Wie werden Altersrückstellungen in der PKV bei älteren Versicherten angebracht?

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6 Antworten

Mit Intresse habe ich die Frage als auch die Antworten von alfalfa und Candlrjack gelesen. <Ich bin leider auch ein Betroffener dieses Systems. Vieles mag richtig sein, was die beiden Herrn da schreiben, in der Praxis sieht es trotzdem anders aus. Sie werden nie erfahren, welche Strategien die versch. PKVs fahren ausserhalb der rechtlichern Vorschriften. zu meinen Daten:

Als ich vor 26 Jahren eintrat, hatte ich 50 TDE Jahreseinkommen (fast). ich habe keinen Billigtarif gewählt sondern sondern damals einzigen (Comforrtarif mit GVA 120 - GVS 120 GVZ 110 und dazu noch in einem Gruppentarif der UKV. Dass dieser Tarif (was sich erst später herausstellte) bei Hilfs- und Heilmittel ein geschlossener Tarif ist, kommt noch erschwerend hinzu. Der Tarif lässt in diesem Bereich kein medizinischer Fortschritt erkennen und hier sind auf Jahre hinaus keine zusätzliche Kosten notwendig, da die Preise ür Hilfs- und Heilmittel auch noch Festpreise sind. also kein Argument. Just in dem Moment, wo ich ich mit 60 Jahren in Rente ging und der AG, nun seinen Anteil nicht mehr bezahlen muss, begann die "Hyperinflation" bei der UKV

Steigerung in 2010 von 430 € auf 521 (mehr als 20% . Nun neu ab. 1.5.2011 von 521 auf 668 (25 %) plus 60 € =730 E mtl: Da fällt es schwer den Argumenten der PKV-Brance und Maklern zu folgen.

mtl Selbstbehalt über 24 % im Gruppentarif insdgesamt also ca. 730 € monatlich. Wo sind hier die von mir und meinem AG einbezahlten Rückstellungen (die sich nach Recherchen auf über 180 T€ belaufen sollen für meine Person. Nix da mit 300 Euronen wie alfale meint für einen 60-jährigen. Nach dessen Aussage muesste ich bei einem Neueinstieg dann über 1600 € bezahlen. aber da bin ich wohl auch schon so in 5-6 Jahren. Der Grund ist wohl eher darin zu sehen, dass die UKV verucht diesen Tarif auslaufen zu lassen. Viellicht sind wir in unserem Jahrgang nur noch 5 Personen, wer weis, er wird schon seit Jahren nicht mehr verkauft und wir 5 bezahlen nun unsrer Ausgaben selbst. Im Gegenzug werden dann weniger Tarife zum Umsteigen angeboten (das sind dann diese Tarife, die von Jüngeren abgeschlossen werden (aber natürlich ab einen bestimmten Punkt wieder fü Neuaufnahmen geschlossen werden) Und das Spiel geht von vorno los. Das sind dann auch die sogennten Billigtarifen von dem alfare spricht. Wer sich diese diese Tarife mit Ihren Bedingswerken mal genau anschaut, dem stehen dann bald die Haare zu Berge. Oft schlechter als ein GKV wohl sein kann. Kein Zahlersatz usw. Wers nicht glaubt, der lese die neueste Finanztestausgabe, die sich dem Thema etwas annahmen für Nichtgläubige.

