Wie oft muß man im Schnitt einen Schaden haben, damit sich Selbstbehalt in Versicherungen lohnt?

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3 Antworten

das kann man exakt auf den Euro ausrechnen. Dazu nehme man die unterschiedlichen Verträge und deren Gebühren und rechne die Schäden mit ihren SB-Beträgen dagegen. Dann hat man das Ergebnis.

Nur sollte man auch wissen, dass nicht unbedingt eine Vielzahlt von Schäden einen Vertrag mit wenig SB sinnvoll erscheinen lässt, denn der Versicherer kann auch kündigen. Und das wäre es dann auch gewesen mit so einer Versicherung.

Ich nehme eigentlich immer Versicherungen mit hoher SB, denn ich will den Notfall absichern und will nicht zum Schadensfall-Junkey werden. Wenn ich meine Historie sehe, dann macht der hohe SB auch Sinn, denn ich hatte bisher nur wenige Schäden. Und das halte ich auch so in Zukunft.

Wenn der Selbstbehalt 250,- Euro ist und der Unterschied in der Prämie 50,- Euro, lohnt sich das, wenn man 5 Jahren keinen Schaden hat.

Dazu kommt, dass man sich die Schreiberei spart, wenn es um einen kleinen Schaden geht.

Ich nehme immer Tarife mit Selbstbehalt, da mir zum Glück praktisch nie etwas passiert wogegen ich versichert bin. Daher hat es sich für mich gelohnt.

Aber es muss ja jeder für sich selbst kalkulieren.

Als Erfahrung von Mandanten, ich habe das Gefühl (ohne es zu wissen, oder eine Statistik angefertigt zu haben), dass bei Versicherten mit Selbstbehalt schneller und einfacher reguliert wird.

Es kommt drauf an. Ich würde einen SB Tarif nur wählen wenn du eine Hotline inkl. hast um mal "schnell" dich schlau zu machen ohne einen Anwalt aufzusuchen. Aber auch da wird es oft als Schaden registriert.

Man sollte sich im Vorfeld schlau machen.

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