Wie werden nach einer Scheidung mögliche Steuerschulden aufgeteilt?

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Die erteilten Auskünfte müssen richtig und vollständig sein. Die Erteilung falscher oder unvollständiger Auskünfte ist eine Straftat (Prozessbetrug) und macht den Auskunftserteilenden gegebenenfalls auch schadensersatzpflichtig. Gegebenenfalls ist die Richtigkeit der erteilten Auskünfte auch eidesstattlich zu versichern, mit der Folge, dass die Strafandrohung bei falschen Auskünften sich drastisch erhöht.

Welche Vermögensgegenstände im Zugewinnausgleich beispielhaft zu berücksichtigen sind, entnehmen Sie bitte dem Zugewinnausgleichs-ABC in diesem Faltblatt.

Vom Anfangs- und Endvermögen sind jeweils die Schulden abzuziehen. Dies betrifft auch Unterhalts- und Steuerschulden. Allerdings kann die Berücksichtigung von Schulden nicht dazu führen, dass negatives Anfangs- oder Endvermögen zu berücksichtigen ist, vielmehr wird in diesen Fällen das Vermögen auf Null gesetzt.

weiter unter: http://www.anwaelte-du.de/sites/infos/zugewinnausgleich.htm

Man kann beim Finanzamt, auch wenn man (noch) zusammen veranlagt wird, die getrennte Berechnung der Steuer beantragen.

Dabei wird dann die Steuer sachgerecht (also jedem werden seine Werbungskosten usw. zugerechnet, bzw. abgezogen, unter Einbeziehung der Spplittingtabelle, die auf ihn entfallenden Steuern berechnet.

Da ist manchmal für den von Vorteil der eventuell weniger verdient hat udn deshalb die Steuerklasse V mit sehr hohen Steuerabzügen hatte. Aber es ist amtlich und hält jedem Gericht statt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Ich meine es ist vom Verdienst abhängig, weiss es aber nicht 100%ig. Von der Logik her kann man ja auch eine Person die kein Einkommen hat nicht mit 50 % der Steuerschuld belasten. Letztlich ist es jedoch immer besser wenn sich die Geschiedenen noch sachlich über diese Dinge austauschen können und zu einem Ergebnis kommen mit dem beide leben können.

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