Wie kommt man als Kleinunternehmer an EU-Fördertöpfe?

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Ist die PayPal-Gebühr ausreichendes Indiz für Sitz des Zahlenden im Nicht-EU-Ausland (Umsatzsteuer)?

Hallo!

Auf meinen Websites habe ich PayPal-Buttons für „Spenden“ eingebaut, die auch einiges an Geld bringen. Ich bin kein Kleinunternehmer, darum führe ich generell 19% Umsatzsteuer von diesen Zahlungen ab. Wenn klar wäre, dass eine Zahlung aus dem Ausland kommt, sagen wir mal aus den USA, dann müsste ich davon keine Umsatzsteuer abführen. Bislang dachte ich, dass es nicht möglich ist, dies herauszufinden. Doch nun fand ich heraus, dass die PayPal-Gebühr, die mir als Empfänger abgezogen wird, abhängig vom Sitz des Senders der Zahlung ist. Für Zahlungen aus der EU beträgt die Gebühr beispielsweise 0,35 € + 1,9%. Für Zahlungen aus Nordamerika gilt eine höhere Gebühr. Nun meine Idee: Ich ermittle für jede Zahlung, ob die Gebühr der EU-Gebühr entspricht oder nicht. Wenn ja, führe ich die 19% Umsatzsteuer ab. Wenn nein, dann nicht.

Was denkt ihr: Würde diese Vorgehensweise einer Prüfung durch das Finanzamt standhalten? Ist die erhöhte PayPal-Gebühr Indiz genug dafür, dass der Sender der Zahlung nicht in Deutschland sitzt? Man beachte, dass PayPal eine echte Bank ist und nicht nur „irgendein Unternehmen“.

Danke schon mal für eure Einschätzungen.

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Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit Nachfrage Einkünfte

Hallo,

Ich bin in folgender Situation: Während meines Studiums habe ich im Jahr 2011 und 2012 auf Rechnung einige Auftragsarbeiten im Programmierbereich absolviert, dabei sind im Jahr 2011 insgesamt 7.500€ und im Jahr 2012 6.400€ zusammengekommen. Ich habe hier Rechnungen gestellt mit dem Zusatz, dass ich als Kleinunternehmer keine MwSt in Rechnung stelle. Da der Freibetrag ja 17.500€ beträgt habe ich 2011 keine Steuererklärung abgegeben und im Jahr 2012 erst damit angefangen, hier habe ich allerdings diesen Betrag nicht mit angegeben, sondern lediglich mein Arbeitseinkommen, welches ich ab Okt. 2012 hatte - der Betrag lag ja weit unter dem Freibetrag, daher habe ich schlichtweg nicht darüber nachgedacht, sie mit anzugeben. Ich hab kein Gewerbe o.Ä. angemeldet und quasi als Privatperson die Rechnungen gestellt.

Nun erhielt ich kürzlich ein Schreiben mit der Bitte, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei Aufnahme einer gewerblichen, selbstständigen (freiberuflichen) [...] Tätigkeit/Beteiligung an einer Personengesellschaft/-gemeinschaft auszufüllen. Nun bin ich nicht ganz sicher, was dies bedeutet? Muss ich hier nachträglich ein Gewerbe anmelden? Wenn ja, sollte ich dort meine damalige Adresse oder meine aktuelle Adresse angeben? Ich bin seitdem nicht mehr derart tätig sondern ganz "normal" fest angestellt. Im zweiten Schreiben wurde dann auch um die Ausfertigung einer Steuererklärung für 2011 gebeten. An sich kein Problem, aber wie gebe ich dann die Daten an, die in 2012 noch fehlen? Oder gibt es eine Möglichkeit dies irgendwie anders zu lösen?

Vielen Dank im voraus und schönen Gruß,

Mark

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Kann Umsatzsteuer aufgrund einer Gesetzesänderung nachträglich erstattet werden?

Guten Tag , ich war als medizinische Gutachterin für den medizinischen Dienst auf Honorarbasis tätig. Leider habe ich mich unwissend als Kleinunternehmer gemeldet und daher nie Ust auf meinen Rechnungen geltend gemacht. Von den insgesamt vier Jahren war ich zwei Jahre zur Ust verpflichtet, unser Steuerberater hatte demnach nachträglich die USt Erklärung eingereicht und für zwei Jahre musste ich schlappe rund 10.000€ aus eigener Tasche bezahlen. Die ist nun knapp ein Jahr her. Ende letzten Jahres hat der BGH entschieden bzw einer Dame Recht gegeben , die gegen die USt geklagt hat , als Begründung darf man sich nun auf das EU Gesetz berufen das besagt , dass bestimmt Tätigkeiten im sozial - medizinischen Bereich von der USt befreit sind und zwar rückwirkend ab 2012 da die Krankenkassen seither unabhängige Gutachter beschäftigen dürfen. Auf meiner Abrechnung der Umsatzsteuer ist kein Vermerk "unter Vorbehalt" oder ähnliches zu finden. Habe ich überhaupt eine Chance, das Geld zurückzuverlangen. ? Unser Sachbearbeiter ließ noch nie mit sich reden , da sehe ich jetzt schon schwarz aber gönnen würde ich denen ja mal die saftige Erstattung. Vielen Dank im Voraus für Eure Zeit

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Von Krankenkasse ausgesteuert, Erwerbsminderungsrente zu wenig und will arbeiten gehen aber Ärzte geben keine offizielle Freigabe?

Mein Mann hat vor kurzem die Hochdosis Chemo mit Stammzellentherapie durch ( Hodenkrebs). Die behandelten Ärzte geben uns keine konkreten Aussagen wie es nun weitergeht. Hatte für meinen Mann EU Rente berechnen lassen und die wollten ihn befristet das auch gewähren. Doch es war einfach zu wenig und wir hätten das finanziell nicht hinbekommen. Die Krankenkasse hätte sofort das Krankengeld eingestellt und wir hätten 2 Monate kein Geld bekommen. Da die EU-Rente freiwillig von mir gestellt wurde, hatte ich der Rentenversicherung widersprochen. Mein Mann möchte unbedingt wieder arbeiten gehen und hat nun Angst dass das Arbeitsamt ihn zur Erwerbsminderungsrente drängt. Wir hatten aber eine berufliche Reha bei der Rentenversicherung beantragt. Wie stehen nun unsere Chancen die Erwerbsminderungsrente zu umgehen? Was kann man machen wenn die Ärzte keine klaren Aussagen über die Leistungsfähigkeit geben können? Muss ich mir das Gefallen lassen und mir von den Ärzten meine finanzielle Existenz kaputt machen lassen? In die Zukunft kann keiner Schauen. Hat jemand Erfahrungen damit und kann uns wichtige Tipps geben?Ich habe mich auch schon rumgehört und man sagte mir das man auch einen Fachanwalt für Sozialrecht und Medizinrecht einschalten könnte. Gibt es Nachteile wenn wir die freiwillige Erwerbsminderungsrente abgelehnt haben? Wo bekommt man sonst noch finanzielle Unterstützung? Kann mein Mann auch wieder arbeiten gehen, wenn er sich in der Lage fühlt, obwohl jeder Arzt was anderes sagt? Was macht man richtig? Schwierige Frage wenn man dies nicht selbst miterlebt, kann man dies auch schwer nachvollziehen. Wir beide haben riesige Angst unser finanzielle Existenz zu verlieren.

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