Wie kann man während einem Finanzcrash sein Geld schützen/Geld machen?

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3 Antworten

Wird es? Welche Form von Crash? Kryptowährungen, Immobilien, Anleihen, Aktien oder doch mehr Währungen?

Je nachdem kann man in das andere investieren. Alles gleichzeitig halte ich für eher unwahrscheinlich (wie auch?).

In den letzten 100 Jahren hat es in Deutschland mehrfach einen Fundamentalcrash gegeben und zwar durch und nach 2 Weltkriegen.

Diese Erfahrung lehrt, dass man sein Vermögen nicht wirklich wirksam schützen kann.

Wer sich etwa bei der großen Inflation der 20er Jahre als Immobilieneigentümer gefreut hat ungeschoren davon gekommen zu sein, dem wurde das Vergnügen durch die Hypothekengewinnsteuer gründlich verdorben.

Gold ist nur dann etwas wert, wenn man es behalten darf und nicht an den Staat abgeben muß.

Kunstwerke und Antiquitäten wurden nach dem WK II für das sprichwörtliche Butterbrot verscheuert.

USW, USW

Man muss sich der Erkenntnis stellen, dass sich nicht alle Lebensrisiken ausschließen lassen.

Wenn das jemand seriös beantworten will müsste er eine Glaskugel haben.

In der Vergangenheit wurde der Privatbesitz von Gold schon mal verboten.

Die staatlichen Kontrollfunktionen sind aktiv und auf Alarm. Das Bankgeheimnis ist gefallen und jedes Vermögen bekannt. Banken und Behörden sind die Spitzel.

Durch Micro-Zensus kennt "der Staat" deine Vermögensverhältnisse im Immobilienbereich. Auch da gab es früher einfache Enteignungen oder Zwangshypotheken...

Alles was der Bürger hat kann ihm genommen werden. Zu allererst das Fiat-Geld.

Wenn du ein klein Wenig Sicherheit haben willst musst du es machen wie ein Eichhörnchen. Das Zauberwort heißt "Diversifikation", also verteile auf viele Bereiche und viele Speicherstätten, vergesse aber nicht wo du dein Vermögen vergraben hast.

Verwische alle Spuren und lege dir "Opferkonten" an.

Wenn du denen Futter hinwerfen kannst sind sie damit beschäftigt.

Entschuldige diese bildhafte Darstellung von verhungernden Ratten die dem Eichhörnchen seine Speicher rauben, aber das trifft es sehr gut.

Ein alternativer Weg sind kryptische Währungen, aber damit musst du dich auch beschäftigen können und wollen.

2018 wird ein Schicksalsjahr

Viel Erfolg und alles Gute

"Die staatlichen Kontrollfunktionen sind aktiv und auf Alarm. Das Bankgeheimnis ist gefallen und jedes Vermögen bekannt. Banken und Behörden sind die Spitzel" - und "2018 wird ein Schicksalsjahr" - treffen sich ein Kasperl und ein Reichsbürger (wer ist wer) und unterhalten sich über Depperlfragen - nett.

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@correct

Du versteckst dich hinter einem Pseudonym? Wer hat denn hier etwas zu verbergen? Wieviel Sachverstand hast du denn?

Das Niveau deiner Aussage ist sehr fragwürdig. Leider fallen immer wieder Menschen auf solche dubiosen und anonymen Schwätzer herein. 


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@Underfrange

"Leider fallen immer wieder Menschen auf solche dubiosen und anonymen Schwätzer herein" - sehr richtig.

Apropos - meine Aussage hat wenigstens Niveau - Deine grenzt an Volksverhetzung.

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@correct

Wie viel Sachverstand hast du denn? Diese Frage bist du schuldig geblieben? Deine verbalen Exkremente darfst du behalten.

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@Underfrange

Du als Versicherungsfuzzi solltest Dir nicht anmassen, einem Erfahrenen Sachverstand abzusprechen. Sowas spricht sich auch in Bendorf rum.

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@correct

Du versteckst noch immer deine Identität. Bist du ein Erfahrener? Hast du Sachverstand?

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@Underfrange

Ich habe es nicht notwendig, mich überall darzustellen. Dank Sachverstand und einträglicher Arbeit habe ich ausgesorgt. Du dank Deiner vielen Internetseiten hoffentlich auch.

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So in etwa?

