Wie kann Pflichtteil vor Todesfall geltend gemacht werde?

3 Antworten

"ein Ehepaar besitzt ein Anwesen. "

Diese Aussage ist falsch wenn der Ehemann allein im Grundbuch steht.

"Die Mutter brachte ein Sohn aus erster Ehe mit. Beide haben noch ein weitere Tochter während der Ehe bekommen."

Soweit so gut ein gemeinsames Kind also. Der Sohn ist also mit dem Ehemann nicht verwandt und wird hier fälschlicherweise Vater genannt obwohl er Stiefvater ist.

"Der Vater ist allein eingetragener Eigentümer." Der Vater ist nicht Vater, sondern Ehemann der verstorben ist.

Der Ehemann ist ja nur Vater des gemeisamen Kindes also der Tochter.

M der insolvente Sohn ist nicht mit dem Ehemann verwandt.

"Das Berlinder Testament benennt beide Kinder zu gleichen Teilen als Schlusserben. Vater verstirbt 2014"

wurde später korrigiert ist 2015 verstorben. Allerdings sind ja keine 2 Kinder aus dieser Ehe vorhanden, sondern nur eine Tochter. Da wäre das Berliner Testament evt. anfechtbar, wenn der Erblasser nicht einmal die Anzahl seiner Kinder kennt.

Wenn ich es richtig sehe ist der Sohn aus erster Ehe und damit mit dem Verstorbenen nicht verwandt. Damit gibt es für Ihn keinen Erbanspruch, es sei denn er wurde vom Verstorbenen adoptiert. In diesem Fall müßte der Sohn jedoch binnen 3 Jahren das Pflichtteil von der Alleinerbin einfordern. Da man das Berliner Testament nicht im Wortlaut kennt, kann man nicht sagen, welche Sanktionen für diesen Fall dort festgeschrieben wurden.

Nein der Sohn wurde nicht adoptiert. Also kann er erst erben, wenn der Todesfall der Mutter eingetreten ist und nicht vorher seinen Pflichtteil geltend machen ?

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@wfwbinder

Nachdem der Sohn nicht vom Stiefvater adoptiert wurde, ist er doch überhaupt kein Erbe des Stiefvaters. Damit steht ihm kein Pflichtteil zu und es gibt nichts geltend zu machen. Wenn seine Mutter stirbt, dann gehört er zu den Erben und es gibt wieder keinen Grund ein Pflichtteil einzufordern, wenn er zählt nach dem Berliner Testament zu den Erben.

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Das Pflichtteilsrecht ist ausschliesslich auf Geld gerichtet. Der Geldanspruch richtet sich gegen den Erben bzw.Miterben.

Anders als das Erbrecht gewährt das Pflichtteilsrecht keine dingliche Wirkung, sondern nur einen schuldrechtlichen Anspruch.

Der Anspruch verjährt nach drei Jahren und beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Pflichtteilsberechtigte von der Tatsache Kenntnnis erlangt hat. Hat er hiervon 2014 erfahren, ist der Anspruch verjährt.

Entschuldigung ich hab mich vertippt es war in 2015. Ist das auch verjährt ?

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