Wie kann man steuerlich die Unterstützung einer bedürftigen Person geltend machen?

3 Antworten

1. Stichwort § 33 a EStG

2. für 2014 8.354,- Euro, für 2015 8.472,- Euro. Jeweils zuzüglich Krankenversicherungsbeiträge.

3. Die Einkünfte und Einnahmen der Person sind darauf anzurechnen, soweit die 624,- Euro pro Jahr überschreiten.

War das kurz genug?

Kleiner Tipp, für Rückfragen ist die "kommentieren" Funktion unter der Antwort.

1. Die Person bekommt kein Kindergeld, das Kindergeld bekommen die Eltern, die es an die Person abgetreten haben.

2. 'Ich schrieb doch "angerechnet werden die eigenen Einkünfte udn Bezüge, soweit diese 624,- Euro übersteigen. " Also snd das 2.208,- Euro die diese Person durch Abtretung der Eltern erhält. 2.208,- - 624,- = 1.580,- Euro werden angerechnet.

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Da wäre ich mir jetzt nicht so sicher :-) Liegen die Voraussetzungen für §33a EStG überhaupt vor?

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@gandalf94305

Du hast vollkommen Recht. WEnn Anspruch irgendeiner Person auf Kindergeld besteht, trifft 33 a nicht zu. Ich sollte nach 21:00 nicht mehr schreiben. ist nicht meiner Zeit.

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Danke, das war schon fast alles.

Also ist es egal, dass Person B Kindergeld erhält?

Kleiner Tipp, für Rückfragen ist die "kommentieren" Funktion unter der Antwort.

1. Die Person bekommt kein Kindergeld, das Kindergeld bekommen die Eltern, die es an die Person abgetreten haben.

2. 'Ich schrieb doch "angerechnet werden die eigenen Einkünfte udn Bezüge, soweit diese 624,- Euro übersteigen. " Also snd das 2.208,- Euro die diese Person durch Abtretung der Eltern erhält. 2.208,- - 624,- = 1.580,- Euro werden angerechnet.

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@wfwbinder

Du hast vollkommen Recht. WEnn Anspruch irgendeiner Person auf Kindergeld besteht, trifft 33 a nicht zu. Ich sollte nach 21:00 nicht mehr schreiben. ist nicht meiner Zeit.

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Die Basis für solche Unterstützungsleistungen ist §33a EStG. Dort kann man lesen: "Erwachsen einem Steuerpflichtigen Aufwendungen für den Unterhalt und eine etwaige Berufsausbildung einer dem Steuerpflichtigen oder seinem Ehegatten gegenüber gesetzlich unterhaltsberechtigten Person, so wird auf Antrag die Einkommensteuer dadurch ermäßigt, dass die Aufwendungen bis zu 8 354 Euro im Kalenderjahr vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden."

Voraussetzung für die Geltendmachung als außergewöhnliche Belastung ist mithin ein gesetzlicher Anspruch. Dieser ist nach Deiner Sachverhaltsschilderung nicht gegeben. Auf welcher Basis sollte eine gesetzliche Unterhaltspflicht denn bestehen? Die läge bei den Eltern... oder wenn A und B ein gemeinsames (uneheliches) Kind hätte, wäre die Kindesmutter unterhaltsberechtigt, d.h. dann könnte man diese Unterstützungsleistungen tatsächlich ansetzen.

Satz 3 sagt "Der gesetzlich unterhaltsberechtigten Person gleichgestellt ist eine Person, wenn bei ihr zum Unterhalt bestimmte inländische öffentliche Mittel mit Rücksicht auf die Unterhaltsleistungen des Steuerpflichtigen gekürzt werden.".

Das ist ja auch nicht der Fall, oder?

Weiterhin sagt §33a EStG aber auch "Voraussetzung ist, dass weder der Steuerpflichtige noch eine andere Person Anspruch [...] auf Kindergeld für die unterhaltene Person hat und die unterhaltene Person kein oder nur ein geringes Vermögen besitzt".

Wenn für Person B die Eltern noch Kindergeld bekommen (das dann direkt an sie selbst geht), dann ist die Voraussetzung nicht erfüllt. Geht also auch nicht.

Die Eltern erhalten zwar Kindergeld für Person B, aber Person B bekommt es nicht direkt von den Eltern

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@Jonney

Es hilft nicht, das zu wiederholen. §33a EStG sagt doch klar "Voraussetzung ist, dass weder der Steuerpflichtige noch eine andere Person Anspruch [...] auf Kindergeld für die unterhaltene Person hat [...]". Jemand hat Anspruch auf Kindergeld.

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@gandalf94305

Du hast vollkommen Recht. WEnn Anspruch irgendeiner Person auf Kindergeld besteht, trifft 33 a nicht zu. Ich sollte nach 21:00 nicht mehr schreiben. ist nicht meiner Zeit.

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