Wie lange muss man Belege aufbewahren?

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Für Privatleute gelten die bereits erwähnten 2 Jahre für FA-Unterlagen. Allerdings: "die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt worden ist..." heißt es in § 14b Abs. 1 UStG. Die Aufbewahrungsfrist ist also stets mindestens 1 Tag länger als die 2 Jahre.

Diese Dienstleister müssen gem. § 14 Abs. 1 Ziff. 9 UStG einen Hinweis zur Aufbewahrungsfrist in die Rechnung aufnehmen.

Für Geschäftsleute gelten 10 Jahre.

in der Regel sollten 2 Jahre reichen, bei längerer Garantie kann man die Belege auch länger aufbewahren. Bei Konto und Darlehensauszügen sowie Energieverbrauchsrechnungen empfiehlt sich auch eine längere Aufbewahrung.

Als Privatperson hat man nur die Auflage Handwerkerrechnungen und Belege zwei Jahre lang aufzubewahren, die man bei den haushaltsnahen Dienstleistungen in der Einkommenssteuererklärung geltend machen kann.

Es empfiehlt sich natürlich seine Kontoauszüge länger aufzubewahren, denn ein Belegkopie erstellen zu lassen ist ziemlich teuer.

Kaufbelege und Rechnungen sollte man mindestens so lange aufbewahren, solange eine Gewährleistung oder Garantie möglich ist.

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