Wie lange kann man ein Erbe einklagen?

2 Antworten

Die Verjährung des Pflichtteils beträgt drei Jahre ab Kenntnis vom Erbfall.

Da die Nachricht von Tod Deines Vaters Dich erreicht hat, begann damit die Frist zu laufen.

http://dejure.org/gesetze/BGB/2332.html

Aber nun das "Aber," denn Du wurdest falsch informiert. Problem 1993 war es natürlich nciht mehr DDR, sondern neue bundesländer. Es gab also die Möglichkeit Dich zu informieren

Ausserdem ist der Sachverhalt nciht vollständig. Seid ihr beide (also Du udn die Halbschwester von dem Vater abstammend, oder habt ihr die gleiche Mutter?

Gab es ein Testament, oder nicht?

Hat bei Nachlassgericht (Amtsgericht) keiner nach Dir gefragt?

Gab es eine Aufforderung an Dich, etwas auszuschlagen, oder auf etwas zu verzichten?

Ich würde mit dem Fall mal zu einem Anwalt gehen udn ihm die kompletten Daten geben.

Es könnte sein, dass Du Ansprüche hast (hattest), aber wenn das Vermögen inzwischen sowieso verbraucht ist, dann bringt Dir ein Sieg ja auch nicht mehr viel.

Jedenfalls bleiben einige FRagen offen.

Hallo,also wir stammen beide von meinem Vater ab!Glaube nicht das er ein Testament hatte!Von einem Gericht wurde ich nie aufgesucht wegen der Sache!Und wie gesagt-ich war damals zu blöd um irgendwelche Schritte einzuleiten!Ich war ja erst 18 geworden und war auf mich alleine gestellt!Meine Halbschwester schickt mir nun dauernd seine Stasiakten-aber (so wies aussieht)auch nur die wo ich etwas über sein Leben erfahre!Will jetzt selber die Akten anfordern-vielleicht steht ja etwas über sein Besitz drin!?Ich weiß noch nicht mal ob seine Frau(Ihre Mutter)noch lebt-falls er Ihr alles Vermacht hätte?Und wie ist das-Sie hatte mich ja Telefonisch über seinen Tod informiert!Ich habe keinen einzigen Beweis dafür-das er tatsächlich verstorben ist.Denn eine Sterbeurkunde schickt Sie mir einfach nicht rüber-obwohl ich Sie mehrmals per eMail drum gebeten habe!Wären Sie bitte so lieb und könnten mir erklären-wieso ich falsch informiert wurde?Ersteinmal ganz vielen lieben Dank für Ihre wertvollen Tips und Ihre Mühen!

Alleinerbe und Pflichtteil

Guten Tag,

Erblasser: Verstorbener Vater

Erbberechtigte Personen?: Sohn P. Tochter E.

(Jeweils 1 Halbbruder und 1 Halbschwester mütterlicher Seitz, Mutter ist
vor 18 Jahren verstorben ist und per Pflichtteil wurde von Vater ausbezahlt.)

Mein 95jähriger schwerpflegebedürftiger und verwitweter Vater ist kurz vor Weihnachten verstorben. Er wurde von mir (Sohn P. und meiner Ehefrau) die letzten fast 4 Jahren mit Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes in seinem Häuschen gepflegt und erst Mitte August, nach einem Totalzusammenbruch - und nachdem keine häusliche Pflege mehr möglich war - von mir in einem nahegelegenen Pflegeheim untergebracht (habe eine Generalvollmacht) , dort wurde wirklich für ein Würdiges Weiterleben gesorgt.

Ich hatte meinen Vater, der ja nur 500 € Rente und ca. 10000 € Rest-Ersparnis hatte, ab dort monatlich jeweils 350 € Pflegezuschuss überwiesen, da das Pflegeheim ja sehr, sehr teuer war.

