Wie soll ich abschätzen was ich im Alter an finanziellen Rücklagen brauche?

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5 Antworten

Nun ja, kommt tatsächlich drauf an ;-) aber im Ernst, für eine erste Orientierung:

Gehen wir mal vom Minimalansatz aus: Nimm deinen heutigen Bedarf für

-Wohnen (Miete, NK, Finanzierung)

-Lebenshaltung (Nahrung, Kleidung, etc.)

-Mobilität (Kfz, Fahrkarten, etc.)

-Hobbies, Urlaub

-Krankenversicherung und sonstige Versicherungen

-Kredite und andere Verpflichtungen

Dann überprüfe, was du davon im Alter auch noch haben wirst. Da wird also eine gewisse monatliche Summe heraus kommen. Diese musst du um den Kaufkraftverlust bereinigen und mögliche Steuern berücksichtigen.

Kurzes Rechenbeispiel:

Dein errechneter Bedarf heute 1.500,-- p.m. Inflationsrate 2% ergibt in 30 Jahren einen Kaufkraftverlust mit Faktor ca. 1,8. Um also nach Kaufkraft heute 1.500 in 30 Jahren zu haben, müssen das tatsächlich etwa 2.700 sein. Steuern und KV-Beiträge sind oben drauf zu rechnen.

Am sinnvollsten ist sicher zu einem Berater zu gehen, der auf Altersvorsorge/ Ruhestandsplanung spezialisiert ist und konzernunabhängige und produktneutrale Konzepte anbieten kann. Altersvorsorgekonzepte sollten regelmäßig (einmal jährlich) überprüft und angepasst werden.

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Du weißt ja, was Du jetzt brauchst. Warum solltest Du im Alter weniger brauchen? Wenn ja, musst Du wissen was Du im Alter nicht mehr brauchst und warum. Dann musst Du die Inflation berücksichtigen. Wenn Du heute 1.000,- Euro brauchst, sind das bei nur 1,5% Inflation in 20 Jahren 1.346 Euro. Für das Risiko der Pflegebedürftigkeit gibt es Versicherungen, denn das ist schwer zu kalkulieren und der Bedarf steigt schnell um 3.000 Euro und mehr an. Dann musst Du gegenrechnen was du zu erwarten hast. Das geht auch nicht genau, da Anlagen entweder schwanken oder aber eine solange Garantie es nicht gibt. Da musst Du mal intensivst, am besten mit einem fachkompetenten Berater überlegen wie du gestrickt bist. Auch hier die Inflation nicht vergessen. Auch deine Ausgaben werden später allein schon inflationsbedingt größer sein. Wenn Du dann weißt, was du brauchst und schon hast, kannst Du ausrechnen wieviel du dafür monatlich oder auch einmalig zurücklegen musst.

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Das macht ein kompetenter Finanz- und Versicherungsmaakler. Den Vorgang nennt man Ruhestandsplanung. Da werden deine jetzige Einnahmen und Ausgaben mit den angenommenen Ausgaben im Rentenalter verglichen. Die Inflationsrate, die Steuer und die Krankenversicherung sind in dieser Analyse mit zu berücksichtigen.

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geh doch zu Deiner Hausbank, die bieten solche Beratungen an, zb. die Sparkasse mit Ihrem Finanzcheck. Dann kriegst Du auch gleich einen Katalog mit was Du alles abschließen solltest- etwas ernüchternd. Aber grds. schon richtig...

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Kommentar von Niklaus
10.09.2012, 08:33

nur nicht das.

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Na ja - jen nach Alter, kannst du ab 67 Jahre 43% deines jetzigen Netto als rente erwarten. Kannst du davon leben ???? vermutlich nicht.

Deshalb die Diskussion um die Vorschläge der Arbeitsministerin und des SPD Vorsitzenden.

Die fehlenden % zu etwa 70% deines Netto ist eine rentenlücke und dafür solltest du privat vorsorgen.

Also, das ist schon konkret und nicht vielleicht.

Du solltest di deshalb nach einer privaten Vorsorge umsehen, Riestern oder Gehaltsumwandlung beispielsweise.

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