Wie muss der Händler bei einem Umtausch das Geld dem Kunden zurückgeben?

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3 Antworten

Für einen Umtausch wegen Nichtgefallen gibt es keine rechtlichen Vorgaben außer im Rahmen des Fernabsatzgesetzes:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernabsatzgesetz

Für einen Umtausch aufgrund von Mängeln (nach entsprechenden Nachbesserungsversuchen) gibt es im BGB diese Grundlage durchaus.

Außerhalb der im Falle von Mängeln bzw. der Fälle des Fernabsatzgesetzes bestimmten gesetzlichen Regelungen handelt es sich damit nicht um eine gesetzliche Verpflichtung, sondern eine Individualvertragsregelung oder reine Kulanz (ohne Verpflichtung). Damit kann ein Händler auch die Konditionen der Rückgabe bestimmen, z.B. daß mit einer ec- oder Kreditkarte bezahlte Beträge auch nur durch Rückbuchung auf ebendiese Karte erstattet werden, während Cash-Zahlungen als solche rückerstattet werden. Ebenso kann ein Händler die Rückerstattung in Form von Gutscheinen vornehmen.

Was meinst Du denn mit Buchgeld ? Und müssen muss ein Händler in den meisten Fällen auch nicht, wenn er es dann doch tut spricht man von Kulanz. So wie man in den Wald hinein ruft schallt es oftmal wieder raus. Ich habe persönlich schon alle möglichen Varianten eines Umtauschs also Ware gegen Ware, Ware gegen Geld, Ware gegen Gutschein usw. erlebt und nhatte noch nie Probleme.

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