Wie wichtig ist Bildung für Erfolg?

3 Antworten

Es ist durchaus möglich, ohne Ausbildung und Studium beruflichen Erfolg zu haben. Das sieht man an den vielen Influencern, YouTube -Stars und Sternchen, etc. Wichtig ist, dass man mindestens eines oder mehrere der folgenden Talente hat: eine gute Geschäftsidee, eine bestimmte Begabung (musisch, künstlerisch, sportlich o. Ä.), Organisationstalent, die richtigen Beziehungen, Glück. Du kannst selbst beurteilen, ob dein Sohn etwas in der Richtung zu bieten hat.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nichts bringt, seine Kinder zu etwas zu zwingen, was sie nicht wollen, erst Recht nicht zu einem Studium. Allerdings darf dann auch die elterliche Hängematte nicht zu weich sein, in die sie fallen dürfen, wenn nichts klappt. Er muss schon einen gewissen Druck verspüren, Geld verdienen zu müssen. Ihr dürft ihm dann nicht sein Rumprobieren mit Geschäftsideen finanzieren!

Das ist ok. Frage ihn in 10 Jahren, wie es seiner ersten Million Euro (bitte Euro, nicht mongolische Tugriks) geht.

Bildung kann nie schaden - und auch ein Bodo Schäfer kann zwar nichts als Berufsdödel, aber er verkauft sich gut. Das mag manchmal im Phantasiebereich liegen, aber irgendwie kaufen die Leute seine Bücher und besuchen seine Vorträge.

Wenn Dein Sohn das auch schafft, dann ist ja alles gut. Die Erkenntnis, dass das alles etwas komplexer ist, als man denkt, kommt manchmal leider nur etwas spät.

Jedes Beispiel, das Du ihm für einen positiven Beitrag von Bildung bringst, wird er mit einem Gegenbeispiel widerlegen wollen. Jedes Argument, warum jemand in Ausbildung oder Studium investieren sollte, wird mit einem Gegenbeispiel eines Schulabbrechers konterkariert. Logik hilft hier nichts.

Ich denke, Du hast nur die Chance, in den Jahren nach dem Abitur durch die eigene Einsicht Deines Sohnes eine langsame Sinneswandlung zu erreichen, wenn ihm klar wird, dass er ohne Bildung einfach nicht gut genug ist und der Zufall nicht immer in seine Richtung spielt.

Argumente von "Erfahrenen" oder ausreichende Beispiele nutzen in Deinem Fall sicher gar nichts, weil Dein Sohn diese gar nicht hören, geschweige denn für sich annehmen wird. Er muss wohl seine eigenen (schlechten) Erfahrungen machen.

Würde allein "die Einstellung" ausreichen (seine ist schon mal nicht die richtige), gäbe es sicher erheblich mehr Millionäre.

Ganz wichtig, wie hier schon geantwortet wurde, Absatz 2 von @Sunshine24de und der letzte Absatz von @Gandalf94305.

Meine Meinung:

Natürlich gibt es auch heute noch Geschichten "vom Tellerwäscher zum Millionär" oder aktueller vom bildungsfernen Influencer oder YT-Star zum Millionär, das sind aber verschwindend wenige in Vergleich zur Anzahl derer, die die Einstellung Deines Sohnes haben und damit auf den Bauch fallen. Aus-/Bildung ist im Normalfall immer die Grundlage von allem Erfolg.

Wie schon gesagt wurde, biete ihm keine Hängematte und finanziere ihm nicht seinen bildungsfernen Weg zum Millionär. Er wird auch das selbst lernen müssen, wenn er für Dein "Gelaber" nicht zugänglich ist.

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