  • Mein Vater hatte 1999 ein notarielles Testament gemacht und mich als "alleinigen und ausschließlichen Erben" für das vorhandene sanierungsbedürftige Häuschen mit kleinem Garten und einen kleineren übriggebliebenen Geldbetrag eingetragen, da er von seiner Tochter E. im Stich gelassen wurde und diese Ihr Erbe bereits vor vielen
    Jahren ausbezahlt bekam (Erbvertag war in einer bekannten Geldkassette und war
    verschwunden).

  • Meine leibliche Schwester E., hatte eigentlich schon vor vielen Jahren ihr Erbe
    ausbezahlt bekommen, sie lebt seit über 15 Jahren mit ihren Freund in einem südlichen Land und lässt den „Herrgott einen guten Mann“ sein

    o der zu jener Zeit aufgesetzte private Erbvertrag ist wieder verschwunden, wie auch damals vor über 18 Jahren das handschriftliche Testament meiner Eltern als meine Mutter starb, in diesem ich außer meinem Vater auch als Erbe erwähnt wurde (es war niemanden etwas nachzuweisen wer das damalige Testament u. später den priv. Erbvertrag entnommen hatte...)

    o Meine Schwester kümmerte sich seither wie auch zuvor nicht mehr um ihren Vater, und auch nicht um meine und meiner Ehefrau "unserer" Entlastung, als sie
    von mir telefonisch von fast 4 Jahren erfuhr, dass unser Vater einen Herzstillstand
    hatte und von nun an pflegebedürftig war.

    o Sie besuchte Vater das letzte Mal vor über 5 Jahren zum 90. Geburtstag für einige Stunden, das war der 2. Besuch seit über 15 Jahren.

Meine Frage:

  • Muss ich meiner Schwester trotz diesen Vorkommnissen den Pflichtteil von 25 % der Gesamterbes ausbezahlen?
  • Das doch sehr renovierungsbedürftige Haus muss erst von mir geräumt und verkauft werden (und ich und meine Ehefrau müssen wieder, wie all die vielen Jahre zuvor, alles
    aus eigener Kraft stemmen und die anderen sonnen sich)
  • Kann ich, wenn ich den Pflichtteil ausbezahlen müsste, eine Stundung beantragen, bis der wahre Wert ermittelt oder durch Verkauf erzielt wird.

Vielen Dank

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Kommen Geschwister in der Erbfolge vor Nichten /Neffen? Was ist bei unterschieldlichen Stämmen?

Ein Großonkel von mir verstarb 1987 und hinterließ seine Ehefrau, zwei Geschwister sowie 5 Nichten / Neffen. Er hinterließ kein Testament. Die Ehefrau trat als Alleinerbin das Erbe an. Als sie 2003 starb setzte Sie mich und meinen Ehepartner als Alleinerben ein. Nun hat sich 2006 eine Nichte meines o.g. Großonkels einen Teilerbschein in Höhe von 1/20 auf meinen verstorbenen Großonkel ausstellen lassen und vordert heute - also Mitte 2010 - von mir die Herausgabe des Erbteils. Hier nun meine Frage: Kommen die zum Todeszeitpunkt meines Großonkels noch lebenden Geschwister in der Erbfolge denn nicht VOR den Nichten und Neffen und schließen somit deren Erbschaftsanspruch aus? Der Vater der vordernden Nichte, der der Bruder des Verstorbenen war, war zu dessen Todeszeitpunkt auch bereits verstorben. Die Nichte ist also von einem anderen Stamm als die damals noch ledenden Geschwister es waren. Tritt sie dann in die Erbfolge ein? Ob die 1987 noch ledenden Geschwister (sie sind in 1993 und 1994 verstorben) nun tatsächlich geerbt haben, weiß ich leider auch nicht. In wie weit beeinflußt dies den Erbschaftsanspruch der vordernden Nichte?

