Wie sollte ich eine einmalige, dreimonatigen Tätigkeit auf Rechnung während des Studiums in der Steuererklärung angeben?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  1. Mache es bei Gewerbe. Aber fülle dazu das Formular "EÜR" aus. Du wirst kosten gehabt haben. Fahrten zu dem Büro z. B. jeder Euro zählt.
  2. Wenn das Finanzamt danach fragen sollte, kannst Du die Kontoauszüge schicken.
  3. Wenn Du es in die Steuererklärung einträgst ist doch alles in Ordnung.nich ist ja nichts passiert.
  4. eine Erklärung für 2017 wäre interessant, wenn Du Studienkosten hattest, denn die wären vermutlich höher als die 400,- und damit hättet Du einen Verlust, den Du auf 2018 vortragen kannst.

Übrigens, angenommen es bliebe bei den 600,- in 2018, müsstest Du nur 380,- davon versteuern, wegen des Härteausgleichs.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Ich sehe es anders.

Ein Gewerbe würde ich verneinen, schon aus verfahrenstaktischen Gründen.

Damit verbleibt es bei sonstigen Einkünften nach § 22 Nr. 3 EStG, welche nur dann erfasst werden, wenn sie mindestens 256 Euro im Jahr betragen. Zieht man von den 600 Euro Einnahmen noch die dazugehörigen Ausgaben ab und kommt man bei unter 256 an, ist theoretisch überhaupt kein Eintrag in der Steuererklärung nötig.

Praktisch würde ich es aber dennoch eintragen, um aufzuzeigen, dass ich diese Einkünfte weder vergessen noch "vergessen" habe.

Kommt man bei mehr als 255,99 Euro an, greift immer noch der von wfwbinder erwähnte Härteausgleich. Also alles nicht schlimm.

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Vielen Dank für die Antworten!

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