Wie vergleicht man die einkommensteuerliche Behandlung von haushaltsnahen Dienstleistungen mit anderen Aufwendungen?

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2 Antworten

Kann man sagen, dass Absetzbarkeit von HD einen fiktiven Grenzsteuersatz von 20 % unterstellt?

Ja und zwar gilt das - wie von Dir ermittelt - bei einem zvE von € 11.800. 

Bei einem höheren zvE werden HD-Aufwendungen also geringer
steuermindernd berücksichtigt als andere Aufwendungen. Ist das richtig?

Ja. Aber der Vergleich mit den andereren Aufwendungen hinkt, denn welches Wahlrecht für welche anderen (vergleichbaren?) Ausgaben hätte der Steuerpflichtige?

Hier findest Du zu einem gegebenen zvE den zugehörigen Grenz- und Durchschnittssteuersatz, den grafischen Verlauf und die Einkommensteuerformel:

https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/?

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Kommentar von LittleArrow
28.05.2017, 23:32

Vielleicht noch eine Ergänzung: Der Grenzsteuersatz gilt streng genommen nur für den Fall einer sehr geringen Einkommensänderung - sagen wir - von € 50.

Bei den HD-Aufwendungen ist der absolute Wert der 20 % idR erheblich höher, so dass dort nicht der Grenzsteuersatz, sondern ein Differenzsteuersatz zum Tragen kommt, der für eine Bandbreite von zvE anwendbar ist, je nach Höhe des absoluten Wertes der 20 % von in Frage kommenden HD-Aufwendungen. 

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Ich glaube ja nicht, dass 20% der haushaltsnahen Dienstleistungen “ direkt von der Steuer abgezogen“ werden. 

 Wie kommst Du darauf? Normalerweise werden ja Aufwände vom zu versteuernden Einkommen abgezogen. Warum sollte es hier anders sein?

Ansonsten kann ich Dir auch nicht folgen, da ich mich hier nicht eingedacht habe. Die Idee ist m. E. falsch.

Und übrigens: Was soll das Ganze?

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