Wie lange sind Steuerrückerstattung möglich?

2 Antworten

Bei einem Firmenwagen mit 1 % Regelung

OK verstanden. Firmenwagen mit Privatnutzung.

jahrelang mit dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers finanziert und auch der geldwerter Vorteil in der Lohnabrechnung ausgewiesen.

Es ist doch logisch, das die Privatnutzung, also die 1 % versteuert werden. Was heißt der Wagen wurde darüber finanziert?

Wie ist es möglich, geldverwerter Vorteil, welcher jahrelang unrichtigerweise in der Lohnabrechnung ausgewiesen wurde

Was soll denn daran unrichtig sein, wenn für die Privatfahrten die 1 % Regelung angewendet wurde?

Entschuldigung. Was wichtigste hab ich vergessen.

Der Arbeitnehmer hat eine Zuzahlung geleistet bzw. ein bestimmten Teil eines Bruttogehaltes verzichtet für die Finanzierung des Dienstwagens.

Der AG hat jahrelang die Kosten als Betriebsausgaben abgesetzt und der AN zugleich jahrelang ein geldwerten Vorteil geleistet, wo an sich keiner wahr.

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@Pancake

ähm, natürlich hat der Arbeitgeber die Kosten als Betriebsausgabe angesetzt, da es Betriebsausgaben SIND

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@Pancake
Der Arbeitnehmer hat eine Zuzahlung geleistet bzw. ein bestimmten Teil eines Bruttogehaltes verzichtet für die Finanzierung des Dienstwagens.

Da haben wir dann doch die Lösung.

eine Zuzahlung geleistet

Wenn eine Zuzahlung (aus dem eigenen Netto) geleistet wurde, hätte die von dem zu versteuernden Geldwerten Vorteil abgezogen werden müssen.

ein bestimmten Teil eines Bruttogehaltes verzichtet 

In diesem Fall wurde doch schon weniger versteuert, dann ist alles in Ordnung.

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@wfwbinder

Moment, hier ein Artikel: https://www.haufe.de/finance/steuern-finanzen/firmen-pkw-endlich-klarheit-bei-zuzahlung-und-1-regelung_190_399410.html

Wenn ich das richtig verstehe, so werden durch Zuzahlung vom Arbeitnehmer (in dem Fall Verzicht an Gehalt, welches normal ausgezahlt wird z.B Überstundenauszahlungen, zur Finanzierung des PKWs.

So wie ich das verstehe, wenn der Arbeitnehmer Leasingrate, Benzin etc..SELBST übernimmt, dann hat er keinen geldwerten Vorteil? - oder wie ist dann die Berechnungsgrundlage?

Es wurde nicht weniger versteuert, weil der geldwerte Vorteil wurde ja auf die Lohnabrechnung ausgeführt, somit stellt es ja einen fiktiven Verdienst da.

Mein Verständnis wäre z.B geldverwerter Vorteil 300,- EUR. Leasingrate 300,- wird von Arbeitnehmer übernommen (durch Nichtauszahlung des Bruttogehaltes), somit geldwerter Vorteil 0,- Euro?

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Das würde sich nur durch ein ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch ändern lassen, und dann auch nur für die Bescheide, die noch nicht bestandskräftig sind.

Ich habe kurz gegoogelt, laut dem lassen sich auch bestandskräftige Bescheide 4 Jahre rückwirkend bzw. bei großer Fahrlässigkeit sogar 10 Jahre rückwirkend ändern.

Die Frage ist, kann der AG hier in Regress genommen werden? - oder kann man lediglich versuchen über das Finanzamt die Bescheide anzupassen?

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@Pancake

Wenn man googelt, dann richtig.

Die Steuerbescheide sind eine Sache zwischen Dir und dem Finanzamt.

Keiner von beiden war fahrlässig.

Wofür willst Du den AG in Regress nehmen - für richtiges Verhalten?

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@Pancake

Ich habe nicht gegoogelt, aber studiert, wann sich Bescheide ändern lassen. Der Arbeitgeber und das Finanzamt haben alles richtig gemacht. Der "Fehler", wenn er denn einer ist, liegt bei dir, wenn du durch Führen eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs hättest Steuern sparen können.

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