Wie sollte man am besten seinen 'Notgroschen' anlegen?

2 Antworten

Ich habe mehrere Notgroschen: ein Festgeldkonto, wo ich monatlich ran komme, dann habe ich Daheim in einem geheimen Versteck immer 500 Euro - damit ich was greifbar habe, und dann habe ich noch ein paar kleine Goldbarren für den absoluten Notfall, die habe ich mal geerbt und seitdem bewahre ich die Daheim auf.

Sehr interessant dass qtbasket beim Tagesgeld die Zinsen als zu mager ansieht, gleichzeitig das Sparbuch aber als Notgroschen-Sammelstelle favorisiert?!?
"Notgroschen" in Höhe von drei Netto-Monatsgehältern gehören auf ein Tagesgeldkonto: Voll täglich verfügbar, zumindest ein wenig verzinst (besser als zu Hause). Bei Entnahmen zusehen, dass der alte Stand schnell wieder hergestellt wird.
Wenn mehr übrig bleibt, Gedanken machen, wann man wie viel des Geldes braucht, dann streuen!

Worauf wird wie viel Schenkungssteuer erhoben?

Zum Hintergrund meiner Frage:

Um für die Geldanlage meiner minderjährigen Kinder einen höheren Zinsertrag zu erzielen, habe ich für sie ein Tagesgeldkonto in Verbindung mit einem Aktiendepot eingerichtet. Als Geschenk an die Kinder war eigentlich nur der Geldbetrag gedacht. Allerdings machte der Wunsch nach bestmöglicher Verwertung der Aktien (und Zertifikate) deren aktives Management nötig. Verkaufserlöse wurden, sobald die zinsbegünstigte Schwelle des Tagesgeldes überschritten wurde, regelmäßig wieder investiert. Schon dadurch ist das Depot meiner Kinder über das ursprünglich intendierte Maß hinaus angewachsen.

Eine weitere Quelle für dieses nicht beabsichtigte Anwachsen ist mein Sinn für Kostenminimierung, sprich: mein Geiz. Ich habe nämlich, um Anschaffungs- und Verkaufskosten bei eigenen Wertpapierdeals zu reduzieren, immer wieder einmal Geldbeträge auf die Konten meiner Kinder verschoben, um unter ihrem Namen Wertpapiere zu kaufen, solange die Kinder das Bankangebot von Free trades nutzen konnten. Pro Transaktion ließen sich so zumeist 15 bis 30 € sparen.

Das Problem nun: Inzwischen sind die Wertpapierpolster der Kinder so angeschwollen, dass ich aus verschiedenen Gründen (Nichtveranlagungsschwelle/ Vermögensinteressen meiner Frau) Wertpapiere in das Depot meiner Frau oder das eigene rückübertragen möchte. Das geht aber offenbar nur auf dem Wege der Schenkung.

Nun würde ich bei dieser Art Transaktion gern die Schenkungssteuer vermeiden, da es sich im Grunde nur pro forma um eine Schenkung handelt.

Was ich – nach vielleicht zu flüchtiger Lektüre - zu wissen glaube:

  1. Der Freibetrag für die Schenkung von Kindern an ein Elternteil beträgt 20.000 €.
  2. Dieser Freibetrag gilt nicht pro Jahr, sondern für einen Zeitraum von 10 Jahren.

Was mir nicht klar ist und zu meinen Fragen führt:

  1. Wird die Steuer auf den Übertrag erhoben oder auf den Vermögenszuwachs beim Beschenkten? Also angenommen, ich bekäme von zwei Kindern jeweils Aktien im Wert 15.000 € geschenkt, würde dann Schenkungssteuer fällig, weil ich den Freibetrag von 20.000 € überschritten hätte, oder könnte jedes Kind mir steuerfrei Wertpapiere im Wert von bis zu 20.000 € übertragen?

  2. Falls der Freibetrag überschritten würde, gälte dann der betreffende Schenkungssteuersatz für den gesamten Wert der Schenkung, oder ist der Freibetrag wie im Einkommensteuerrecht ein Grundfreibetrag?

  3. Wäre es aussichtsreich, gegenüber dem Finanzamt damit zu argumentieren, dass man die den Kindern zum Zwecke des Wertpapiererwerbs übertragenen Gelder nicht in Schenkungsabsicht überwiesen habe und dass es sich bei der Rückübertragung in Form von Aktien deshalb auch nicht um ein „wirkliches“ Geschenk der Kinder an das Elternteil handele, weil ihnen das jetzt in den Wertpapieren steckende Geld sozusagen nur kommissarisch überlassen worden sei?

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