Wie werden Beiträge für freiwillige KV berechnet/Lebensversicherung?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, ich verstehe die Frage so, dass er weiter freiwilliges GKV.Mitglied bleibt. (Keine gesetzliche Rente ?)

Beide Möglichkeiten sind denkbar, kommt auf die Satzung der Kasse und auf den Bearbeiter an.

Sachgerecht im Sinne von §240 SGB V wäre eine Einbeziehung der Kapitalzahlungen z.B. durch Verteilung auf 10 Jahre analog einer betrieblichen Altersversorgung. Denn das spiegelt seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Eine explizite Vorschrift dafür ist mir aber ad hoc nicht bekannt.

In der Praxis sehe ich die Chancen ganz gut, dass es bei dem Mindestbeitrag bleibt bzw. dem was sich aus dem Einkommen des Ehegatten und Kapitaleinkünften ergibt. Denn die Frage nach Einkommen kann er guten Gewissens verneinen.

Egal wies ausgeht, eine LV aus < 2004 würde ich auf jeden Fall bis zum kalkulierten Ablauf weiterzahlen. Vergleichbare Anlagen gibt es derzeit nicht und daran ändert auch das Risiko ber Beitragszahlung nichts.

Viel Glück

Barmer

Nach der Schilderung ist der ehem. Selbständige nach wie vor freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Grundlage für die Bemessung der freiwilligen Beiträge ist § 240 SGB V. Danach sind auch Zinseinnahmen und Kapitalerträge zu verbeitragen. Bei der Wahl der Kapitalabfindung erhält der Versicherte ja auch Überschüsse, Unsen etc. aus der Versicherung. Da es sich aber nicht um ein betriebliche Versorgung handelt, werde die Krankenkassenbeiträge auch nicht auf 10 Jahre verteilt sondern werden im Jahr der Zahlung fällig. Bei freiwillig versicherten können aber noch weitere Einnahmen - neben Arbeitseinkommen - berücksichtigt werden, u. U. auch das Einkommen des Ehegatten aber auch Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung usw. Das ändert sich jedoch, wenn man eine gesetzliche Rente bezieht und als Renten versicherungspflichtig in der Kranken- und Pflegeversicherung wird (das ist dann der Fall, wenn man in der 2. Hälfte seines Erwerbslebens zu mindestens 90% der Zeit gesetzlich krankenversichert war). Als Pflichtversicherter werden Beiträge nur auf Arbeitseinkommen (also Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, abhängiger Beschäftigung und Landwirtschaft), gesetzliche Renten (und vergleichbare Einkommen wie z. B. Diäten, Renten aus dem Ausland) und Versorgungsbezüge (darunter fallen alle Ansprüche aus betrieblicher Versorgung) fällig.

Die Satzungen der Krankenkassen können auch etwas abweichendes bestimmen.

Mit 60 Jahren Direkt-LV ausbezahlt - KV-relevant ab 65 Jahren?

Meine Frau bekommt mit 60 Jahren eine Direkt-Lebensversicherung ausbezahlt. Vermutlich wird sie mit 64 Jahren in Rente gehen. Ist dieser Betrag als "Einmalzahlung" später KV-relevant, d.h. müssen dafür KV-Beiträge entrichtet werden?

...zur Frage

Freiwillige Krankenversicherung in gesetzlicher KV - jetzt Elternzeit und trotzdem Beiträge?!

Guten Morgen, ich bin durch mein Einkommen in die freiwillige KV bei meiner gesetzliche Krankenkasse gerutscht. Nun bin ich 1 1/2 Jahre in Elternzeit und habe aktuell garkein Einkommen. Soll aber trotzdem Versicherungsbeiträge bezahlen. Eine Neuberechnung meines Einkommens würde nur auf Anforderung meines Arbeitsgebers durchgeführt (O-Ton Versicherung) und mein Arbeitgeber kann dies derzeit nicht anfordern (O-Ton mein AG). Laut meiner Krankenversicherung muss ich Beiträge zahlen, da mein Mann ein Einkommen hat (er ist selbstständig und privat versichert). In meiner letzten Elternzeit (zu deren Zeitpunkt ich nicht freiwillig versichert war), musste ich keine KV-Beiträge zahlen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Vorgehen der KV korrekt ist. Kann mir jemand helfen, der sich damit auskennt? Eventuell gibt es ja einen entsprechenden Paragraphen oder eine Rechtsprechung zu dem Thema, die ich nicht im Internet finden konnte... Vielen Dank im Voraus!

