Wie mache ich Kosten ohne Rechnung gegenüber dem FA geltend?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Kann Person A nun die 480€ als Betriebsausgabe deklarieren? Wenn ja, wie macht Person dies nun gegenüber dem FA geltend?

Er bucht sie.

Und zwar ins Anlagevermögen. Wahlweise in den GWG-Pool mit fünf Jahren Abschreibung oder auf BGA mit drei Jahren Abschreibung.

Wo ist das Problem?

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DH, genau so ist es.

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Wie verhält sich das mit dem GWG? Bis 410€ (brutto) kann ich direkt abschreiben. Was ist wenn ich bei Ebay für 430 € etwas bei einer Privatperson kaufe? Diese 430€ erhalten ja keine Mwst. ... Heißt das z.B. 430€ bei einem Unternehmen einkaufen -> direkt abschreiben, 430€ bei einer Privatpersonen einkaufen -> nicht direkt abschreiben?

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@gumel81
Bis 410€ (brutto)

Nein. Bis 410 Euro ohne eine eventuell enthaltene Umsatzsteuer. GWG ist hier schon deshalb nicht möglich, weil 480 mehr sind als 410.

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Wie Enno schon gesagt hat: Der Verkäufer hat die Pflicht eine Quittung auszustellen. Die kann der Käufer in die Buchhaltung nehmen und die Anschaffung buchen.

Wenn sich das aber als unmöglich herausstellt oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden ist (z.B. weil der Verkäufer nicht mehr antwortet), könnte der Käufer auch einen Eigenbeleg erstellen (https://debitoor.de/lexikon/eigenbeleg).

Was aber klar sein sollte: Der Käufer hat natürlich keinen Vorsteuerabzug.

EnnoBecker hat es schon erklärt.

Kein Problem, der Käufer hat den Zahlungsnachweis, er kann sich den eBay Zuschlag ausdrucken. passt doch alles zusammen.

Ich sehe da auch kein Problem.

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DH, genau so ist es.

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D.h. der Ausdruck des EBay-Zuschlages ist der Beweis/die Rechnung für das FA?

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@gumel81

Der Ausdruck des eBay-zuschlags zusammen mit dem Zahlungsnachweis.

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Soll ich beim Scheidungsprozess auf die Steuerschulden meines Ehegatten hinweisen oder nur beim FA die Aufteilung beantragen?

So ganz komme ich jetzt nicht klar. Bin mitten in der Scheidung. Mein Mann hatte während der Ehe hohe Schulden beim FA gemacht (Selbständigkeit), ich war nie berufstätig, hafte aber für die Einkommensteuer mit. Das FA hält komischerweise seit 10 Jahren still und hat sich nicht mehr gemeldet. Es ist eigentlich klar, dass bei dieser Scheidung keine Ansprüche, wie Unterhalt o.ä. geltend gemacht werden können, da wir beide Mini-Rente bekommen. Muss ich jetzt im Scheidungsprozess noch darauf hinweisen, dass Aufteilung der Steuerschulden während der Ehezeit festzulegen ist, damit er nicht im Nachhinein kommt und sagen kann, dass ich ja ihm gegenüber keine Ansprüche mehr hätte? Oder reicht es, wenn ich einfach die Aufteilung der Steuerschulden beim FA beantrage und diese Sache vor Gericht gar nicht zur Sprache kommt? Muss das Gericht darüber Bescheid wissen?

Wenn ich jetzt vor Gericht nichts sage, also auf alle Ansprüche ihm gegenüber verzichte, bleibe ich dann auf seinem Riesen-Schuldenberg sitzen und kann ich dann keine Aufteilung der Einkommensteuerschuld beantragen?

Er wird sicherlich schnell wieder heiraten und mit seiner neuen Frau (34 Jahre jünger, wegen der er mich im Stich gelassen hat) mit Hilfe seines Anwalts rumtricksen, damit sie alle Vorteile hat. Die Steuerschulden beziehen sich ja auch auf unsere Ehe und nicht auf die neue Ehe, denn wie gesagt, inzwischen ist er Rentner. Ich bin also wieder mal die Dumme, nicht sie und vielleicht auch nicht er.

Wenn ich das aber jetzt vor Gericht sage, wecke ich schlafende Hunde und wer weiß, was der und seine Neue sich dann noch einfallen lassen, um mir das Leben schwer zu machen. Ich wollte eigentlich eine ruhige Scheidung ohne Probleme, aber jetzt befürchte ich, hinterher seine Schulden am Hals zu haben.

