Wie lange zurück muss man/kann man Einkommenssteuererklärung machen? als Rentner

2 Antworten

Wenn die Oma nicht verpflichtend eine EKSt-Erklärung abgeben muss, bleiben die bereits genannten 4 Jahre.

Hätte sie aber eine EKSt-Erklärung abgeben müssen und das ist bei Rentnern seit 2004 sehr oft der Fall, dann kommen noch einmal 3 Jahre dazu. Da wäre also zu prüfen, ob sie nicht eine der Voraussetzungen für die verpflichtende Abgabe erfüllt (kann man leicht googlen)

Um aus der Abgeltungssteuer "rauszukommen" sollte sie prüfen lassen, ob es bei ihrer geringen Rente nicht möglich ist, eine "Nichtveranlagungs"-Bescheinigung ("NV") zu bekommen. Die stellt das FA aus und die wird bei der Bank (Je Bank, bei der Abgeltungssteuer anfallen könnte, eine im Original) abgegeben, dann wird keine solche Steuer mehr abgezogen.

Außerdem braucht sie, wenn sie "NV"-gestellt ist, nicht mehr jedes Jahr eine EKSt-Erklärung zu machen, sondern nur noch, wenn sich ihre Einkommensverhältnisse deutlich ändern und/oder nach Ablauf der befristeten "NV"-Stellung

Verrechnung von Verlusten bei Verkauf eines Zertifikats mit Freistellungsauftrag und Gewinnen

Hallo,

ich habe am 03.09.2008 ein Zertifikat gekauft. Es fällt damit schon in den Bereich der Abgeltungssteuer. Aktuell steht das Papier ca. 1300€ im Minus. Ich werde im Jahr 2012 Aktien (Ablauf der Sperrfrist) mit einem Gewinn von ca. 800€ verkaufen. Zudem wird eine Anleihe mit einem Kursgewinn von ca. 500€ fällig. Ich bin Student und werde im Jahr 2012 (nahezu) kein zu versteuerndes Einkommen haben.

Wie würden nun die Verluste bei Verkauf des Zertifikats mit den beiden anderen Gewinnen verrechnet? Werden die Gewinne zunächst den Sparerfreibetrag belasten oder mit den Verlusten ausgeglichen? Macht es dabei einen Unterschied, ob zuerst die Gewinne oder zuerst die Verluste realisiert werden?

Da ich ohne Einkommen die Steuern am Jahresende sowieso wieder zurückbekommen würde, wäre es doch am besten, die Verluste aus dem Zertifikat würden nicht ausgeglichen - so könnte ich sie in späteren Jahren (wo ich wirklich Steuern zahlen muss) nutzen.

Wäre es klüger, das Zertifikat bis zum Berufseinstieg zu halten und dann erst die Verluste zu realisieren (die Schwankungen des Wertpapiers sollen dabei außer Acht gelassen werden)? Oder macht es Sinn, das Zertifikat in einem anderen Depot zu verkaufen, damit die Verluste getrennt sind und ich mir am Jahresende von der Bank eine Verlustbescheinigung geben lassen kann, die ich beim Finanzamt einreichen kann um mir die Verluste für die nächsten Jahre zu sichern?

vielen Dank für Eure Hilfe Thomas

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