Wie übertragen wir Eheleute nach erfolgter Nachlassplanung unsere Immobilien richtig?

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2 Antworten

Der Freibetrag von 400 000 € eines Kindes kann bei Vererbung oder Schenkung doppelt(von je einem Ehepartner) genutzt werden. Wie ist das möglich?

Du solltest Dir mal einige Grundsätze des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts aneignen. Dann siehst Du klarer:

Egal, ob Erbschaft oder Schenkung, die Steuersätze sind dieselben und auch die Freibeträge. Verschenkt ein Elternteil eine Sache an ein Kind beträgt der Steuerfreibetrag 400.000 Euro und kann alle 10 Jahre ausgeschöpft werden.

Dieser Steuerfreibetrag gilt pro Kind. Ihr habt 2 Kinder, also können 2 x 2x 400.000 Euro = 1.600.000 Euro steuerfrei übertragen werden innerhalb von 10 Jahren.

Dabei wird unterstellt, daß jeder Elternteil aus eigenem Vermögen jedem der Söhne jeweils 400.000 Euro verschenkt oder vererbt.

Beim Berliner Testament erbt der überlebende Ehegatte. Dieser vererbt oder verschenkt dann an die Kinder, wobei er dann natürlich nur seinen eigenen Freibetrag einsetzen kann.

Wenn ich den Wert Eures Vermögens zusammen rechne, dann liegt das so weit im Freibetrag daß ich rätsele wieso Du immer von Steuerbelastung redest.

Und Notarkosten sparen? Wie soll das gehen wenn Ihr doch offenbar eine Schenkung planst? Ohne Notar lassen sich Immobilien nicht verschenken.


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Das Konglomerat aus vielen ungeordneten Angaben, wobei einige wichtige Fehlen. Dazu selbst beantwortete Fragen.

1. Niemand kann beurteilen, ob für den älteren Sohn der Pflichtteil eingehalten ist, ohne zu wissen was der Bauplatz wert ist und was er für seine Darlehenstilgungen bekommen hat/bekommen wird.

2. Mit welchem Wert die ETW für die ErbSt anzusetzen ist, kann ohne die Belastung auch nicht eingeschätzt werden.

3. Das EFH, was wohl ein ZFH ist, kann vererbt werden, dann ist es mit dem Verkehrswert anzusetzen, oder bereits vorher mit der Belastung eines Wohnrechts, oder, wenn auch die Miete bei Euch bleiben soll, mit einem Nießbrauch, dann Verkehrswert abzüglich Wert des Wohnrechts/Nießbrauchs.

4. In anbetracht der Fehler die gemacht werden können, wenn man es einfach mit einem Testament macht, und in Anbetracht der zu bewegenden Werte, erscheint es als sparen am falschen Ende, wenn man einen Erbvertrag als zu teuer ablehnt.

5. Eigentlich müsstet Ihr erstmal 2-300,- für einen Steuerberater investieren und das Ergebnis als Basis für einen Erbvertrag nehmen, der ca. 2.000,- kosten wird.

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Kommentar von EnnoWarMal
14.08.2016, 07:54

Du hast diese Buchstabenwüste durchkämmt?

Respekt, du bist wirklich einer von den Schmerzlosen! Mich hat bereits der Anblick abgeschreckt.

Worum geht es denn?

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