:50 geteilt und der Gewinn auch.

Unser StB hat gesagt, dass die zusätzliche Vergütung, die der GF erhält, in die Betriebsausgaben fällt und der tatsächliche Gewinn nach Abzug der Betriebskosten ausschlaggend ist und dieser wird ja hälftig geteilt.

Unser Bankmensch sagt, das wäre falsch.

Dankbar für eure Einschätzung.

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Komplette Kürzung Aufgrund Kindergeld Rückzahlung?

Schönen guten Tag, folgendes Problem ist heute aufgetreten

Meine Freundin, neu frisch Geborene Tochter (7.11.17) sowie ich bilden eine Bedarfsgemeinschaft. Nun erhielten wir unsere regulären Bedarfssatz von 368 und unserer Tochter wurde 237 (ohne Kindergeld Berechnung) zugesprochen. Nun wo wir endlich den Bescheid über Kindergeld erhielten und ihn direkt abgegeben hatten ereilte uns ein Brief von einer Kürzung. Wo meiner Freundin und meiner Tochter ein "Einkommen" Angerechnet werden. Bei meiner Freundin sind es 117 Euro (Kindergeld, laut dem Bescheid) und bei meiner Tochter 237€ Kindergeld "Verdienst". Doch das kann doch nicht sein, zumal meine Tochter keine Einkünfte haben kann, da die Kindergeld beauftragte meine Freundin ist. Zudem Berechnen sie meiner Tochter ihre komplette Leistung (die sie erhalten haben sollte). Nun wird meine Tochter mit 0 Euro berechnet, somit ist sie 45€ unter den von Ihnen berechneten Mindessatz. Sowie wir 117 Euro zusätzlich weniger aufgrund des angeblichen "Einkommens" Monatlich haben. Womit nicht nur sie unter den Mindessatz sondern auch wir drunter stehen.

Sie begründen es wohl Aufgrund einer Überzahlung von den letzten 2 Monaten (da sie, Dumm wie sie sind) das Kindergeld nicht berechnet haben und uns 2x die 237€ Rückzahlung geleistet haben. In den von ihren geschriebenen Dokument, steht keinerlei was von den nächsten Monaten, was wir dann allg. bekommen, ob es nur Zeitlich begrenzt ist bei unserer Tochter usw.

Nun wollte ich Einspruch einlegen. Kann ich es bei Ihnen verwenden, mit dem Angeblichen "Verdienst" meiner Tochter? Den sie nun voll abziehen? Und wie sie auf die 117 Euro Verdienst meiner Freundin kommen? Ist das Rechtens, haben sie ein Fehler gemacht? Ist es normal, dass man sich dazu Äußern sollen, obwohl sie nicht mal geschrieben haben wie es nun weiter gehen soll? Was empfehlt ihr? Bin für jede Hilfe Dankbar.

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Semesterferien & Minijob & Gewerbeschein

Hallo!

Ich bin Student, unter 25 und familienversichert. Übe zudem eine Beschäftigung auf 400 € Basis aus. In den Semesterferien würde ich aber gerne etwas mehr verdienen (gleicher Job, gleicher Arbeitgeber). Über die Kindergeldgrenze, Einkommenssteuer, etc. bin ich informiert. Die Sache schaut so aus: Ich würde jetzt in den Semesterferien z.B. 700 € pro Monat verdienen wollen, dafür aber im Herbst (weil Staatsxamen) gar nicht arbeiten.. Meine Familienversicherung bleibt dennoch aber bestehen, richtig? Wie ich es verstanden habe, muss ich aber dennoch Rentenversicherungsbeiträge bezahlen für die jeweiligen überschrittenen Monate zahlen (trotz Semesterferienregelung, die für die z.B. für Pflegeversicherung gilt, die dann dementsprechend wegfällt). Ich falle dann in die sogenannte Gleitzonenregelung. Die Beiträge werden dann nach einer bestimmten Formel berechnet (z.B werden bei 600 € ca. 50 € abgezogen) Zudem müsste ich noch Steuern bezahlen, die ich aber am Ende des Jahres zurückerhalte wenn ich unter dem Freibetrag bleibe (ca. 7XXX €)

Nun endlich (!) meine (2) Fragen: Wenn ich bei einem anderen Betrieb in den Semesterferien beschäftigt bin, muss ich keine Rentenversicherungsbeträge zahlen wenn ich unter einer bestimmten Tageszahl bleibe. Verdienst ist aber unwichtig, könnte so auch 3000€ (!) verdienen. Nur die Einkommenssteuer würde anfallen, ansonsten würde ich völlige Freiheit genießen. Warum aber fallen die Rentenbeiträge bei meinem "normalen", regelmässigen Arbeitgeber an?

Und nun viel wichtiger: Um diese Regelung zu umgehen dachte ich mir zusätzlich auf Gewerbeschein zu arbeiten (habe ich vor meinem 400€ Job eh getan). Dh. ich würde eben in den Ferien 400 € + nochmal 200-300€ dazuverdienen. Fallen dann aber auch Rentenversicherungsbeträge an? Es handelt sich bei den Gewerbejobs um eine selbstständige Tätigkeit (meist Messejobs), folglich arbeite ich dann bei verschiedenen Agenturen/ Arbeitgeber.

Auf gut deutsch: ich will einfach nur in den 2 Monaten Semesterferien genug Geld verdienen, damit ich es mir dann im Herbst leisten kann gar nicht zu arbeiten. Ist das irgendwie auch OHNE zusätzliche Abgaben (V.A. RENTENVERSICHERUNG !!!) möglich?

Habe übrigens schon mit meiner Krankenkasse und mit der Rentenversicherung telefoniert aber die jeweiligen Mitarbeiter erschienen mir leider nicht ganz kompetent.

Lieben Dank, ledigliche Hilfe käme mir seeehr gelegen!

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten! Danke :D

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