Zum Thema privater Vorsorge für steigende Beiträge. zumindest mir war es bewusst, dass diese Beträge steigen werden. Somit habe ich die 12 Jhre vor Renteneintritt begonnen hier einen Finanzstock über 120.000 aufzubauen. Bei einem prognostizierten Ertrag von 6 % hätte dies , ohne Angriff von Kapital monatl. 600 € bringen können. Ich habe mich damals eher zu Sachwerten entschlossen, da mir Staatsanleihen damals Staatsanleihen damals schon zu suspekt erschien für eine langfristige Anlage. Ich hatte mich deshalb mit obigen Betrag für verschiedene, kleinere Tranchen (egen Riskobeschränkung>) entschifen. Vor allem waren dies die geschlossenen Immobilienfonds der Bankgesellschaft Berlin (staatlich) mit einer Garantie des Landes Berlin (staatlich)Was da bisher alles abging, wissen nur Inseiter. Verantwortlich wurden verurteilt zur Zahlung aus der Portokasse) Die Bankgarantien die staatlichen Garantien sind mittlereile nichts mehr wert. Da konnten sich einige befreein, da sie vom Initiator falschinformationen bekamen. Nachzulesen in der damaligen Presse: Sarazin sprach damals als Senator von Millionengewinnen für sein Bundesland, wenn diese Immobilien dann verkauft werden, die vorher den Zeichner quasi weggenommen wurden durch minderwertige Rückkaufsprogramme. Das Gleiche erging mir mit Fonds von der WEST LB (öffentlich rechtlich), (auch diese haben schon Liquidationen Ihrer Fonds angekündigt) zu guter Letzt kommt dann noch die Steuerbehörde,10 Jahre nachdem ich noch einen Medienfonds gekauft hatte und legt Gesetze anders aus. D.H. meine Steuererparnis von damals zuzueglich 6 % zinsen p.a. zurück (wohl eine späte Rache von Finanzministerr Steinbrück Bei meinen Windkraftfonds gibt es seit 4 Jahren auch nichts mehr( Der liebe Wind bläst auch nicht mehr genügend)- Dies zur privaten Rücklage Hätte ich in Staatsanlehen angelegt. muesste ich damit rechnen, das ich bei steigenden Zinsen Kursverluste erleide, dass der Emmitent pleite geht, dass die Zinsen ausgesetzt werden, dass die Laufzeit per Gesetz verlängert wird, dass dieser Geldwert von der Inflation und den Steuern aufgefressen wird. Dies zum Thema : selber schuld

Mein Resume: ich würde gerne für den doppelten Beitrag wieder in die GkV zurück und: meine letzte ETW verkaufen um Privatinsolvenz beanragen zu können und somit ieder der GKV anzugehoren. Denn halbe Wahrheiten sind die schlimmsten Lügen. und

AM ENDE SIEGT IMMER DIE WAHRHEIT, LEIDER STEHEN WIR ERST AM ANFANG (Zitat von Zarko Petan sloven. Schritsteller)

PS: Fehler sind evtl. darauf zurückzuführen, das meine PKV für meine neuen Linsen nur den GKV-Ersatz zahlten.

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Kommentar von alfalfa
23.03.2011, 23:10

..einen Weg gibt es...heiraten und sich familienversichern zu lassen...

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Ja, von diesen Fällen hört man ständig und seit Jahren, immer wieder gern in TV und Verbrauchersendungen. Viele dieser Fälle sind relativ. Trotz Altersrückstellungen steigen die Prämien an. Das liegt zum einen an der Inflation, die 3% p.a. ausmacht und allein die Prämie alle 24 Jahre verdoppelt. Das liegt auch am medizinischen und technischen Fortschritt, denn es haben sich zwar die Möglichkeiten und Techniken stark verbessert, allerdings sind die natürlich auch teurer, was sich irgendwo niederschlagen muss - Prämie. In der GKV sind die letzten 30 Jahre sind die Beiträge stärker gestiegen als in einem guten Tarif der PKV. Allerdings kann die GKV zur Beitragsstabilisierung die Leistungen kürzen (was sie sehr umfangreich getan hat) oder die Beiträge erhöhen oder beides. Die PKV hat eine Vertragsverflichtung und darf keine Leistungen streichen, die können also nur erhöhen. Als dritten Grund gibt es natürlich die schlechte Kalkulation von Altersrückstellungen und PKV-Tarifen allgemein, dann laufen Preis/Leistung dem Anbietern aus dem Ruder und er hat nur eine Chance: massiv erhöhen. Viele achten bei der PKV nur auf den Preis. Wer ein wenig mehr ausgibt, dafür aber von einem erfahrenen Anbieter einen stabilen Tarif nimmt, hat diese Probleme weniger. Allerdings habe ich noch nie so exorbitante Beiträge erlebt, dass davon eine Rente draufging. Allerdings erlebe ich bei vielen Selbständigen (PKV), dass sie nicht genügend fürs Alter vorsorgen, weil sie ja keiner zwingt. Wenn dann am Ende ne staatliche Mickerrente und 30.000 Lebensauszahlung kommen, dann reicht das natürlich gerade mal für die Beiträge.