Was soll ich tun? Zum FA, den Antrag stellen und/oder das Gericht informieren, dass festgelegt wird, dass ich für diese Steuerschulden nicht hafte.

Ich habe Angst vor seiner Wut, bin echt verzweifelt. Außerdem widerstrebt mit das total, ihn zu denunzieren, egal, was er mir angetan hat, weil das überhaupt nicht meinem Charakter entspricht!

Wieder ein Roman....... aber ich brauche dringend Eure Hilfe. Danke.

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Gefälligkeitsschaden - Schadensersatzpflicht

Sachverhalt: Habe im Eingangsbereich einer Klinik jemaden gefragt, ob er mit meinem smartphone draussen ein Bild von meinem Mitpatienten und mir machen würde.

Die Person sagte spontan zu. Nach drei misslungenen Versuchen wollte ich ihm die Fotofunktion nochmals einstellen.

Bevor ich das smartphone jedoch wieder in meine Händ nehmen konnte, fiel es dieser Person aus seinen Händen auf den Asphalt und war kaputt.

Der Mitpatient hatte dies genau so gesehen und mit als Zeugenaussage schriftlich bestätigt.

Der Schädiger möchte den Schaden jedoch nicht bezahlen und beruft sich auf einen Gefälligkeitsschaden.

Stimmt es, das ein Gefälligkeitsschaden ein Begriff aus dem Versicherungsrecht ist, ihn dies aber nicht aus der Pflicht zum Schadensersatz befreit?

Wie kann ich meinen Schaden dennoch geltend machen?

Danke für Informationen MaxMaxel

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Ist eine Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung am Jahresende möglich, bzw. schicke ich bei der monatliche UStVA Rechnungskopien an das Finanzamt?

Hallo liebe Community,

zum 02.01.17 bin ich als Einzelunternehmer selbstständig. Da ich umsatzsteuerpflichtig sein werde, setze ich mich nun seit einiger Zeit mit der monatlich durchzuführenden Umsatzsteuer-Voranmeldung auseinander.

Zu meiner Frage:

Ich habe vor 2 Monaten einen rechtlichen Disput mit meinem alten Arbeitgeber gehabt. Zu diesem Zweck habe ich mir juristische Hilfe genommen und auch eine ordentliche Rechnung erhalten. Da es im weitesten Sinne schon eine Vorableistung zu meiner Selbstständigkeit war, würde ich gerne schauen, ob ich diese Rechnung nicht auch als Vorgründungskosten zu den Betriebsausgaben setzen und mir die 19% USt. nicht mit meiner ersten UStVA zum 10. Februar (für Januar) vom FA zurückholen kann.

Ich habe es so verstanden, dass ich jeweils spätestens zum 10. des Folgemonats per Elster die UStVA rausschicke und dann entweder die zu zahlende Umsatzsteuer an das FA überweise oder aber die Vorsteuer erstattet bekomme. Gerade jetzt im Dezember sind einige Investitionen getätigt worden, so dass ich im 1. Monat mit einer Erstattung von 400-500 Euro kalkuliere.

Für die monatliche UStVA aber schicke ich doch noch keine Rechnungskopien mit raus, wenn es sich nicht um horrende Vorsteuer-Summen handelt, oder doch ? Falls nicht, gehe ich davon aus, dass das ja sicherlich spätestens zur Umsatzsteuerjahreserklärung der Fall sein wird. Würde ich erst dann die Info vom FA erhalten, dass die Rechnung nicht angenommen wird als Betriebsausgabe und die Vorsteuer zurückgefordert ?

Ich danke Euch schon im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße tella

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Selbst erstelltes immaterielles Wirtschaftsgut absetzbar/abschreibbar?

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[1]

  • "Selbst hergestellte immaterielle Wirtschaftsgüter sind sofort zu 100 Prozent als Betriebsausgaben abziehbar." [...] Werbung vom Support gelöscht
  • " Ich habe zur Erstellung der Homepage erhebliche Eigenleistungen erbracht. Kann ich diese auch mit aktivieren? Leider nicht." steuerberater-ebusiness.de/blog/steuerliche-behandlung-der-kosten-fur-website-lizenzgebuehren-domain/
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