Wie Umsatzsteuer auf Rechnung aufführen?

3 Antworten

Da stellt sich die Frage, warum Nutzungsentgelt Tablet PC? Nutzt Dufür die Arbeit den Tablet des Kunden?

Egal:

Du bekommst Honorar 3.420, + Auslagenpauschale 671,- - 30,- Euro für Nutzung Tablet. Also 4.061,- Euro * 19 % 771,59 USt = 4.832,59 Zahlbetrag.

Erstmal vielen Dank für die Antwort. Ja, von dem Auftraggeber mit dieser Beispielrechnung bekomme ich das Tablet, da die Berichte nur über einem bestimmten Programm bzw. Software geschrieben werden können.

Darf denn die Auslagenpauschale miteinberechnet werden ? Mein Steuerberater sagte nein, die sei steuerfrei da ich für diesen Auftraggeber überwiegend im Aussendienst oder salopp als Reporterin unterwegs bin mit eigenem PKW

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@Prieselmut

Da sollte der geschätzte Kollege mal auf seine eigenen Rechnungen sehen, dort wird nämlich für die Schreib- und Fernmeldepauschale auch die Umsatzsteuer gerechnet. Ich kann ich erkennen aus welchem Umstand diese Zahlung nciht der Umsatzsteuer unterliegen sollte.

Ausserdem ist es es ja sowieso egal, weil der Kunde es als Vorsteuer abzieht.

Wenn überhaupt, könnte eine Summe nur dann keine Umsatzsteuer auslösen, wenn es eine reine Weiterleitung wäre. Nach der Art, Du kaufst ein Ladekabel für das Tablet und schreibst es mit auf die Rechnung "Ladekabel 15,- Euro gem. beigefügter Rechnung von Saturn"

Aber wenn Du Kilometergeld berechnest ist es natürlich der Umsatzsteuer zu unterwerfen.

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@wfwbinder

Danke für die ausführliche Antwort. Ich traue mich schon nicht zu sagen , dass ich nur Bahnhof verstehe 😅. Ich rechne einfach beide Möglichkeiten aus also einmal Ust bzw MwSt ohne Auslagenpauschale und einmal mit. Am Ende müsste hoffentlich eine der beiden Summen identisch mit der damaligen Zahlung an das Finanzamt sein. Hut ab für soviel Wissen in dem Bereich

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@Prieselmut

Ich habe die Frage gerade nochmal gelesen und da ist mir ein Fehler aufgefallen.

Du schreibst:

Freiberufler/Journalistin. Für diverse Zeitungen, online Portale etc geschrieben.

Da gilt für Dich natürlich der Umsatzsteuersatz von 7 %, § 12 Nr. 7 c UStG.

Außerdem die mögliche Pauschalierung der Vorsteuer auf 4,8 % vom Nettoumsatz.

https://www.stb-web.de/news/article.php/id/5890

Bitte entsculdige, aber manchmal antwortet man einfach sehr schnell und setzt die Punkte aus der Frage voraus, ohne sich über den Gesamtsachverhalt Gedanken zu machen.

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Sorry, hier der Anhang. Leider auf dem Kopf. Mehr als Artikel schreiben kann ich nicht :-)

 - (Umsatzsteuer, Freiberufler)

Auch keine Ahnung - kein Anhang.

Abrechnungsfrage

Hallo. Ich habe da mal zwei knifflige Fragen.

Folgende Situation:

Ich habe im Dez. 2014 einen Monitor für einen Kunden bei meinem Händler bestellt. Der Händler hat den Betrag von 330€ Netto zzgl. USt abgebucht. Dem Kunden habe ich die Rechnung noch im Dez. 2014 ausgestellt, das Geld aber erst 2015 erhalten. Bei der Montage wurde festgestellt, dass der Monitor defekt ist. Die Abwicklung habe ich dann mit meinem Händler vorgenommen. Versteckter Transportschaden. Deswegen habe ich jetzt den Monitor zurück geschickt. Der Betrag von 330€ Netto zzgl. USt wird mir zurück überwiesen. Dafür habe ich jetzt, beim gleichen Händler, einen neuen Monitor bestellt.

Soweit die Geschichte. Das ganze wäre auch kein großes Problem. Jetzt das große "Aber":

Vorweg: Ich verwende den Standardkontorahmen 03 (SKR03). Von 2010 bis Ende 2014 habe ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet, führte entsprechend die USt ab und konnte sie auch in meinen Rechnungen ausweisen. Seit 2015 habe ich dies beim Finanzamt (FA) umgestellt und nutze somit die Kleinunternehmerregelung. Der Grund: Ich widme mich inzwischen überwiegend Privatkunden und da bin ich zum größten Teil auch nur als Dienstleister tätig.

Ich teile meine Fragen auf:

1) Da ich die Ware 2014 bestellt habe, habe ich die USt geltend gemacht und vom FA die USt von 62,70€ zurück erhalten. Bei der Rücküberweisung sind diese 62,70€ natürlich auch mit drin. Daher werde ich die 330€ auf dem Erlöskonto 8400 verbuchen und die USt auf dem Konto 1776. Da stelle ich mir die Frage: Ist das richtig? Einerseits ja, denn der Kauf wurde ja rückgängig gemacht und die Steuer die ich vom FA bekommen habe, soll dieses ja auch wieder zurück bekommen. Andererseits nein, denn ich bin ja nun Kleinunternehmer und kann weder USt ausweisen noch muss ich sie abführen.

2) Jetzt habe ich den Monitor nochmals bestellt. Dieses mal als Kleinunternehmer. Ich zahle also den vollen Preis von 330€ + 62,70€ USt = 392,70€. Vom FA erhalte ich nichts zurück. Der Monitor ist jetzt also auf dem Konto Wareneingang 3400. Wenn ich diesen wieder verkaufe, darf ich auf meiner Rechnung die USt nicht ausführen, mein Kunde kann sie also auch nicht abführen. Allerdings handelt es sich dabei ja, in den Augen meines Kunden, lediglich um ein Austauschgerät. Er hat mir ja Anfang des Jahres meinen geforderten Betrag inkl. USt überwiesen und ich habe diese USt auch ans FA abgeführt (da die Rechnungsstellung 2014 war, musste ich das ja machen auch wenn ich jetzt der Kleinunternehmerregelung unterliege). Meine Frage nun: Muss ich meine ausgestellte Rechnung von 2014 an meinen Kunden stornieren, ihm den Betrag von X inkl. USt zurücküberweisen, dieses als Ausgang buchen undihm dann eine neue Rechnung OHNE ausgeführte USt ausstellen? Oder gebe ich ihm einfach den neuen Monitor und alles ist gut?

Einen Steuerberater suche ich noch auf, aber mich würde eure Meinung und euer Wissen dazu interessieren.

Vielen Dank!

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