Wie sicher ist der Inhalt eines Bankschließfaches?

4 Antworten

Auch in der heutigen Zeit ist der Inhalt eines Bankschließfachs nicht unantastbar. Wenn beispielsweise Verdacht der Steuerhinterziehung besteht kann das Schließfach zwangsweise geöffnet werden.

Niemand kann abschätzen welche Maßnahmen ist Ausnahmelagen getroffen werden.

Wenn man solche fürchtet wäre es sicher besser, sein Vermögen nicht im Schließfach einer deutschen Bank zu deponieren.

Früher hätte man die Schweiz empfohlen. Nur macht die Schweiz heute Bücklinge vor der EU bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Ich würde eher an anderer Stelle deponieren.

Sicherlich und auch die privaten Goldbestände ständen zur Disposition, ebenso wie die kontrollfreien Grenzüberschreitungen im Schengenraum.

Aber auch das private Immobilieneigentum könnte in Frage gestellt oder zusätzlich belastet werden (Ältere kennen noch das Lastenausgleichsgesetz - LAG).

Vielleicht wanderst Du noch rechtzeitig vorher aus?

Gerade eben noch ein Crash im Euro. Dagegen hilft alles. Auch ein stinklormaler Aktienfonds, Gold oder ein Haus. Eine Währungsreforme wären auch nur für die paar Idioten ein Thema, die Reserven in Währungen anlegen.

Enteignung ist ein ganz, ganz anderes Thema!!! Davor schützt nur rechtzeitiges Auswandern. Sonst nichts. Ganz sicher kein Schließfach. Nur ist eine Enteignung merklicher Teile der Bevölkerung auch weit unwahrscheinlicher als ein Crash im Euro oder eine Währungsreformen.

Bauschulden bei Währungsreform

Ich habe eine Frage die sicher für viele befremdlich ist.aber die Vergangenheit zeigt das es durch extreme Verhältnisse durchaus zu Währungsrefomen kommen kann wo Staatschulden gelöscht werden müssen. (Auslöser waren immer hohe Schulden - woher die auch immer kamen...) Für uns Verbraucher gilt dies nicht. Wir tauschen unsere Schulden und Guthaben in unterschedlichen Verhältinissen in eine neue Währung um. In der Vergangenheit war das so dass die Schulden gegenüber dem verbleibenden Guthaben immer mehr wurden .

Ich habe einen Baukredit über sagen wir 100.000 EUR. Dieser Kredit wird montalich mit 400EUR bedient, 600EUR gehen in einen Bausparvertrag des Gläubigers. Das Ganze läuft sagen wir 10Jahre. (Das ist die grobe Vetragsbedingung)

Angenommen das Geldsystem geht vor die Hunde stellt sich mir die Frage wie der Gläubiger mit seiner Forderung an mich umgehen darf. Fordert er dann nach wie vor 100.000EUR zum neuen Wechselkurs oder muss er den Gutahbenbetrag aus dem Bausparvertrag vorher davon abziehen?

Ziel ist es eine zügige Schuldenreduzierung zu erreichen. Ich könnte dann mehr Geld in den Bausparvertrag einzahlen und würde damit zugleich die verbleibenden Forderungen reduzieren.

Ich muss sagen dass ich seit einiger Zeit das Thema Geld und dessen wahrlose Vermehrung ohne Unterlegung von Sachwerten für sehr ernst ansehe und mir durchaus vorstellen kann dass die Zeit kommt das Geldsystem grundlegend neu zu ordnen. Dies würde zwangsläufig erfordern die Schuldenuhr auf Null zu stellen. Danke für eure Antworten.

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