Wie lange hat man Zeit einer Mahnung zu widersprechen?

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3 Antworten

Widerspruch

Im Mahnverfahren hat der Antragsgegner die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Mahnbescheids Widerspruch einzulegen. Der Widerspruch kann sich auf den gesamten im Mahnbescheid geltend gemachten Anspruch erstrecken, es besteht aber auch die Möglichkeit, nur einen Teilwiderspruch einzulegen.

http://www.letzte-mahnung.de/widerspruch/index.html

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Kommentar von obelix
31.12.2010, 12:41

2 wochen können in der weihnachtszeit fatale folgen haben :)

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Wenn jemand von dir eine Zahlung verlangt, bedeutet dass noch lange nicht, dass seine Forderung auch berechtigt ist.

Bei einer ungerechtigten Mahnung kann man also einen lieben Brief zurückschreiben, dass man seine Forderung für unberechtigt hält - man muss aber nicht, man kann und darf das ignorieren.

Dann wird sich die Drohkulisse verstärken, noch eine Mahnung folgt, ein Schreiben mit völlig überzogenen Gebühren von einem "Inkassounternehmen" oder sogar ein Schreiben von ein Rechtsanwalt. Das ist alles heisse Luft ohne rechtliche Wirkung

Gefährlich wird es, wenn ein sogenannter gerichtlicher Mahnbescheid ins Haus flattert. Den kann zwar jeder im Schreibwarenhandel kaufen, und es prüft auch niemand die Berechtigung der Forderung, aber damit kann ein Gläubiger anschliessen einen Gerichtsvollzieher zum Pfänden in Marsch setzen.

Einem gerichtlichen Mahnbescheid muss man widersprechen, wie steht im Mahnbescheid Erst dann kann der Gläubiger vor gericht Klage einreichen, und erst dann muss er die Rechtmäßigkeit seiner Forderung beweisen.

Also cool bleiben - denn bei einer nicht berchtigten Forderung wird immer mächtig gedroht, vor Gericht ziehen aber diese Leute nur äußerst selten.

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