Wie lange nach der Dienstreise kann mna Spesen noch abrechnen?

1 Antwort

Es besteht aus Auschlussfrist von 6 Monaten nach Beendigung der DR. Versäumt man diese, kann man es ja dennoch mit einem Antrag versuchen, aber nach Fristablauf bleibt man tatsächlich auf seinen evtl. hohen Ausgaben (dummerweise) sitzen.

AG bezahlt Reisekosten/Spesen nach fast 8 Wochen. Privatkonto überzogen, zahlt AG Überziehungszinsen?

Im Rahmen einer Dienstreise sind Reisekosten von Hotel, Mietwagen und Spesen angefallen. Dies wurde vom Mitarbeiter privat per Kreditkarte beglichen. Zuhause wurde die Reisekostenabrechnung erledigt und eingereicht. Mittlerweile dauert die Auszahlung fast 8 Wochen durch Krankheit, Urlaub und interne Umstellung. Durch den fehlenden Betrag, ca ein Monatsgehalt ist das Privatkonto und Minus gerutscht. Hat der AG die Überziehungszinsen zu zahlen, da die Verzögerung durch die Personalabteilung verursacht wurde?

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Welche Auswirkungen haben vom Arbeitgeber übernommene Spesen?

Person A ist viel für seinen Arbeitgeber (AG) auf Dienstreisen. Auf diesen Dienstreisen werden A alle anfallenden Verpflegungen erstattet. A werden jedoch keine Mahlzeiten von über 60 € erstattet. Alle weiteren Kosten, wie z. B. Hotel, Taxi, Zug, usw. werden vom AG ebenfalls übernommen.

Fallbeispiel 1:

A ist 3 Tage unterwegs.

  1. Abreisetag
  2. Arbeitstag außerhalb der ersten Arbeitsstätte
  3. Heimreise

Insgesamt können 48 € Spesen in der Steuererklärung geltend gemacht werden (12€+24€+12€), da der AG keine Spesen auszahlt.

Fallbeispiel 2:

A ist 3 Tage unterwegs.

  1. Abreisetag, Frühstück (9,6€)
  2. Arbeitstag, Frühstück, Mittagessen und Abendessen (0€)
  3. Heimreise, Frühstück und Mittagessen (4,8€)

Insgesamt können 14,40 € Spesen geltend gemacht werden. ABER, an jedem der 3 Tage waren die Mahlzeiten preislich höher als die entsprechende Tagespauschale.

Frage: Welche der folgenden 2 Aussagen ist richtig?

  1. Die Differenz zwischen dem Anspruch auf Verpflegungsmehraufwand und die vom AG gewährte Mahlzeiten werden verrechnet und diese Differenz wird als geldwerter Vorteil mit 25% Lohnsteuer besteuert.
  2. Da ein Anspruch auf Verpflegungsmehraufwand an 2 Tagen besteht sind diese 3 gewährten Mahlzeiten (2x Frühstück + 1x Mittagessen) nicht als geldwerter Vorteil zu beachten (§8, Abs. 2 Satz 9 EStG). Für den 2. Arbeitstag ist die Differenz als geldwerter Vorteil zu versteuern bzw. falls kein Betrag zu ermitteln ist, da eine 3. Person die Gesamtrechnung übernommen hat, ist ein Pauschalbetrag zu nutzen.

Frage: Oder wird dieser Falls gänzlich anders behandelt?

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