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Guten Abend, Eines der komplexesten Themen in der PKV. Jeder Tarif wird nach der KalV kalkuliert. Jeder Jahrgang eines Tarifes gehört zu einer Kohorte. Ein Teil des Tarifs den jeder bezahlt wandert in den Topf der Altersrückstellungen die die Beiträge im Alter senken soll. Bei gut kalkulierten Tarifen wandert mehr in den Topf bei Geiz ist Gei... Tarifen eben weniger. Wenn eine Kohorte mehr Schäden als berechnet verursacht und/oder die Beitragsrueckerstattungen die garantiert sind zusätzlich die Jahresbilanz des Tarif belasten dann wird der Versicherer die Beiträge erhöhen und als Mischkalkül auch Mittel aus den Altersrückstellungen entnehmen. Altersrueckstellungen sind ersteinmal nichts weiter als eine Bilanzposition. Da steht kein Vermögenswert dahinter. Und sie gehören auch nicht dem Individuum sonder der Kohorte. Billigtarife bilden natürlich weniger Guthaben bei den Rückstellungen als ausreichend kalkulierte Tarife. Die Quittung ist steigende Beiträge und höhere Kosten im Alter. Als Novize kann man sich die Altersrueckstellungen als monatlichen Rabatt vorstellen. Ein Beispiel. Eine Person ist seit 21 Hähern in der PKV und zahlt mit 56 Jahren knapp 300 Euro im Monat. Würde die Person mit 56 Jahren neu in diesen Tarif einsteigen so müsste sie knapp 620 Euro zahlen. Die Differenz zwischen den Zahlen ist quasi der Wert der Altersrückstellung. Also immer wen ich den ich den PKV Tarif wechsele beginne ich versicherungstechnisch mit dem Alter des Beitritts. Das obige Beispiel zeigt den Effekt anhand realer Zahlen. Das Horrorbeispiel mit den verarmten Rentnern wird gerne genommen. Die gibt es in der Tat. Häufiger Wechsel der Tarife und Billigtarife lassen die Beiträge schnell steigen. Frei nach dem Motto was vorne gespart wird wird hinten teuer bezahlt. Aus beruflicher Erfahrung kann ich berichten, das man als Angestellter erst ab 50 TEUR Jahreseinkommen in die PKV wechseln darf. Der GKV Betrag würde dann knapp 600 Euro betragen. An obigen Beispiel mit realen Zahlen liegt die Person immer noch mit 300 Euro deutlich unter den GKV Beiträgen. Würde diese Person noch 150 Euro pro Monat als Beitragsentlastungstarif buchen so wären die monatlichen Beiträge ab dem Rentenalter im Bereich von 250 Euro wovon knapp 7 Prozent durch die Krankenversicherung der Rentner bezahlt würde. In dem Szenario also weit weg von dem Horrorszenario der verarmten Rentner. Derjenige der sich im Zweijahresrhytmus immer den billigsten Tarif wählt kann in der gleichen Konstellation durchaus bei 1200 Euro landen. Ich hoffe der Beitrag verdeutlicht ein wenig warum umfassende Beratung wichtig ist um das System zu verstehen und den richtigen Tarif zu finden. Das leistet nun mal kein Onlinerechner sondern nur eine individuelle Beratung und Analyse. Viele Gruesse Christian Mueller

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Hallo Gerhard, Ihre Verbitterung kann ich sehr wohl nachvollziehen. Sie haben durchaus Möglichkeiten Ihre Zahllast zu reduzieren. Die Möglichkeiten sind

  • Wechsel in einen Tarif nach 204 VVG bei der gleichen Gesellschaft
  • Reduktion Leistung
  • Erhöhung der SB
  • Umstieg in Standard bzw. Basis Tarif

