Wie Kostenverteilung bei barrierefreier Modernisierung d. Wohnhauses?

2 Antworten

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Sehr schwieriges Vorhaben! Zumindest was die Finanzierung angeht. 

Als Hinweis: Es gibt auch Fördermittel für barrierefreies Bauen. Kannst dich ja in die Richtung auch mal informieren. 

Man kann zwar Modernisierungsvorhaben teilweise auf die Mietparteien umlagern, wie @Snooopy155 schon sagte,  hängt das von mehreren Faktoren ab. Hier kannst du auch mal nachlesen, was du als Vermieter beachten musst: https://www.mietbuergschaft24.de/wann-darf-der-vermieter-die-miete-erhoehen-zulaessige-gruende/ Da man aber generell, wenn Nachfrage und Wohnungsnot in der Stadt besteht, die Miete auch an den Mietpreisspiegel anheben kann, dann sollte eine Mieterhöhung doch einfacher durchzuboxen sein, oder? (Dabei müssen 3 Vergleichsimmobilien vorgestellt werden)

 Wann hast du zuletzt die Miete erhöht? 

Beachte auch die jeweilige Kappungsrenze (Mietdeckel), in manchen Bundesländern beträgt sie nur 15%. 

Am besten du informierst dich aber tatsächlich bei der Stadt. 

LG 

Dazu sollte man sich zuerst an das örtliche Bauamt wenden und dort seine Modernisierungsmaßnahmen vorstellen und gleichzeitig anfragen wieweit diese Kosten als Modernisierungsmaßnahmen auf die Mieter umgelegt werden können.

Danach ist eine Ankündigung der Maßnahme bei den Mietern vorgeschrieben, bei der auch die voraussichtlichen Mietsteigerungen zu nennen sind. Zu beachten ist die jeweilige landesweite Deckelung dieser Kosten.

Bei der Fassadendämmung ist zu beachten, dass ein Teil der Kosten der Instandhaltung zuzurechnen sind und ein Teil als Modernisierungsmaßnahme zählt.

Steuerlich ist für Euch aber auch zu beachten, dass wenn der Zeitraum zwischen Beginn der Maßnahmen und des Kaufes nicht eine Mindestfrist beträgt, dass dann die gesamten Kosten dem Hauskauf zugerechnet werden und nicht kurzfristig abgeschrieben werden können. Dafür erhöht sich aber im Gegenzug die AfA.

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