Wie werden die Freibeträge für AV bei Hartz 4 und Eheleute berücksichtigt?

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2 Antworten

In den Fachlichen Vorgaben zu § 12 SGB II findest du:

Die Grundfreibeträge (§ 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1) für den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und dessen Partner werden addiert und dem gemeinsamen vorhandenen Vermögen/Vermögenswert gegenübergestellt, unabhängig davon, wer von beiden Inhaber des Vermögens/Vermögenswertes ist. Das gleiche gilt für Freibeträge zur Altersvorsorge nach § 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3. Freibeträge, die einem Kind eingeräumt werden, sind jedoch ausschließlich dessen eigenem Vermögen zuzuordnen.

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Gesetzestext-12-SGB-II-ZuBeruecksicht-Vermoegen.pdf

Bedeutet: Es wird auf der einen Seite das Gesamt-Vermögen betrachtet und darauf die Summe der Freibeträge angewendet.

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Es wird für jeden individuell gerechnet. Der Betrag über dem eigenen Schonvermögen muss sowohl der/die Antragssteller/in als auch der/die im selben Haushalt lebende Partner/in verwerten. Ist bei einem also mehr Vermögen als Schonvermögen vorhanden, gibt es kein ALG2=Hartz

hier ein rechner: http://www.brutto-netto-rechner.info/schonvermoegen.php

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