Wie setze ich bei der Einkommensteuer 2013 eine BahnCard von 2012 ab?

2 Antworten

Bei der Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung geht es nach dem Zufluss-Abfluss Prinzip.

Etwas, was in 2012 ausgegeben wurde, kann man nicht in 2013 abziehen. § 11 EStG.

D. H. auch Du kannst dies nicht in 2013 ansetzen, sondern nur die 2013 Karte.

Wie setze ich bei der Einkommensteuer 2013 eine BahnCard von 2012 ab?

Wenn die Ausgabe nicht in 2013 erfolgt war, hast Du Pech gehabt. Ist der Bescheid für 2012 denn schon bestandskräftig?

Was wird unter "Einnahme und Einlagen" bei Einnahmeüberschuss Rechnung eingetragen?

Hallo,

ich bin in einem "freien Beruf" freischaffend tätig und habe die letzten Jahre die Steuererklärung etc. immer bei meinem Steuerberater machen lassen. Da ich das ganze mit 900EUR allerdings recht teuer fand, mache ich es dieses Jahr selber. Ich hab nun alles fertig, Einkommensteuererklärung, Umsatzsteuererklärung, Gewinnermittlung und Einnahmeüberschuss Rechnung. Alles ist soweit klar, bis auf eine Sache:

mein Steuerberater hat in der letzten EüR 2 Werte eingetragen in dem letzten Kästen: "Entnahme und Einlagen i.S.d. § 4 Abs. 4a EStG". Leider habe ich überhaupt keine Idee, woher die beiden Werte stammen, die er jeweils unter "Entnahme" und "Einlagen" eingetragen hat. Könnt ihr mir sagen, wie sich diese Werte zusammen setzen? Hat das etwas damit zu tun, ob Bargeld von dem Konto abgeholt wurde? Oder liege ich da komplett falsch? Welche Auswirkungen haben diese Werte auf die Berechnung?

Meine Steuerberater fragen, möchte ich erst als letzte Möglichkeit. Ich hatte ihn bereits letztes Jahr einige Frage gestellt und er ahnt sicher bereits, dass ich nur gefragt hatte, weil ich es ab jetzt selber machen möchte.

Vielen Dank schon mal und beste Grüße

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Erste Steuererklärung nach Studium (Master): anrechnung von Studiumskosten

Hallo,

ich setze mich gerade das erste Mal mit meiner Steuererklärung auseinander und habe nun einige Fragen. Ich hoffe hier kann mir jemand helfen. Schon mal vielen Dank für eure Mühe!

Ich möchte meine MSc-Studiumskosten geltend machen! Dies ist als Werbungskosten rückwirkend für 4 Jahre möglich, da es sich bei dem MSc-Studium (nach einem BSc-Studium) um eine Weiterbildung handelte. Studiumsbeginn des MSc-Studiums war April 2010. Für die Jahre 2010-2012 muss ich also nun rückwirkend Verlustvorträge anfertigen.

Im März 2013 habe ich (direkt nach Ende des MSc-Studiums) begonnen zu arbeiten und habe steuern bezahlt. Zu den Verlustvorträgen kommt also die Einkommenssteuererklärung für 2013.

Hier nun meine Fragen:

  1. Wie kann ich dem Finanzamt mitteilen, dass es sich bei dem MSc-Studium um eine Weiterbildungsmaßnahme handelt.
  2. Gilt auch für die Jahre 2010-2012 einen Werbungskostenpauschale von 960 Euro pro Jahr?
  3. Während des MSc-Studiums habe ich immer gejobbt (verdienste lagen stets unter dem Steuerfreibetrag). Muss ich diese Verdienste angeben? Ist das Anfertigen von Verlustvorträgen wohlmöglich sogar überflüssig, wenn die jährlichen Einnahmen durch die Jobs die Studiumsausgaben im entsprochenen Jahr überschritten?
  4. Muss ich Ausgaben die ich als Werbungskosten geltend machen möchte belegen oder ist dies erst auf Anfrage nötig. Falls es direkt nötig ist: wie mache ich das, wenn ich meine Steuererklärung ausschließlich elektronisch ans Finanzamt übermitteln möchte?

Vielen Dank für eure Hilfe!

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Kleinunternehmerregelung so lang wie möglich erhalten

Hallo,

ich betreibe seit Anfang des Jahres nebenbei ein Gewerbe und nutze hier derzeit die Kleinunternehmerregelung, so dass ich keine Mehrwertsteuer abführen muss.

Nun möchte ich die Kleinunternehmerregelung gern so lang wie möglich nutzen, da meine Kosten & Anschaffungen sehr gering sind und ich auch die regelmäßigen Vorsteueranmeldungen vermeiden möchte.