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General- und Vorsorgevollmacht

Ich hätte bitte eine Auskunft über folgendes Anliegen:

Ich bekam für beide Eltern eine General- und Vorsorgemacht incl. Patientenverfügung über den Tod hinaus. Als Urkunde von einem Notar ausgestellt. Wir waren damals alle persönlich anwesend.

Nun ist meine Mutter schon seit 10 Jahre verstorben. Mein Vater kam 2005 in ein Seniorenwohnheim. Ich regelte seine Belange auf seine mündliche Anweisung. Begleitete ihn zu Ärzten und in Kliniken.

2013 kam mein Vater aus seinem Appartment auf die Pflegestation, weil die Demenz und andere Krankehiten erhebliche Fortschritte machten und er auch desöfteren in der Klinik war wegen Amputationen. Er hatte zudem noch Diabetis. Ab 2012 im Dezember war ich voll mit der Betreuung behaftet, da er nichts mehr machen konnte.

Nun ist mein Vater im Okt dieses Jahres verstorben. Die Beisetzung ist noch keinen Monat her und schon bekam ich letzte Woche ein Anwaltsschreiben meiner Schwester indem ich aufgefordert wurde als Bevollmächtigte Auskunft über meine Tätigkeit zu erstellen Außerdem hätte ich über den Verlauf meiner Bevollmächtigung Rechnungen zu belegen. Ich hätte alle Bankbelge der letzten Jahre und Gegenstände aufzuführen. Ich muss noch bemerken, dass wir seit 2005 keinerlei Kontakt mehr pflegten.

Wie mir bekannt ist hat sie lediglich ein Recht die Kontoeinsicht der letzten 2 Jahre vorzunehmen. Und zwar das mit Erbschein.

Was noch zu bemerken ist, dass sie sich um Vater überhaupt nicht kümmerte und ihn vielleicht 2 x im Jahr besuchte. Zudem gingen nach fast 10 Jahren Heimaufenthalt die Euros zur Neige. Es bleibt noch ein Betrag von den Bestattungskosten über, die ich ohne weiteres übernommen hätte. Allerdings nach diesem Brief möchte ich nun, dass die Kosten aufgeteilt werden.

Was ich noch anmerken muss ist, dass sie (Schwester) im Jahre 2005 mich als Bevollmächtigte benutzte den Erbanteil von meiner Mutter bei meinem Vater einzuklagen. Auch mit Anwalt. Ich hatte damals einen guten Anwalt, der die Sache gut erledigte.

Nun bedanke ich mich schon mal im Vorfeld für die Antwort.

Herzliche Grüße

Malan

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Vollmacht für einen von drei Erben bis Erbe geteilt ist

Hallo! Unser Vater verstarb vor kurzem. Er hinterließ mehrer Wohnungen mit sozial schwierigen Mietern. Zwei von Ihnen bezahlen z.Zt. keine Miete. Es gibt kein Testament. Teilung steht noch aus. Einer der Erben möchte anwaltliche Sache in die Hand nehmen, Mahnungen an die Mieter senden, fragt deshalb nach Vollmacht von uns. Wie müßte die aussehen. An wen kann ich mich dafür wenden (Anwalt für Erbrecht oder Anwalt für Mietrecht)? Bin nach Generalvollmacht gefragt worden, möchte ich aber nicht geben, da das Verhältnis zu anderen Erben kein vertrauensvolles ist und ich nicht absehen kann, was damit verbunden ist. Bin ich zu ängstlich? Andererseits sehe ich natürlich, dass gehandelt werden muß, möchte schon die Vollmacht für die Mahnung der Mieter geben. Für qualifierte Hifle wäre ich sehr dankbar. Grüße, U.

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Kann Miete von Mutter und Schwester verlangt werden wenn Vater verstorben ist ?

