Wie managen sportler ( oder andere Reiche ) Ihr Geld ?

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Es macht einen Riesenunterschied, ob man mehr oder weniger schon von Geburt an unverschämt reich ist und gelernt hat, dass der Reichtum ein Unternehmen ist, das man führen muss. Familie Quandt, auch Porsche aber in Wirklichkeit sehr viele Industriellenfamilien fallen in die Kategorie. Das Vermögen wird exakt wie ein Unternehmen geführt. Man stellt für Teilbereiche Leute ein und vergibt Aufgaben extern, genau wie ein Unternhemen.

Für die sehr reichen gibt es dann "Family Offices", also Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, für wenige Familienvermögen die Dienstleistungen anzubieten, die diese benötigen.

Die normal reichen (bis z. B. 5 Mio. liquidem Vermögen - Übergänge sind fließend!!! Es ist auch so, dass man sehr gute Berater auch dann behält, wenn das Vermögen immer größer wird) haben dagegen das Problem aller Anleger. Natürlich werden Sie von ihrer Bank umworben und natürlich suchen und finden sie Vermögensverwalter. Die Wahl, was man braucht und will - und vor allem nicht will - und vor allem wem man vertraut und wem man nicht vertraut ist aber für die so schwer wie für alle anderen. In dem Segment wird auch unglaublich viel Geld verspielt, hinterzogen und verloren. In Deutschland aufgrund der laxen Gesetze noch mehr als anderswo.

Jeder, der sich einen Vermögensverwalter oder Anlageberater sucht, sollte eigentlich wahnsinnig viel Wert darauf legen, dass die Seriosität sichergestellt ist. Leider machen es die Reichen oft wie die Armen. Sie lassen sich Leute empfehlen, welche auch die, die sie empfohlen haben nicht wirklich lange kennen und fallen so auf Blender herein. Der Fall Schickedanz ist nur einer von vielen. Ob man dann betrogen wird, ob man viel mehr Risiko eingeht als man beabsichtigte oder ob man sich von Gier hat leiten lassen ist egal. Wenn das Geld weg ist, ist der Ärger groß. Das passiert auch Fußballern!

Ich kenne den, der bei Bayernspielern erste Wahl ist. In der Branche der Family-Offices und Anlageberater trifft man sich wie in anderen. Dessen Verbindung ist aber zu Managern von Spielern und das sind viel weniger als Spieler. Sportler brauchen so etwas als Brücke zwischen sich und der Werbeindustrie. Aber auch einen ganz normalen Vertrag kriegen die oft nicht akademisch ausgebildeten, oft genug nicht gut deutsch sprechenden und auch oft sehr jungen Leute nicht hin. Das Klientel des Kollegen ist anders als andere Reiche, weil man zwar in der Branche schnell viel Geld verdient, es aber oft auch ebenso schnell wieder braucht.

Meiner Erfahrungen mit Schauspielern und Moderatoren gehen auch in die Richtung. Die Lebensplanung ist deutlich schwerer, als bei anderen. Bei normalen Reichen ist das Thema im Vergleich ein sehr einfaches, obwohl natürlich immer etwas passieren kann.

Also sie sollten solche Berater haben, ansonsten wäre es nicht so gut. Dafür gibt es garantiert reonmmierte Banken und Agenuren die sich nur um solche Millionen-Verdiener kümmern.

Du könntest dir einfach mal zum Spaß anschauen welche Sportler nach oder schon während ihrer Karriere in sehr große finanzielle Schwierigkeiten kommen. Die Sache ist ganz einfach, wenn du am deinem 16. Lebensjahr mit Geld beworfen wirst, dann weißt du nie wie du es eigentlich behandeln sollst, bzw. was es wert ist. Meine Meinung ist, dass die wenigsten dieser Leute ihr Geld managen. Entweder sie geben alles sofort für Spaß und Lust am Leben aus oder sie sind schlauer und geben einen Haufen für einen persönlichen Finanzberater aus, der ihnen dann verbietet alles auszugeben...

Und solche Leute hängen dann als Poster in Kinderzimmern und sind die neuen Vorbilder der heutigen Jugend... Das kann ja noch lustig werden.

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