Wie lange muss man in die Betriebsrente einzahlen, bis sie einem auch zusteht?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Bis Ende 2001 war die betriebliche Altersversorgung in der Regel eine größtenteils unternehmensfinanzierte Zusatzversorgung. Mit der Zusage einer betrieblichen Altersversorgung gegenüber einem Beschäftigten ging das Unternehmen eine bindende Verpflichtung ein.

Seit Anfang 2002 haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine eigenfinanzierte betriebliche Altersversorgung. Das heißt, dass der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehalts für seine Altersversorgung anspart. Diese so genannte Entgeltumwandlung wird staatlich gefördert. Der Betrieb übernimmt die Abwicklung und ist im Auftrag seiner Arbeitnehmer Vertragspartner des Finanzdienstleisters. In einigen Branchen zahlen die Unternehmen ihren Beschäftigten einen Zuschuss zur betrieblichen Altersversorgung.

Seit Anfang 2002 haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Entgeltumwandlung, die Umwandlung eines Teils ihres Gehalts in Beiträge zur Altersvorsorge. Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer auf Wunsch die Möglichkeit geben, über den Betrieb für sein Alter vorzusorgen.

Besteht für die Branche oder das Unternehmen bereits eine Pensionskasse oder ein Pensionsfonds, darf der Arbeitgeber den Anspruch auf diese Formen beschränken. In anderen Fällen kann der Arbeitnehmer den Abschluss einer Direktversicherung verlangen.

Für tarifliche Gehaltsbestandteile muss eine Entgeltumwandlung durch den jeweils geltenden Tarifvertrag zugelassen sein; Fachleute nennen das "Tarifvorbehalt". Der Tarifvertrag kann auch einen Zugang zu einem betrieblichen Versorgungswerk bieten. Einen Überblick über die bestehenden Tarifregelungen zur betrieblichen Altersvorsorge bekommen Sie mit Hilfe der Datenbank Tarifverträge.

Bislang sind in zahlreichen Branchen Tarifverträge zur betrieblichen Altersversorgung abgeschlossen. Deshalb dürfte inzwischen den meisten förderberechtigten Arbeitnehmern von ihrem Arbeitgeber ein Angebot zur Entgeltumwandlung vorliegen.

Tarifverträge zur betrieblichen Altersversorgung können folgende Elemente enthalten:

  • Die schon bisher von vielen Arbeitgebern gezahlten vermögenswirksamen Leistungen fließen künftig in die betriebliche Altersversorgung.

  • Der Arbeitgeber zahlt Zuschüsse zu den Beiträgen des Arbeitnehmers, wie dies beispielsweise im Tarifvertrag der Chemiebranche geregelt ist.

  • Die Arbeitnehmer verzichten auf dem Weg der Entgeltumwandlung auf Teile ihres Weihnachts- oder Urlaubsgelds, wie dies zum Beispiel in der Metall- und Elektroindustrie vorgesehen ist.

http://www.ihre-vorsorge.de/Betriebliche-Altersversorgung-Grundlagen.html

Das kommt auf die Art der Betriebsrente an.

Ist es eine Pensionszusage Deines Arbeitgebers? Dann gibt es dazu eine Betriebsvereinbarung.

Sind es Beiträge in eine Direktversicherung, dann gehört das Ganze sowieso Dir und Du kannst es mitnehmen.

Ist es ein Vertrag aus Gehaltsumwandlung, dann ebenso.

Das hängt davon ab, wie sie finanziert ist. Es gibt arbeitgeberfinanzierte und arbeitnehmerfinanzierte (Entgeltumwandlung) betriebliche Altersversorgung. Bei der AG-finanzierten Variante hast du nach fünf Jahren eine komplette Anwartschaft, bei der AN-finanzierten von Anfang an, denn es ist ja dein Gehalt was umgewandelt wird.

Was möchtest Du wissen?