Wie lange kann ich eine Abbuchung von meinem Konto widerrufen?

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4 Antworten

Rechtliche Grundlage für die Durchführung von Lastschriftverfahren ist das Abkommen über den Lastschriftverkehr (Lastschriftabkommen). Des Weiteren muss zwischen dem Zahlungsempfänger und der ersten Inkassostelle eine „Vereinbarung über den Einzug von Forderungen mittels Lastschriften“ (Inkassovereinbarung) getroffen werden. Außerdem muss der Zahlungspflichtige dem Einzug von Forderungen zu Lasten seines Kontos schriftlich zustimmen

Der Kontoinhaber kann im Einzugsermächtigungsverfahren die von dem kontoführenden Institut eingeräumte Frist zur Rückholung jeder einzelnen Lastschrift nutzen. Die Rückholung ist erst möglich, wenn die Lastschrift auf dem Konto gebucht wurde. Die Kosten der Rückholung trägt nach geltender Rechtsprechung der Einreicher.

Widerspruch des Zahlungspflichtigen (nur bei Einzugsermächtigung möglich) spätestens 6 Wochen nach Buchung

nicht möglich bei Anerkennung des Rechnungsabschlusses

Der widersprochene Betrag wird dem Zahlungspflichtigen mit Wertstellung des Belastungstages wieder gut, sodass Zinsneutralität vorliegt. Ihm entstehen also keinerlei Nachteile. Zusätzlich muss die Rücklastschrift so schnell wie möglich an die erste Inkassostelle gelangen, um die Gutschrift rückgängig zu machen.

Das kann ja nur eine Lastschrift sein und die kannst du bis zu 6 Wochen nach Buchung widerrufen.

6 wochen sollte die frist für einen einspruch sein, sofern es eine lastschrift war. auf jeden fall sofort kontakt mit der bank aufnehmen!

bei der 6 wochenfrist, ist das nur mit einer erteilten einzugsermächtigung der fall!

bei einer nicht erteilten,also wenn man dir geld ungerechtfertigt abbuchen würde, gilt meines wissens einen längere regelung.

Widerspruch gegen Einzugsermächtigungslastschrift ohne Einhaltung einer bestimmten Frist

Im Urteil des BGH vom 06.06.2000, Az. XI ZR 258/99 hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass bei einer betrügerischen Abbuchung Bankkunden auch noch nach 6 Wochen widerrufen dürfen. Es besteht allerdings für die Bankkunden die Pflicht, ihrer Kontoauszüge regelmäßigen Prüfung zu unterziehen. Andernfalls kann die Bank ihrem Bankkunden ein Mitverschulden anlasten.

weiter unter: http://www.finanztip.de/recht/bank/einzugsermaechtigung-und-abbuchungsauftrag.htm

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