Wie muß die Buchführung fürs Finanzamt bei einem kleinen Selbständigen aussehen?

1 Antwort

Alle Belegesammel, sowie die Kontoauszüge und dann eine Einnahmen- Ausgabenüberschussrechnung.

Es empfiehlt sich aber trotzdem eine laufende verbuchung der Belege (Einahmen udn Ausgaben) weil man ja die Umsatzsteuervoranmeldungen machen muss und so einen besseren Überblick hat.

Kurzfristige Überschreitung der 50.000,-- Euro Grenze nach § 141 AO.

Besteht Buchführungspflicht auch dann, wenn diese Grenze nur in einem Jahr überschritten wurde?

Im Gesetz heißt es, dass die Buchführungspflicht mit dem Wirtschaftsjahr beginnt, das der Mitteilung des Finanzamtes folgt.

Beispiel: In 2009 erziele ich einen Gewinn aus Gewerbebetrieb von 52.000 Euro. Ermittelt durch EÜR. Die Einkommensteuererklärung geht bei meinem Finanzamt - dank Fristverlängerung - erst Ende Dezember 2010 ein. Eine mögliche Mitteilung über die Buchführungspflicht käme dann erst wohl 2011 und wäre daher erst 2012 wirksam (Wirtschaftsjahr = Kalenderjahr).

Kann ich dann auf die Mitteilung der Buchführungspflicht durch das Finanzamt reagieren, indem ich meinen Gewinn für 2010 in Höhe von 48.000 Euro nenne??? Wäre ich damit wieder von der Pflicht Bücher zu führen befreit?

Danke und Gruß

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Hallo,

da ich zu diesem Themenkomplex bislang sehr unterschiedliche Auffassungen gehört habe, möchte ich einfach mal nach euren Gedanken fragen.

A. arbeitet als Bloggerin. Sie verdient Geld durch gesponserte Artikel und kann gelegentlich Produktmuster, die sie zum Beschreiben und Beurteilen erhält, nach dem Verfassen des Blogartikels behalten. Darüber hinaus betreibt sie auch einen Reiseblog. In diesem Rahmen bekommt sie gelegentlich Unterkünfte (Hotelzimmer, Ferienwohnungen) von Reiseveranstaltern zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug wird die Unterkunft im Blog beworben.

Für die Buchhaltung ergeben sich daraus folgende Fragen:

  1. Wenn ein Produktmuster gestellt wird (z.B. Handy), muss dies vermutlich als Einnahme angesehen werden. Welchen Wert legt man zugrunde? (Katalogpreis / unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers oder gängiger Straßenpreis z.B. von Amazon?) Unterfrage: Muss Umsatzsteuer abgeführt werden?

  2. Wenn die Bloggerin als Reisebloggerin eine Urlaubsreise "gesponsert" bekommt (d.h. Unterkunft wird kostenfrei zur Verfügung gestellt):

    • Muss auch dies als Einnahme gewertet werden?
    • Wenn ja, können dann auch die Ausgaben während der Reise geltend gemacht werden? Privat-PKW mit 30 Cent/km, Parkgebühren, Verpflegungspauschalen usw.?
    • Wenn es ein Reiseblog ist, der explizit "Reisen mit Familie" zum Thema hat, wird das Finanzamt bei jeder Reise vermutlich einen Anteil von Privatvergnügen erkennen. Ich habe gelesen (z.B. hier: http://www.finanzfrage.net/frage/urlaubskosten-als-reiseblogger-von-der-steuer-absetzen), dass ein Splitting in privat/geschäftlich grundsätzlich geht. Welche Anteile für privat/geschäftlich würde man konkret und halbwegs realistisch annehmen?
    • Wie würde sich ein Privatanteil auf die Einnahmen-Buchung und auch für die Kosten der Reise in der Buchhaltung auswirken?
  3. Wenn die Bloggerin für die Vorstellung im Blog in einem Restaurant essen geht, womöglich mit Kindern (wegen Schwerpunktthema Familienfreundlichkeit): Ist dies als Betriebsausgabe steuerlich abziehbar? Grund des Restaurantbesuches ist primär die Vorstellung im Blog mit Fotos und Beschreibung. Ein privates Sattwerden ist aber nicht zu leugnen.

Ich bin gespannt auf Eure und Ihre Meinungen und Einschätzungen!

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