Wie Mietvertrag gestalten für WG, damit ständiger Mieterwechsel nicht möglich ist?

2 Antworten

Das Risiko bei der WG ist der ständige Mieterwechsel. Am besten also garnicht erst an eine WG vermieten. Zweitbeste Lösung ist, einen festen Hauptmieter nehmen der dann untervermieten darf. Drittbeste Lösung ist, die WG-Mitglieder namentlich aufzuführen und in Zukunft ganz konsequent zu bleiben. Meint: Keinesfalls Mieterwechsel auf Zuruf oder per Änderungsvertrag zuzulassen, sondern immer die komplette Kündigung des Mietverhältnisses zu verlangen.

Das Vermieten an WGs ist deshalb ein Risiko weil in der Vergangenheit in der Rechtsprechung die Auffassung vertreten wurde, bei Vermietung an eine WG hätten deren Mitglieder dann in Zukunft Anspruch darauf, dass der Auswechselung von Mietern zugestimmt wird. Das waren zwar nur Einzelstimmen in der Justiz, aber wenn man an solche gerät, ist man am Schluß nicht mehr Herr der Entscheidung des Vertragspartners. Ich würde daher WGs als Miter ganz meiden, auch wenn es wegen der dann entgehenden guten Erträge weh tut.

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fettes DH

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Muss ich die Rundfunkgebühr-Nachzahlung von vorherigen Mitbewohnern einer WG übernehmen?

Hallo zusammen, heute habe ich Post von der ehemaligen GEZ bekommen in welcher ich um die Nachzahlung der Rundfunkgebühren gebeten werde.

Zu Beginn: Ich wohne seit April in einer 3er WG und hatte damals meinen 2. Wohnsitz dort angemeldet. Nach kurzer Zeit erhielt ich von der o.g Behörde Post bzgl. der Rundfunkgebühren. Da es für mich schleierhaft ist warum ich für meinen 1. und 2. Wohnsitz Gebühren zahlen muss, hatte ich damals um eine Stellungnahme gebeten welche letzte Woche(4-5 Monate später...) kam.

Nun kam diese Woche die Rechnung für eine Nachzahlung der Monate seit April. Da meine damaligen Mitbewohner damals den Wohnsitz nicht angemeldet hatten, kam die Rechnung auf mich und nicht auf die damaligen Bewohner. Die damaligen Mitbewohner wechselten Ende September und ich hab keinerlei Kontakt zu diesen. Die Vermieterin vermietet die WG-Zimmer, also es handelt sich nicht um eine Privat-WG. Um Strom und Telefon muss die WG sich trotzdem selbst kümmern. Das Wasser und Heizung wird durch das komplette Haus geteilt(Vermieterin wohnt im oberen Wohngeschoss) da es keine getrennten Zähler gibt.

Heute hatte ich meine Vermieterin gefragt was ich denn nun tun soll um die 2/3 der vergangenen Monate bis zum Mitbewohnerwechsel zu erhalten (in Summe 70€). Sie sagte mir schlicht und einfach dass es sie nichts angeht bzw. es nicht ihr Problem ist... Ist dies denn wahr? Ich bin ja schließlich nur Mieter eines teils der Wohnung und nicht der ganzen Wohnung...

Ich habe kein Problem mich um die Aufteilung mit meinen aktuellen Mitbewohnerinnen zu kümmern, jedoch fühl ich mich verarscht wenn ich nun für andere Leute die Gebühren übernehmen soll da ich keine Kontaktmöglichkeiten habe bzw. diese in der Vergangenheit auf Kontaktversuche nicht reagiert hatten...

Danke für eure Hilfe ;-)

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