Wie wehrt man sich Rechtlich nach vier Jahren gegen einer falschen Auskunft von der Familienkasse

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3 Antworten

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben".

Hier findest Du in Kapitel 5 und vorallem 15 die Antwort:

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/MB-Kindergeld.pdf

Deine Einspruchsmöglichkeiten sind nach einem Monat verfristet (verfallen), wenn Du gegen die Entscheidung der Kindergeldkasse nicht Widerspruch einlegst bzw. gegen dessen Ablehnung kostenpflichtig klagst. Der Trost: es geht nur um € 6/Monat.

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Die allgemeine Verjährungsfrist beträgt drei Jahre - unabhängig von der Richtigkeit der Auskunft, sind keine einklagbaren Ansprüche nach der Verjährungsfrist vorhanden...

...und ob das krass ist, weiß ich nicht - ich kenne diese Formulierung nicht, das ist nicht die Sprache meiner Generation. Da steckt nämlich viel Überheblichkeit dahinter, man hat vermeintlich recht, man regst sich fürchterlich auf, alles emotional und unnötig: wie man etwas findet ist scheißegal, man muss es vielmehr durchsetzen können, und das geht in diesem Fall nicht mehr...

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LittleArrow 09.06.2013, 18:53

Der zweite Teil der Antwort gefällt mir; eine sehr philosophische Betrachtung. DH!

Der erste Teil weniger, da die Widerspruchsfrist nach einem Monat des Bescheiderhalts abgelaufen ist. Da spielt die Verjährung keine Rolle mehr oder?

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Geh zum Anwalt. Der ist für Rechtsangelegenheiten der zuständige Ansprechpartner.

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