  • 5% Gold (Bar bezahlen und verstecken)
  • 5% Silber (Bar bezahlen und verstecken)
  • 5% In andere Währungen (Schweizer Franken, etc.)
  • 1% Bar (unterm Kissen)
  • 9% Tagesgeld
  • 5% Crypto (Hardware Wallet)
  • 40% in 8 verschiedenen Aktien aus verschiedenen Bereichen und Ländern
  • 30% in Grund und Boden
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@Anonymabc

Dazu haben schon viele Finanzexperten Bücher geschrieben. Stell dir vor du bekommst morgen früh kein Bargeld mehr am Automaten. Wie lange überlebst du ohne Bargeld und wenn auch deine Bankkarte nicht mehr geht? Genau dieser Probelauf hat schon stattgefunden auf Zypern und in Griechenland. Chaostheoretiker schreiben, dass man so viel Kaufkraft (z.B. Gold in kleinsten Mengen) vorhalten soll um damit einige Monate auszukommen. Rechne selbst nach wie lange das dann reicht um z.B. an Sprit zu kommen, an Brot, Wasser oder Brennmaterial. Diversifikation ist das Fremdwort dafür zu streuen. Man muss natürlich selbst den Überblick behalten.

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@Anonymabc

@Anonymabc

Das wären 30 % in Unsinn, der üblicherweise keine Rendite über der Infaltion bringt und bei dem das, was sich vielleicht gut entwickelt durch anderes, das vielleicht durch Totalverlust (Diebstahn, Betrug, Inflation) ausgeglichen wird.

Weitere 30 % gehen in das, was sich im Crashfall als Totalverlust als Klotz am Bein herausstellen könnte, weil man ohne den Grund schon längst wohin ausgewandert wäre, wo es sich jetzt besser Leben lässt.

Die 40 % in Aktien könnten eine Rendite bringen, also auch dann funktionieren, wenn die Zukunft nicht nach deinen sondern nach meinen Erwartungen läuft. Mit 8 Aktien kann aber kein Mensch vernünftig streuen. Mit 80 könnte man es probieren. 800 wären besser. Überlege mal, dass es schon einige sehr unterschiedlich Kontinente gibt und nicht nur Europa sondern auch Asien aus Ländern besteht, die sich in einem Crashfall eigenständig entwicklen könnten.

Du hast meine Frage nach der Art des Crashs, den es deiner Meinung nach geben wird, nicht beantwortet.

Ob du dabei mehr an eine Weltwirtschaftskrise wie 1929, die beiden Krisen in Deutschland nach den verlorenen Kriegen (mit Hyperinflation) oder mehr an eine Krise wie 2008 denkst, ist aber entscheidend.

Wichtig ist an den Finanzmärkten immer, sich seiner Sache nie zu sicher zu sein.

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@Anonymabc

Wenn Du einen Börsencrash fürchtest würde es genügen das Geld liquide auf Giro- und Tagesgeldkonten zu halten. Was da die Anlage in Bargeld, Kryotowährungen, Edelmetalle und Immobilien soll verstehe ich nicht.

Natürlich ist das Risiko, dass der Börsencrash ausbleibt. Dann wirst Du mit miserabler Rendite bestraft.

Im übrigen liegt die Gefahr eines Crashs am Immobilienmarkt mindestens ebenso nahe wie ein Börsencrash. Da wäre es doch Wahnsinn, Geld ausgerechnet dort anzulegen.

Kryptowährungen sind derzeit groß in Mode, allerdings nur wegen der enormen Nachfrage. Sobald ausreichend Anleger die Erfahrung gemacht haben, dass man damit auch Geld verlieren kann, ist es Schluß mit lustig.

Wenn es nicht mehr um so eine vergleichsweise harmlose Sachen wie ein Crash an Börse oder am Immobilienmarkt gegen soll taugen all Deine Ideen nicht.

Dann nämlich könnte es Restriktionen am Devisenmarkt geben (= mit Fremdwährung kann man nichts anfangen) und freies Internet gäbe es auch nicht mehr (=Kryptowährungen wären nicht mehr handelbar).

Im Kriegsfall schließlich würden alle Anlagen mehr oder minder in Mitleidenschaft gezogen. Oder glaubst Du, die Bombenopfer im WK II hätten von irgendwem Schadensersatz erhalten?

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