Viele Ihrer Ausführungen zum Thema Altersrückstellungen sind schlicht und einfach falsch. Wie ein Tarif kalkuliert wird ist in der KalV geregelt. Nun möchte ich nicht über die PKV an sich dozieren, ich empfehle Ihnen einen Versicherungsberater hinzuzuziehen, denn es gibt Lösungen für ihr Problem. Im Extremfall zahlen Sie sogar nur knapp 250 Euro pro Monat. Viele Gruesse Christian Mueller ..und in der Tat ggfs würden sie als Neuanfänger in ihrem Tarif tatsächlich bei über 1000 Euro beginnen...

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Transparent ?

Soweit wird es nicht kommen.

Dazu muesste man wissen, we lcher Beitrg und wieviel Zinsen die vorhandene Rückstellung bei 3,5 % Zinsen p.a bringen und welche Ausgaben gegenüber standen für jede Altersgruppe getrennt. Dann könnte man erfahren, wo geschummelt wurde.<öt- <<press 2 % futvhn. Erhöhung. bei 60 jährigen 28 % in 2011???? Diese Aufstellung muesse diese ja auch ür eine Genehiung für Beitragserhöhungen dem Gremium offen legen. Ja , ja. Den halbe Wahrheiten sind die schlimmsten Lügen.

Das trifft auf diese Brance leider haargwenau zu.

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Anscheinend hier ein sehr aufgeheiztes Thema. Aber ich habe hier einen interessanten Artikel gefunden, der sich mit dem internen Wechsel Ihres Tarifes bei Ihrer eigenen Gesellschaft beschäftigt.

Aber ich weiß nicht, ob dieser Anbieter selber was taugt (Link dazu finden Sie unter dem Artikel). Werbung durch Support gelöscht Sie haben die Möglichkeit, sich unter Beibehaltung Ihrer Versicherungsleistungen als auch Ihrer Altersrückstellungen einen neuen, aktuelleren und damit günstiugeren Tarif berechnen, anbieten und policieren zu lassen.

Aber man muss dazu sagen: das weiß nicht jeder, und vor allem kann das nicht jeder x-beliebige überprüfen. Hier muss ganz genau beachtet werden, was bislang versichert war, und was künftig versichert ist.

Daher: Nehmen Sie sich hierzu einen Experten an die Hand (wie gesagt, ob widge was taugt, kann ich Ihnen nicht sagen, aber der Artikel stammt von denen), und lassen sich das durchrechnen.

Freundliche Grüße Martin Neumann

PS: irgendwie ein schöner Grund, nach Mallorca auszuwandern, weil die KV zu teuer ist... Merke ich mir...

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Kommentar von ffsupport
26.03.2011, 09:36

Lieber Nsure,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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Kommentar von alfalfa
26.03.2011, 10:45

Hallo Herr Neumann, Obwohl die Werbung gelöscht ist, ist das Konzept bekannt.Es ist das Angebot eines Maklers, das im Ergebnis die Ersparnis eines Jahres kostet zzgl. UST. Da es um die Vertragsumstellung nach 204 VVG geht, können Sie diese Leistung zu einem Bruchteil der Kosten bei einem Versicherungsberater bekommen. Bei den Vorhaben des Auswanderns kann ich nur eine Beratung vorab empfehlen, damit sie keine böse Überraschung im Fall einer Rückkehr erleben. Doch das Ridikülerem kann zum Glück jeder selbst entscheiden. Emotional deshalb aufgeladen, da der referenzierte Link auf einen Tipp verweist, der absolut falsch und mit extremen Folgen für den Kunden versehen ist. Aber gut, jeder der diesen Weg ohne Beratung geht ist ja schliesslich ein erwachsener Mensch, der durchaus in der Lage ist, mit den Konsequenzen zu leben. BTW ein Vertragswechsel nach 204 VVG sollte auch zum Standardspektrum jedes Versicherungsvermittlers sein - unentgeltlich. Viele Gruesse Christian Müller

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