Muss ich als Pensionär die Beiträge zur privaten Krankenversicherung in voller Höhe weiter bezahlen?

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Beamte in Pension haben einen höheren Beihilfeanspruch, so weit ich weiß so ca. 70 %, so daß der Krankenversicherungsschutz nur zu 30 % vom Beamten bezahlt werden muß. In der aktiven Zeit, beträgt die Beihilfe nur 50 %.

In Niedersachsen bekommen pensionierte Lehrer z.B. 70% ( vorher als noch im Beruf stehend: 50% ) von der Beihilfestelle, die in Aurich ihren Sitz hat und i.a. sehr schnell, korrekt und zügig arbeitet, d.h. man erhält schon nach einer guten Woche die Arztrechnungen und die Auslagen für die Privatrezepte - was oftmals nicht wenig ist, zu 70% erstattet - allerdings bei den Privatrezepten ausschließlich das, was verschreibungspflichtig ist ( man muss schließlich vorher in der Apotheke alles" aus eigener Tasche bezahlen" und das sind manchmal mehr als 200 Euro oder noch mehr ). Den Rest von 30% erstattet dann die Privatkasse, was i.a. 4-6 Wochen dauert, was bedeutet, dass man auch die Arztrechnungen vorweg zu bezahlen hat. Also, als Fazit: es ist nicht immer toll, privat versichert und Beamter zu sein - man muss immer mindestens ein Monatsgehalt in Petto haben . Nun denn, ich hab mich dran gewöhnt und möcht es auch nicht anders haben,um ehrlich zu sein

Du hast als Beamter in Ruhestand 70% Beihilfe! Die anderen 30% zahlst Du! Der Beitrag dürfte nicht so stark steigen, da Du in Deiner aktiven Zeit sogenannte "Altersrückstellungen" bei Deiner Krankenversicherung gebildet hast. Also den Krieg mit der Beihilfestelle musst Du leider weiterführen. Du müsstest allderdings noch klären, ob Du die Kostendämpfungspauschale zahlen musst. Ein kleiner Exkurs: Auch die Polizei muss in Pension sich zu 30% versichern. Die haben nämlich während der aktiven Zeit Anspruch auf freie Heilfürsoge. Hier ist eine große Anwartschaft zu empfehlen.

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