Wie sicher sind Versorgungswerk-Renten ?

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2 Antworten

Ich gebe Dir mal den Link zur Satzung des Rechtsanwaltsversorgungswerks NRW unter Hinweis auf § 37 Abs.4. Wenn sich ein Verlust in der Bilanz des Versorgungswerks ergibt, sind entweder die Leistungen zu kürzen oder die Beiträge zu erhöhen:

http://vsw-ra-nw.de/uploads/tx_mmdownloads/Satzung_24.pdf

Ähnliche Passagen dürften in jeder vergleichbaren Satzung stehen. Was die Zeitschrift Capital da von der drohenden Zahlungsunfähigkeit unkt, ist mithin grober Unfug.

Was allerdings nicht garantiert ist, ist die Höhe der Rente. Deine Frage nach der Haftung läßt mich dann doch etwas staunen. Wer soll für sinkende Zinsen denn bitteschön haftbar gemacht werden? Wenn Du willst, kannst Du Deine Forderungen ja in Athen zur Insolvenztabelle anmelden. Sag Bescheid, wenn daraufhin Zahlungen bei Dir eingehen!

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Kommentar von GAFIB
23.12.2012, 10:50

Sehr schön, "Nobbi" hätte also auch hier Recht gehabt: "Die Rente isscht sicher"... - nur die Höhe nicht (;-).

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Es kommt sicherlich auch auf das Versorgungswerk und die Mitgliederentwicklung an. Beispielsweise stehen die Versorgungswerke für Rechtsanwälte (außer vielleicht in Berlin) ganz gut da. Die Anzahl der Anwälte steigt stetig an (bei gleichzeitiger Zwangsmitgliedschaft), die Renten sind somit bei akzeptablen Beiträgen relativ sicher. Ansonsten werden die Versorgungswerke die Beiträge erhöhen, um die Renten zu sichern.

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