Folgende Situation: Diese Jahr werde ich voraussichtlich mehr Umsatz als die 17.500 EUR machen, allerdings könnte ich die Zahlungen ins neue Jahr hinauszögern und so faktisch doch unter der 17.500 EUR Grenze bleiben. Soweit ich das verstehe, wird dann eine Umsatzprognose für 2013 gemacht (mache ich die? macht das FA die?), auf Basis derer dann entschieden wird, ob ich auch weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen kann (Umsatz < 50.000 EUR). Die Prognose würde ja auf Basis des Umsatzes von 2012 darauf hindeuten, dass dies der Fall sein wird. Ist es dann egal, wenn ich in 2013 "überraschenderweise" doch mehr als 50.000 EUR Umsatz mache?

So wie ich mir das ausgedacht habe, müsste ich dann erst ab 2014 Umsatzsteuer abführen. Woher weiß das FA das übrigens, wenn ich die Steuererklärung für 2013 erst im Mai 2014 abgebe?

Ein weiteres "Optimierungsproblem" besteht hinsichtlich der Bilanzierung. Im Moment mache ich ja nur eine simple EÜR und das würde ich auch gern so lang wie möglich beibehalten. Nun habe ich im Internet irgendwo gelesen, dass man hier die Steuererklärung für das Jahr, in dem man mehr Gewinn als 50.000 EUR gemacht hat (bei mir wäre das voraussichtlich 2013) so weit wie möglich hinauszögert (Dezember des Folgejahres). Dann hat wohl das FA nicht mehr genug Zeit, um mich über die Pflich zur Bilanzierung im Folgejahr zu informieren und die Pflicht tritt erst im übernächsten Jahr ein.

Klappt das Ganze eurer Meinung nach so wie ich mir das vorstelle?

Achja und bitte keine Kommentare a la "Such dir nen Steuerberater". Ich denke solche Fragen kann man hier auch online klären.

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Chancen auf EWR Gründerkrediz?

Hallo zusammen ich habe mal eine knifflige Situation und würde mich vorab bevor ich mit einem Unternehmensberater mich in Verbindung setze einpaar Tipps holen.

Ich währe euch sehr dankbar:)

Ich bin momentan leitender Angestellter und ziehe in Erwägung in die Selbständigkeit zu gehen. Das ist im Prinzip die selbe Tätigkeit die ich für meine aktuelle Firma schon seit 10 Jahren mache nur als Franchise Partner. So folgende Rahmenbedingungen ich würde von meiner jetzigen Firma 50.000€ Abfindung bekommen. Für die Gründung muss ich ca. 120-135.000€ zur Verfügung haben. (Ablöse von dem jetzigen Franchiser + Mietkaution+ Hardwakaution+2 Monate Mitarbeiter kosten+neues Auto)

ich habe 2015 gekauft und 2016 gebaut näheres unten.

Ich habe folgende fragen:

ich könnte her gehen einen privatkredit aufnehmen für 70.000€ hier werden aber locker mal 6-7% Zinsen fällig.

Ich habe 2015 eine Wohnung von meinem Papa durch einen Schenkung/ Kaufvertrag „gekauft“

Die Kaufsumme war 150.000€ Schenkung waren 20.000€ hierzu habe ich noch 5.000€ Modernisierungskosten extra genommen. Sodass 135.000€ im Grundbuch stehen.Also 90% beliehen. Die Wohnung ist aktuell 234.000€ Wert laut Bank und hat Mieteinnahmen von 1250€ kalt pro Monat.

Gebautes Haus voll finanziert nur die Nebenkosten selber gezahlt. Doppelhaushälfte Grundschuld war 444.000€ ich schätze den aktuellen Marktwert auf 500.000 - 600.000€

Die 1. Frage hierzu ist wenn ich die vermietete Wohnung verkaufen würde, ab welchem Betrag müsste ich wenn überhaupt Spekulationssteuer bezahlen. ( bei Kauf der Wohnung habe ich keine Grundewerbssteuer zahlen müssen. Papa hatte die Wohnung schon seit 20 Jahren)

2) Frage könnte ich die Wohnung nochmal beleihen? Wenn ja wie viel?

3.) Frage habe ich Chancen einem EWR Gründerkredit zu bekommen? Mir schweben da so 100.000€ vor.

4.)Kann man hier die Ablöse, Mietkaution und Hardwarekaution mit rein rechnen?

Die Heruasforderung hier sehe ich darin dass Max 30.000€ für Betriebskosten sein dürfen)

5) wichtigste Frage was würdet ihr mir Raten?

Zu den eckdaten meine meine Frau ist berufstätig hat ca. 2300€ Einnahmen, ich bis dato 3800-4000€ zusätzliche die Mieteinnahmen mit 1250€

für die Wohnung zahle ich 450€ für das Haus 1800€ und habe nich einen kleinen ratenkredit von 350€ mtl. Auf Seite habe ich aktuell ohne Abfindung ca. 7-8.000€ die Abfindung würde ich im Januar bekommen sodass diese vorerst nicht zu versteuern wäre laut 1/5 Regelung da im neuen Jahr noch kein Einkommen bekommen.

Es wäre echt klasse wenn ihr mir hier ein paar Tipps geben könnt, da ich jetzt kurz vor der Selbständigkeit stehe und nicht genau weiß wie ich mich am besten entscheiden soll.

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