...zur Frage

Wohnsitz auf Mallorca - Kleingewerbe in Deutschland - Doppelbesteuerung?

Hallo ich werde im August nach Mallorca ziehen um hier für einen Immobilienmakler zu arbeiten. Die ersten 6 Montate werde ich als Angestellter tätig sein und nach Ablauf dieser Zeit als Autonomo. Zusätzlich möchte ich mit meinem Online Business Durchstarten um die Haushaltskasse aufzubessern was in Deutschland wahrscheinlich unter Kleingewerbe laufen würde. Macht es mehr Sinn mein Online Busniess in Deutschland anzumelden oder ist dies gar nicht möglich wenn mein Hauptwohnsitz auf Mallorca sein wird? Welche Möglichkeiten hat man ein Kleingewerbe auf Mallorca anzumelden. Für das Business habe ich keinen finanziellen Auwand - Bräuchte also aus meiner Sich kein Eigenkaptial aber ich weiss nicht welches Eigenkapital von der Rechtsform in Spanien verlangt wird und muss ich dann 2 Firmen auf Mallorca anmelden 1x um als Immobilienmakler tätig zu sein und 1x für mein online business - da das ja auch zwei komplett unterschiedliche Dinge sind.

Vielen Dank schon mal für die Antwort

...zur Frage

Beruflich genutztes KFZ beim Finanzamt anmelden?

Ich bin selbstänfig und nutze mein Auto zu ca.40% beruflich. Bisher fuhr ich einen Gebrauchtwagen, den ich dem Privatvermögen zugeordnet und die berufliche Nutzung über die Pauschalbeträge (30ct/km) steuerlich geltend gemacht habe.

Ich möchte nun ein neues Auto kaufen, und dieses ins Betriebsvermögen übernehmen (= „gewillkürtes Betriebsvermögen“). Muss ich das dem Finanzamt irgendwie mitteilen, oder reicht die entsprechende Eintragung in der Steuererklärung und der Umsatzsteuervoranmeldung?

...zur Frage

Kann man den Arbeitgeber bitten Abgaben höher zu berechnen um Nachzahlungen zu vermeiden?

hallo,

hab die Frag ein ähnlicher Form schon versucht zu stellen, jetzt eben noch mal anders:

Der Arbeitgeber führt Steuern, Sozialbeiträge und eben auch den Solizuschlag ab. Normalerweise hat der AG dafür eine eigene Abteilung oder aber er gibt die Aufgabe an ein Steuerbüro o.ä. weiter.

Im vorliegenden Fall wurden die Steuererklärungen für 2014 - 2017 eingereicht. Jedesmal wurde eine Nachzahlung des Solidaritätszuschlages fällig, etwa 30 €. Da keine Steuer ertsattet werden konnte, lief die Berechnung immer auf eine Nachzahlung hinaus.

Meine Frage: Kann man den Arbeitgeber / das Steuerbüro nicht dazu zwingen, den Beitrag zur Vermeidung von Nachzahlungen auch entsprechend korrekt zu berechnen? Da gibt es doch Sätze, die bei einem bestimmten Steuersatz und der angegebenen Steuermerkmale angesetzt werden müssen?

Im vorliegenden Fall wurde die Steuer korrekt berechnet (bis auf ca. 1- 2 €, also keine Erstattung), aber der Solidaritätszuschlag viel zu niedrig angesetzt. Das Finanzamt kam bereits auf einen höheren Beitrag NACH Abzug aller absetzbaren und abzugsfähigen Beiträge.

Also, darf man das vom Arbeitgeber verlangen, dass er, wenn er schon die Steuer richtig berechnet, auch den Solibeitrag richtig abführt? Wäre wirklich dankbar für eine Antwort!

...zur Frage

Beiträge auf Betriebsrenten

Ich beziehe seit 2005 eine Betriebsrente neben der gesetzlichen Altersrente. Dieses habe ich der Krankenkasse seinerzeit auf Anfrage mitgeteilt. Trotzdem wurden von der auszahlenden Stelle der Betriebsrente keine Beiträge zur KV und PV gezahlt bzw. Einbehalten. Die auszahlende Stelle fordert jetzt für 2012 Beiträge zur KV und PV nach. Kann die Krankenkasse rückwirkend Beiträge nachfordern, obwohl ich der Mitwirkungspflicht nachgekommen bin?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?