Wie viel dürfen Studenten in den Semesterferien arbeiten?

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Von der steuerlichen Seite ändert sich nichts. Was in den Semesterferien anders ist, sind Sozialabgaben. So dürfen Studenten in der Nicht-Vorlesungsfreien Zeit (also wenn keine Semesterferien sind) maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten um weiterhin den studentischen Pflege- und Krankenversicherungsbetrag zahlen zu müssen (arbeiten sie mehr, so müssen sie den gleichen Satz bezahlen wie jeder Arbeitnehmer). In den Semesterferien ist diese Grenze aufgehoben und Studenten können so viel arbeiten wie sie wollen und zahlen trotzdem nur den Studententarif.

Als Werkstudent familienversichert bis zu welchem Einkommen?

Hallo,

wenn ich als Studentin nebenbei auf 450€ Basis arbeite, bin ich ja eigentlich Minijobberin und Studentin. Ich kann mit einem 450€ Job als Studentin dann weiterhin familienversichert sein.

Wie ist das aber nun, wenn ich offiziell als Werkstudentin beschäftigt bin? Hier gilt auf einmal eine andere Einkommensgrenze, bis zu der ich familienversichert bleiben kann. Hier darf ich jetzt nur 425€ verdienen, sonst müsste ich mich selbst krankenversichern.

Hier verstehe ich den Zusammenhang gerade nicht so ganz. Wenn ich offiziell als Werkstundentin eingestellt bin, darf ich weniger verdienen, als wenn ich offiziell als Minijobberin beschäftigt bin, obwohl die Rahmenbedingungen (Studentin, nicht mehr als 20 Stunden die Woche Arbeit) dieselben sind?

Dann hat man ja total den Nachteil, wenn man als Werkstudentin eingestellt ist. Oder zählt man generell nur mit einem Verdienst von über 450€ als Werkstudentin (wöchentlich Arbeitszeit natürlich trotzdem unter 20 Stunden)? Weshalb gilt dann die Grenze vom Verdienst von 425€ für die Familienversicherung bei Werkstudenten? Dann wäre man ja als Werkstudent IMMER verpflichtet, sich selbst zu versichern.

Wie ist das genau mit den Bezeichnungen Werkstudent und Minijobber und wie viel darf ich verdienen, wenn ich als Studentin weiterhin familienversichert bleiben will?

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Studentische Aushilfskraft und gleichzeitig selbstständig mit Kleingewerbe, ist das möglich?

Hallo,

ich bin eingeschriebener Student einer Hochschule. Ich muss ganz dringend plötzlich Geld verdienen, nun habe ich folgende Situation:

Ich habe einen Job als Studentische Aushilfskraft, die ich ab Montag anfangen werde. Bekomme dort auf Stundenbasis mein Gehalt. Das wird dann während des Semesters maximal 20Stunden/Woche möglich sein, glaube ich. Jetzt, in den Semesterferien natürlich etwas mehr.

Nun möchte ich gleichzeitig ein Kleingewerbe bzw "Freelancer"-Job führen, wie viele meiner Kommilitonen. Dafür haben manche ein besagtes "Kleinunternehmen" angemeldet - manche sind als "Freier" angemeldet. Wo ist da der Unterschied? Was macht von beiden mehr Sinn? Und geht das eine oder andere in Verbindung mit einer festangestellten studentischen Aushilftätigkeit überhaupt?

Ich werde jetzt (Ende Juli) ja kaum noch bis Ende 2011 auf den maximalen Betrag für Stundenten von 9000 Euro/Jahr kommen. Darf ich mit verschiedenen Tätigkeiten denn zeitgleich Geld verdienen (also zB in einem Monat 1200 Euro) wenn es nicht mit der Jahresobergrenze kollidiert?

Ich hoffe man kann meinen Ausführungen folgen und diese beantworten!

Vielen Dank.

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Ab welchem Alter dürfen Kinder arbeiten, um selber Geld zu verdienen?

