Wie sollen Dienstleistungen ins Ausland in der Umsatzsteuervoranmeldung angegeben werden?

2 Antworten

§ 4 Nummer 1 Buchstabe b UStG

Das ist eine Lieferung.

Wenn ich etwas liefere, habe ich das bisher immer noch gemerkt. Und wenn ich eine Dienstleistung erbringe, liefere ich nichts.

Es ist ganz gut, dass diese Fehler nicht sanktioniert werden können. Es würden plötzlich alle mit sowas zum Steuerberater rennen. Für den ist aber immer kein Geld da, weil man das ja für den Friseur braucht.

Nicht nur die ZM ist falsch, sondern auch die UStVA.

Ich habe gerade die UStVa von meinem eigenen Unternehmen vor mir liegen und das ist meine sonstige Leistung für einen Kunden in London unter Punkt 21 (Zeile41) aufgeführt (§ 18 b Nr. 2 i.V.m. § 3a, Abs. 2 UStG). 

Das stimmt auch mit meiner ZM überein.

Für die Leistungen an den US-Unternehmer bietet sich Punkt 45 (Zeile 42) an.

Wieso will das Finanzamt Umsatzsteuervoranmeldungen von einem Kleinunternehmer?

Hallo,

ich habe ein Gewerbe angemeldet und von der Kleinunternehmerregelung gebrauch gemacht. Es dreht sich bei dem Gewerbe um Einnahmen durch Internetwerbung (Affilatelinks, Werbebanner etc.). Mein Vertragspartner, von dem ich das Geld bekomme ist Amazon.

Paar Wochen nachdem ich den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abgesendet habe, bekam ich Post vom Finanzamt. Dort stand drin, dass ich zur vierteljährlichen Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet sei. Begründet wird dies mit §1 a Absatz 4 mit § 18 Abs. 4a des Umsatzsteuergesetzes. Es ist noch der Hinweis angebracht, dass Voranmeldungen nur für die Voranmeldungszeiträume zu übermitteln sind, in denen die Steuer für die innergemeinschaftlichen Erwerbe zu erklären ist.

Leider verwirren mich die Gesetzestexte mehr, als sie mir sagen.

Es ist so, dass der "Werbekostenzahler" Amazon seinen Sitz in Luxemburg hat, also EU-Ausland. Amazon selbst bezahlt die Vergütung jedoch Netto an mich. Des Weiteren wendet Amazon auch das Reverse-Charge Verfahren an. Nur für mich als Kleinunternehmer hat das nach meiner Auffassung doch gar keine Bedeutung.

  1. Wieso bin ich dann zur vierteljährlichen Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet? Ich kaufe nichts im EU-Ausland, ich bekomme Geld.
  2. Verstehe ich das richtig, dass ich nur eine Umsatzsteuervoranmeldung machen müsste, wenn ich im EU-Ausland etwas einkaufe?

Im Internet liest man viel, mal ist von "nicht steuerbare sonstige Leistungen gem. §18b Satz 1 Nr. 2 UStG" die Rede, die man dann wiederrum anmelden müsste. Ich bin wirklich sehr verwirrt.

Über eine fachlich korrekte Antwort würde ich mich sehr freuen :).

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  3. Das gleiche gilt für Internet&Telefon diese wurden auch pauschal berechnet, was geschieht damit.

Würde mich freuen wenn mir jemand eine Antwort auf meine Fragen geben könnte.

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