Wie kann man mit einer Bank verhandeln wegen einer Umschuldung.

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ihr habt Eure Fragen ja schon mehrfach in verschiedenen Variationen gestellt. Dass Ihr meint, die Antworten darauf hätten Euch nicht weiter geholfen ist zwar bedauerlich, liegt aber aus meiner Sicht an falschen Erwartungen Eurerseits.

Niemand kann Wunder bewirken und diejenigen, die das versprechen sind meist Scharlatane. Ihr habt Euch verkalkuliert und das mehrfach. Ihr habt Euch auf eine Zinsbindung eingelassen, die über viele Jahre geht. Daran kann niemand mehr etwas ändern: pacta sunt servanda. Wenn Ihr aussteigen wollt, dann müßt Ihr Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Kein Finanzberater könnte helfen. Ihr habt Euch auf den falschen Mieter eingelassen. Auch das läßt sich nicht mehr rückgängig machen (nebenbei: Beim letzten Mal soll es eine Einliegerwohnung gewesen sein, jetzt eine Eigentumswohnung. Was denn nun?). Der Schaden ist entstanden, die Uhr läßt sich nicht zurück drehen. Und, Ihr habt zu wenig finanzielle Vorsorge für unvorhersehbare Ereignisse getroffen. Nachbesserung nicht möglich.

Ich will Euch keine Vorwürfe machen, sondern Euch nur die Situation vor Augen führen. Mein Vorschlag ist, Eure Immobilien zu verkaufen, die Schulden zu tilgen und in eine Mietwohnung zu ziehen. Dann seit Ihr Eure Sorgen los.

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Hallo Privatier59, danke für Deine Antwort. Möchte mich gerne nochmal äußern. Mein Mann und ich sind nicht dagegen, die Immobilie zu verkaufen; wir haben ja im fortgeschrittenen Alter gebaut und haben auch kein Problem damit, die Immobilie wieder zu verkaufen. Hier gibt es aber einige Probleme. Die Bank will, obwohl ja sicherlich berechtigtes Interesse z.B. Drohung Überschulung, nicht auf die Vorfälligkeitsentschädigung verzichten. Das Haus kann gut verkauft werden, aber wir bleiben, wegen der noch zu langen Zinsfestschreibung auf hohe Vorfälligkeitsentschädigung hängen, die dann ja über einen Ratenkredit finanziert werden müssten usw. usw. Es ist nach wie vor eine Einliegerwohnung, habe mich hier falsch geäußert, aber das kann man sich ja denken. Wir wären auch bereit, uns zu verkleinern. Wissen aber nicht wie das mit Übernahme eines bereits finanzierten Darlehens ist, etc. Weil hier ja offensichtlich von Seiten der Banken gar nichts geht, meinen wir das damit, dass eine Bank einen Kunden auch in die Insolvenz treiben kann. Danke für eine weitere Antwort. Gruss Monat

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@Monat

Ich weiß nicht, ob Ihr mit Eurer Bank so kommuniziert, wie Ihr es hier im Forum macht. Falls ja, dann dürfte das die Kooperationsbereitschaft der Bank nicht fördern. Ihr nähert Euch nämlich nur scheibchenweise Eurem eigentlichen Problem und das kann ungeduldige Menschen ungehalten machen und möglicherweise zu unangemessenen Äußerungen provozieren. Was Ihr mit der Umschuldung ja offenbar erreichen wollt, ist nicht nur die Einbeziehung Eurer neuen Darlehen in den Bereich der Hypothekendarlehen, sondern anscheinend auch die Absenkung des Zinssatzes für das schon vereinbarte Hypothekendarlehen auf das heutige Zinsniveau. Dass da die Bank nicht mitmachen will, leuchtet ja ein. Statt Euch das offen so zu sagen, argumentiert man mit Eurem Alter, was natürlich reichlich unfair war.