Ab welchem Alter dürfen Kinder einer Arbeit nachgehen? Die junge Schwester meiner Bekannten will ihr Taschengeld aufbessern und geht noch zur Schule. Sie würde und könnte Zeitung austragen oder in einem Zeitungsladen arbeiten. Muss sie ein bestimmtes Alter haben?

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Gefährdet bezahltes Praktikum den Erhalt von Kindergeld?

Hallo :) Eine meiner Freundinnen möchte ein bezahltes Praktikum machen und hat auch schon ein Angebot. Sie würde dort Vollzeit arbeiten für 2 Monate in den Semesterferien. Kann es sein, dass man kein Kindergeld mehr bekommt, wenn man in diesem Praktikum zu viel verdient. Es gibt doch eine Verdienstoberenze für Studenten von 8004 Euro pro Jahr. Wird ein Praktikum dabei mit eingerechnet? Danke :)

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Muss man einer Ferienkraft Urlaub geben?

Sowas wird wohl nicht oft vorkommen weil Schüler/Studenten ja möglichst viel Geld verdienen wollen, aber stünden einer Ferienkraft, zb. 5 Wochen arbeiten während den Sommerferien, auch Urlaubstage und Urlaubsgeld zu?

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Arbeitgeber greift nicht auf Werkstudentenregel zurück?

Hallo allerseits,

ich befürchte mein Fall ist etwas komplizierter. Ich bin Studentin, privat versichert und habe bereits zu Beginn des Jahres eine kurzfristige Beschäftigung über 30 Tage ausgeübt. Nun übe ich erneut eine kurzfristige Beschäftigung über 70 Tage aus. Vereinzelt komme ich über 20 Stunden in der Woche. Auf der Seite der TK (steht so ähnlich auch bei der AOK) finde ich zu kurzfristigen Beschäftigungen und Studenten folgendes:

  1. Befristete Beschäftigungen Wird die Beschäftigung eines Studenten von vornherein auf maximal drei Monate befristet, besteht grundsätzlich Versicherungsfreiheit. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Student mehrere solcher Beschäftigungsverhältnisse hintereinander ausübt. Auch hierbei muss aber weiterhin das Studium im Vordergrund stehen. Wenn ein Student im Laufe eines Jahres über 26 Wochen (182 Kalendertage) mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, müssen Sie ihn als versicherungspflichtigen Arbeitnehmer anmelden. Dabei rechnen Sie vom voraussichtlichen Ende der zu beurteilenden Beschäftigung zurück. In diesen Fällen tritt folglich in der aufgenommenen Beschäftigung Versicherungspflicht ein. Bei dieser Prüfung werden alle Beschäftigungs-verhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden angerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie während der Vorlesungszeit oder in den Semesterferien ausgeübt wurde. Auch die versicherungsrechtliche Beurteilung ist ohne Belang.

  2. Befristete Beschäftigungen Wird die Beschäftigung eines Studenten von vornherein auf maximal drei Monate befristet, besteht grundsätzlich Versicherungsfreiheit. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Student mehrere solcher Beschäftigungsverhältnisse hintereinander ausübt. Auch hierbei muss aber weiterhin das Studium im Vordergrund stehen. Wenn ein Student im Laufe eines Jahres über 26 Wochen (182 Kalendertage) mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, müssen Sie ihn als versicherungspflichtigen Arbeitnehmer anmelden. Dabei rechnen Sie vom voraussichtlichen Ende der zu beurteilenden Beschäftigung zurück. In diesen Fällen tritt folglich in der aufgenommenen Beschäftigung Versicherungspflicht ein. Bei dieser Prüfung werden alle Beschäftigungs-verhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden angerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie während der Vorlesungszeit oder in den Semesterferien ausgeübt wurde. Auch die versicherungsrechtliche Beurteilung ist ohne Belang.

Ich komme defintiv nicht über die 26-Wochen-Grenze (oder 182 Kalendertage). Ich zog daraus die Schlüsse, dass ich nur Abgaben an die Rentenversicherung bezahlen muss. Nun bekam ich aber meine erste Abrechnung und siehe da, mein Arbeitgeber hat mich einfach bei der AOK angemeldet. Darf er das? Vielen Dank!

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