Wie komm ich am besten aus meinem Untermietvertrag?

2 Antworten

Du bist mit Deiner Frage im falschen Forum - Du willst eine Rechtsauskunft.

Der geschilderte Sachverhalt wird läßt aber erahnen, dass Du am besten zum 31.03. eine Schlüsselübergabe mit dem vermieter vereinbarst und ihm bei dieser Gelegenheit auch gleich die noch zu zahlende Miete gegen Austellung einer Quittung übergibst. Die Stellung einr Kaution bindet Deine Mittel nur länger, denn die kann der Vermieter bis zu 6 Monate nach Beendigung des Mietverhältnises einbehalten. Eine Begründung für die vorzeitige Beendigung des Mietverhältnises ist bei der Kürze der Gesamtmietdauer kaum durchzusetzen. Bringe Deinem Arbeitgeber bei, dass er bei der Einstellung Dich auch darauf hinweisen hätte sollen, dass sich Dein Arbeitsort auch kurzfristig verändern kann und wie teuer Dir sine kurzfriste Entscheidung kommt.

Die Kaution bekommst Du doch - wenn alles gut läuft -  kurze Zeit später zurück. Also wo ist das Problem?

Die Problematik ist, dass ich zum 31.03 ausziehe muss und Angst habe, dass die Vermieterin mich übers Ohr haut und keinen neuen Mieter zum 20.04 sucht. Dann könnte sie schön an die Kaution gehen und sich so die Miete für die restliche Zeit nehmen. Wenn ich die Kaution nicht überweise hat sie auch nichts in der Hand und hätte einen Grund mich fristlos zu kündigen (was ja in meinem Interesse wäre).

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@andredb

Okay, das könnte natürlich passieren.

Das beste wäre natürlich, wenn Du einen Nachmieter stellen würdest, was die Vermieterin Dir übrigens gar nicht untersagen darf.

Lies mal:

In bestimmten Fällen ist ein Mieter berechtigt, ein Mietverhältnis vorzeitig zu beenden und einen Nachmieter zu stellen. 

Dies ist der Fall, wenn der Vertrag eine Nachmieterklausel enthält oder der Mieter ein berechtigtes Interesse für eine vorzeitige Beendigung vorweisen kann. 

Ein solches berechtigtes Interesse kann vorliegen, wenn:

der Mieter aus beruflichen Gründen zu einem Ortswechsel gezwungen ist;

der Mieter heiratet oder sich Familienzuwachs ankündigt und somit eine größere Wohnung benötigt wird;

sich der Mieter aus altersbedingten Gründen nicht mehr allein zu Hause versorgen kann und in einem Pflegeheim untergebracht werden muss

http://www.immonet.de/umzug/wissenswertes-rechtliches-mietrecht-nachmietersuche.html

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@andredb

Aber sie muß dir deshalb nicht fristlos kündigen! Ausserdem wirst Du auch bei einem Entgegenkommen des Vermieters bis zum 19.04.2016 Miete bezahlen.

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@Primus

Das klingt gut. Nun ist die Situation die, dass mein Vertrag in München zum 31.03 endet und ich noch keinen neuen Job in der neuen Stadt habe.

Die Frage ist muss ich einen neuen Job haben zur Rechtfertigung oder reicht die Begründung der Beendigung des Arbeitsverhältnis und dem Umzug in die andere Stadt?

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@Primus

Der Grund für eine außerordentliche Kündigung - nicht fristlose Kündigung - ist der Arbeitsortswechsel.

Dem Fragesteller ist jedoch nicht klar, dass die ordentliche Kündigungsfrist immer noch mindestens 1 Monat ist - und damit ist der Kuchen gegessen. Es soll es bei sich unter "Lehrgeld" verbuchen, denn für eine fristlose Kündigung fehlt jegliche Grundlage. Da heute bereits der 20.03.2016 ist, kommt er mit einer außerordentlichen Kündigung auch nicht vor Ende April aus dem Mietvertrag.

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@Snooopy155

Aufgrund einer beruflichen Umorientierung muss ich aber zum 01.04.2016 ausziehen. 

Dieser Satz  sagt mir eigentlich, dass zu dem angegebenen Zeitpunkt eine neue Arbeitsstelle angetreten wird.

Da das aber nicht der Fall ist, kann die Begründung beruflich bedingter Ortswechsel natürlich auch nicht angewendet werden. 
Und wie Du schon schreibst, die Kündigungsfrist muss eh eingehalten werden.

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@Primus

also ist unterm Strich das Angebot des Vermieters zum 20.04 das beste Angebot, dass ich bekommen kann korrekt?

(oder falls ich einen neuen Arbeitsvertrag in der anderen Stadt für den 01.04 unterschreibe und einen Nachmieter stelle?)

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