Wie lange dauert es nach dem Tod, wenn ein Testament beim Nachlassgericht vorliegt - bis der Erbschein da ist?

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Kann der Energieversorger beim Tod seines Kunden auf einen Erbschein bestehen auch wenn er den Anbieter gewechselt und eine Gutschrift beim alten Versorger hat?

Der Energieversorger möchte vom gesetzlichen Erben einen Erbschein.

Mein Vater hat vor seinen plötzlichen Tod den Versorger gewechselt und nach der Abschlußrechnung eine Gutschrift. Es besteht eine Haftungsbeschränkung die ich bei der Bank unterschrieben habe. Somit werden noch offen stehende bzw. laufende Rechnung beglichen. Das Konto besteht noch und die Gutschrift soll da drauf. Ist ein Erbschein erforderlich oder reicht die Sterbeurkunde(Kopie)

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Erbschein unrichtig, Einziehung § 2361 BGB, Verfahren

Hallo,

wir haben folgenden Sachverhalt: Im nicht handschriftlich verfassten Testament der Oma (nur eigenhändig unterschrieben) sind zwei Erben für ein Haus benannt (Mutter und Sohn X). Nach gesetzlicher Erbfolge erbt der Sohn der Oma alleinig (zugleich Vater von X). Die Oma war sehr krank und hat die Mutter und den Sohn einen Tag vor dem Krankenhausbesuch abends zu sich gerufen. Sie hat ihren letzen Willen der Schwiegertochter diktiert und nur selber unterschrieben. Formforschriften waren allen Beteiligten leider nicht bekannt, so doof das auch ist.

Nach dem Tod der Oma wurde der Erbschein ihrem Sohn ausgehändigt. Dieser wusste zunächst nichts vom Testament und hat dies auch nicht beim Nachlassgericht angegeben gehabt. Die Mutter hat später das Testament abgegeben.

Nun wurden Sohn X und die Mutter aufgefordert zum erteilten Erbschein Stellung zu nehmen bzw. etwaige Gründe dagegen hervorzubringen.

Die Mutter hat jetzt ein Schreiben an den Vater gefunden, wonach der erteilte Erbschein als unrichtig bezeichnet wird und von einer Einziehung nach §2361 BGB die Rede ist. Das Anschreiben enthält zwar eine Rechtsbehelfsbelehrung, jedoch keine direkte Aufforderung, den Erbschein beim Nachlassgericht zurückzugeben ("...wird eingezogen"). Auch eine Androhung von Zwangsmitteln ist nicht enhalten.

Ist durch die Einziehung des Erbscheins der Sachverhalt vom Amtsgericht (Testament wirksam ja/ nein) schon abschließend geprüft? Im Prinzip kann das Testament doch aus formellen Gründen allein schon keine Berücksichtigung finden, oder kommt es auf den Richter an? Oder ist die EInziehung eher eine Formsache, weil bei Erteilung des Erbscheins noch nicht das vorliegende Testament geprüft war und dieser somit definitiv unrichtig ist?

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Muss man einen Anwalt nehmen wenn es zu Erbstreitigkeiten kommt?

Wenn es Streit um das Erbe gibt und man letztendlich vor Gericht muss, brauche ich dann einen Anwalt oder kann ich mich selber vertreten? Das Ding ist, ich bin grade knapp bei Kasse und eigentlich kann ich mir keinen Anwalt leisten. Ich habe auch versucht, dass wir die ganze Geschichte ohne Gericht lösen, aber das wird wohl nichts werden.

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Sterbeurkunde, Testament und Erbschein, wo sind die Unterschiede, was brauche ich bei der Bank?

Sterbeurkunde, eröffnetes Testament und Erbschein, wo sind die Unterschiede, auch preislich und was brauche ich bei der Bank, um ein Erbe anzutreten bzw. was muss die Bank akzeptieren, was kann sie fordern?

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Muss eine Risikoversicherung mit Todesfallsumme beim Nachlassgericht angegeben werden?

Nach dem plötzlichen Tod des Ehemanns kommt (wenn die Versicherung keine Probleme macht) die Todesfallsumme der Risikoversicherung zum Tragen. Fällt diese in die Erbmasse wenn die Ehefrau hier eingesetzt wurde? Und muss die Summe dann dem Nachlassgericht gemeldet werden?

Wäre über Hilfe sehr dankbar. Marina

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Ist Banken das Umgehen zweckgebundener Darlehenstilgungen erlaubt?

Hallo erstmal,

ich habe ein zweckgebundenes Annuitätendarlehen , unterteilt in drei seperaten Unterkonten aufgenommen, die dinglich gesichert sind. Zusätzlich wurde eine festverzinzliche Nachfinanzierung abgeschlossen, für die es aber keine Grundbuchbestellung und daher auch keinen Grundbucheintrag gibt. Alle 4 Finanzierungen sind festverzinslich und werden über Jahre hinweg getilgt.

Als nun das Haus verkauft werden soll, teilt die Bank dem Notar den Überweisungsbetrag zur Erteilung der Löschungsbewilligung mit. Der Betrag wird überwiesen, 3 Unterkonten der Annuität aus dem Grunbuch gelöscht.

Nun zu meiner Frage :

Durch die jahrlange Tilgung minimierte sich auch die Nachfinanzierung, blieb aber noch letztkich im Soll mit ca. 8000,- Euro . Als ich mir nun eine Schufaauskunft zukommen ließ, verbuchte die Bank das Nachfinanzierungskonto als " bezahlt " und eines der zweckgebundenen, bereits im Grundbuch gelöschten ( bisher dinglich gesicherten ) Konten mit 8.000,- als " noch zu bezahlen ".

Ist das überhaupt erlaubt bzw. korrekt ?

Danke schonmal..

LG,lazyjo...

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