Wie läuft das mit den abzügen wenn ich arbeite meine mutter aber nicht?

1 Antwort

wenn du als AZUBI zB. genug verdienst und deinen Bedarf selber decken kannst, darf sogar nichts von deinem Einkommen auf die Leistungen angerechnet werden. Allerdings müsstest du dich an den Kosten der Unterkunft beteiligen.

Also was genau muss ich dann bezahlen? Nur ein drittel der Mietkosten, oder noch irgend was?

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@Motion

Ja, an alle auf die Wohnung anfallenden Kosten, eben anteilig ‼️

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@Motion

Du bist dann auch nicht mehr von der GEZ befreit.

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@Motion

1/3 der Wohnkosten (Miete + NK) und auch für deinen Lebensunterhalt aufkommen

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@Gaenseliesel

Was fallen denn alles für kosten für micv an und wie wird das dann abgerechnet? Muss ich meinen mietanteil dem Vermieter selber überweisen oder irgendwie übers amt?

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@Motion

das Amt zahlt dann nur den Anteil deiner Mutter direkt an den Vermieter, die Differenz zahlst du an den Vermieter.

Miete/ Nebenkosten lt. monatl. Vorauszahlung, sowie die Kosten lt. Jahresabrechnung der Nebenkosten.

Die sonstigen Energiekosten(Kochen/Strom des eigenen Versorgers) anteilig, nach Vereinbarung zw. Mutter und dir.

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@Gaenseliesel

Hi Gaenseliesel, Du schreibst:

"... das Amt zahlt dann nur den Anteil deiner Mutter direkt an den Vermieter"

Na, hoffentlich nicht. Hoffentlich lässt sich die Mutter das Geld für die Miete vom Jobcenter überweisen und zahlt die Miete dann selbst. - Denn wenn das Jobcenter mal aus irgendwelchen Gründen die Miete nicht zahlt, trägt die Konsequenzen nicht das Jobcenter, sondern die Mutter, obwohl sie die Nicht-Miete-Zahlung gar nicht verschuldet hatte. Ist ja schon vorgekommen, und die "Kunden" des Jobcenters hatten dann die Probleme mit dem Vermieter.

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@cyracus

.... ich ging mal von dem eigentlich regulären Ablauf aus 🤷‍♀️

Insofern hast du recht..... rechnen kann/muss man auch damit, denn

"Ausnahmen bestätigen die Regel"

Ämter sind von diesen Ausnahmen natürlich nicht ausgeschlossen 🙈

🙋

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@Gaenseliesel

Ups, meinst Du, regulär sei, dass das Jobcenter die Miete direkt an den Vermieter überweist? Falls Du das meinst: Nee, ganz und gar nicht. Regulär ist, dass Jobcenter "Kunde" die Miete überweist und "Kunde" überweist die Miete an den Vermieter. Das hat auch datenschutzrechtliche Gründe, weil es den Vermieter nichts angeht, wie sein Mieter an sein Geld rankommt.

Nur wenn einer schon unzuverlässlich mit der Mietezahlung war, vielleicht drogensüchtig oder Verstand ist etwas klöterig und "Kunde" kriegt nicht mehr alles auf die Reihe, dann ist es sinnvoll, dass Jobcenter die Miete direkt überweist - mit dem entsprechenden Risiko für den "Kunden", falls Jobcenter das versuselt und "Kunde" kriegt wegen Nichtzahlung der Miete eine Wohnungskündigung.

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