Wie rechnet man Fahrtkosten als Selbständiger m. Homeoffice ab, w. man zu Auftraggeber besucht?

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3 Antworten

Also ich stelle meinen Kunden - so ist es in meinen Honorarvereinbarungen niedergelegt - entweder einen leicht reduzierten Stundensatz (110 €/Netto) für die eigene Autofahrt oder das Bahnticket 2. Klasse plus 50% des regulären Stundensatzes (von 140 € /Netto, mithin also 70 €/Netto) in Rechnung.

Meine Kunden können also wählen ...;-)

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Privatier59 11.12.2013, 15:13

Genau! Bei einer so langen Fahrtstrecke und -zeit muß es einfach neben den reinen Fahrtkosten auch noch eine Entschädigung für die aufgewendete Fahrtzeit geben.

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Das ist doch Frage der Vereinbarung. Ich kenne Handwerker die keine Skrupel haben, für Fahrtstrecken um die 30km eine Kfz-Pauschale von 50 Euro auf die Rechnung zu schreiben. Bei einer so enorm weiten Fahrtstrecke wie bei Dir müßte das schon ein recht hoher dreistelliger Betrag sein. Aber das ist reine Theorie. Entscheidend ist, was man durchsetzen kann. Die reine Pendlerpauschale erscheint mir da nicht kostendeckend und viel zu niedrig.

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geht es um deine Kosten, die du von der Steuer absetzen willst oder um die Rechnung an den Kunden, wenn du in seinem Auftrag agierst und dorthin fährst?

Ich gehe mal rein von der steuerlichen Sicht aus:

Pendlerpauschale (=Entfernungspauschale)? Nein. Das ist wie eine Dienstfahrt bei Angestellten zu sehen.

Damit setzt du die Kosten für die Reise an. Wenn du mit dem eigenen Auto fährst, dann sind das 30 ct/ km (Hin- und Rückfahrt).

Wenn du einen Dienstwagen hast, also deinen Pkw in deinem Betriebsvermögen, ist die Berechnung anders.

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