Hallo, kann mir jemand Auskunft erteilen ob es möglich ist, Miete von seiner Schwester und Mutter zu verlangen ? Hintergrund: Meine LP hat bereits seit mehreren Jahren keinen Kointakt mehr zu Ihrer Mutter und Schwester. Nun ist vor ca. 1 Jahr der Vater meiner LP gestorben und hat somit unter anderem 25 % des eigenen Hauses vererbt. Darin lebt noch die Mutter und die Schwester meiner LP. Das sonstige Erbe will Sie nun auch anfordern. Wäre schön wenn sich jemand auch damit auskennt worauf man achten muß bei dieser ( Anforderung) und wie man es macht.Ist es also möglich, trotz des anderen Erbes auch Miete für die 25 % des Hauses zu verlangen ? Nur um eines klar zu stellen ,wir sind in dieser Sache nicht die Bösen. Vielen Dank für eure Hilfe.

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Halbschwester weigert sich, sich an den Beerdigungskosten zu beteiligen, was kann ich unternehmen?

Hallo, mein Vater ist vor kurzem verstorben. Da wir beide ca. 10 Jahre keinen Kontakt mehr zu meiner Halbschwester hatten, habe ich erstmal die Beerdigung in die Wege geleitet. Ihre Handy-Nr. war aber noch aktuell und als ich sie fragte, wie wir das mit der Kostenteilung machen wollen, sagte sie nur "Wo nichts ist!". Das Erbe habe ich und sie vermutlich auch ausgeschlagen, da mein Vater nur Schulden hinterlässt. Sie wollte eigentlich auch zur Beerdigung kommen, erschien aber einfach nicht. Ich habe keine Ahnung, ob sie in Arbeit steht oder Ersparnisse hat, habe auch keine Adresse von Ihr. Vor 10 Jahren wohnte sie in Braunschweig. Sie meinte auch, sie will sich nicht an den Kosten beteiligen, weil er ja auch nichts für sie getan hat. Als ich sie nochmal anschrieb, um zu fragen, warum sie ohne abzusagen nicht auf der Beerdigung erschien und sie auch nochmal bat sich an den Kosten zu beteiligen, da sie ja nicht ihn, sondern mich damit bestraft, kam keine Reaktion. Am nächsten Tag musste ich feststellen, das sie mich bei WhatsApp blockiert hat! Nun erreiche ich sie nicht mehr, sie geht auch nicht ans Telefon. Zu unserem Verhältnis: Ich erfuhr erst mit 16 von ihrer Existenz, kurz darauf besuchte sie mich in Berlin und etwas später ich sie in Braunschweig. Der Kontakt zu meiner Schwester brach damals ab, da ich über einige Ecken erfuhr, dass sie hinter meinem Rücken schlecht über mich geredet hat, da ich damals sehr schüchtern war und bei einem Disco Besuch bei ihr in Braunschweig nicht tanzen wollte. Zu einer Aussprache kam es nie, da sie sich nicht weiter darum gekümmert hat, sie hat ja noch genug andere Halbgeschwister von Ihrer Mutter, was brauch sie da mich dachte ich mir so... Ich als "Einzelkind" war natürlich mehr als enttäuscht über ihr Verhalten... Aber das sagt ja schon einiges darüber aus, was für ein Mensch sie zu sein scheint. So, dass zur Vorgeschichte. Ich habe ihr nie was getan und verstehe ihr Verhalten einfach nicht... Der Kontakt zwischen meinem Vater und ihr brach aus einem anderen banalem Grund ab. Aber zu meiner eigentlichen Frage: Wenn ich jetzt einen Anwalt beauftrage meine Schwester zu kontaktieren, um den Anteil ihrer Kosten einzufordern, trägt sie dann die Kosten für meinen Anwalt, weil sie ja im Unrecht ist? Und wenn sie wirklich Mittellos ist, wie sieht es dann aus? Bleibe ich dann auf allen Kosten alleine sitzen oder springt für Ihren Anteil und die Kosten des Anwalts dann ihr Sozialträger ein? Sorry für den langen Text und vielen Dank schonmal für Eure Antworten!

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