Was Ihr Euch in Eurer Lage von einem Finanzexperten erhofft, kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen. Das was der könnte, das könnt Ihr auch. Fangt doch mal damit an, dass Ihr offen und ehrlich (zu Euch selber !) Kassensturz macht. Man könnte zum Beispiel einen Immobilienmakler bitten, das eigene Haus zu bewerten. Dann hätte man das Vermögen ermittelt. Sodann läßt man sich von der eigenen Bank die zu erwartende Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kündigung des Darlehens ausrechnen und läßt das durch eine Verbraucherzentrale überprüfen. Dann weiß man, wieviel vom Verkaufserlös wirklich abgeht und hat eine solide Basis für die weitere Planung.

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Kann ich mit einem Schufa-Basisscore von 94,25 % einen Dispositionskredit bekommen?

Guten Tag,

vor kurzem habe ich ein neues Girokonto bei der Consors eröffnet. Darüber soll künftig mein gesamter Zahlungsverkehr laufen. Mich hat etwas stutzig gemacht, dass ich nicht sofort einen Dispositionskredit erhalten habe, obwohl ich diesen mit beantragt hatte. Naja jetzt habe ich mir mal eine Schufa auskunft geben lassen und ich habe einen Basisscore von 94,25% was laut tabelle ein zufriedenstellendes bis erhöhtes Risiko bedeutet.

Ist das nun schlecht oder nicht?

In der Auskunft stehen nur allgemeine Dinge wie Girokonto, Abschluss eines Kreditkarten und Handyvertrages. Also nichts negatives. Ich weiß auch gar nicht wieso ich ein erhöhtes Risiko darstellen sollte, da ich Beamter bin und monatlich ein gutes und gesichertes Einkommen habe.

Kann dieser Score einen Dispositionskredit behindern? Nicht dass ich ihn unbedingt brauche, aber er soll eben als Sicherheit dienen.... Bei Consors habe ich angefragt und eine Standardrückmeldung bekommen. Sollte ich nicht direkt nach Kontoeröffnung einen Dispo erhalten kann ich diesen nach dreimaligem Gehaltseingang beantragen. Ich mache mir jetzt etwas sorgen, dass meine SCHUFA das behindert, obwohl nichts negatives drin steht und ich daher auch nicht weiß wie dieser Score zustande kommt.

Vielen Dank für Eure Antworten.

Liebe Grüße

Franke

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EC Karte bei der DKB im Insolvenzverfahren

Hallo! Ich hoffe, jemand kann mir helfen der sich auf dem Gebiet ein bisschen auskennt, weiß welche Rechte ich habe und ggf. Gesetztetexte kennt, auf die ich mich berufen könnte.

Das ist so:

Meine Insolvenz hat diesen Monat begonnen. Letzten Mittwoch wollte ich Geld abheben und meine Karte wurde vom Automaten einkassiert, da meine Finanzen ab dem Zeitpunkt vom Treuhänder betreut wird und er mein Konto schriftlich, meiner Bank gegenüber, freigeben muss. Das alleine wird schon ein paar Tage dauern, da mein Treuhänder noch nicht meine Akte vom Amtsgericht übermittelt bekommen hat. Bis dann meine Bank das Schreiben hat kann es weitere 3 - 4 Werktage dauern. (Zum Glück konnte ein Freund von mir, mir vorerst etwas Geld leihen)

Jetzt das eigentlich große Problem!

Ich hab ein Schreiben von meiner Bank bekommen. Dort heißt es: "...Bitte beachten Sie, dass Ihr Internet-Konto nach erfolgter Freigabe nur auf Guthabenbasis ohne die Ausstellung von Karten genutzt werden kann." Ich bin bei der DKB, eine reine Online Bank. Es gibt keine Filialen an die ich mich wenden könnte. Ich BRAUCHE eine EC Karte um überhaut Geld abheben zu können.

Als ich im Internet ein bisschen stöberte, hab ich gelesen das kein Anspruch auf Onlinebanking/EC Karte besteht. Bei einer Bank die Filial Service anbietet zwar umständlich aber machbar. Aber bei einer Onlinebank nicht vorstellbar.

Ich werde Montag mein Treuhänder und die Bank anrufen, wie das zu verstehen ist. Aber ich wäre trotzdem dankbar hier eine Antwort darauf zu bekommen, bzw ein Tipp an wen ich mich wenden könnte oder welche Rechte ich habe.

Mein erster Gedanke ist, dass es eigentlich Unterschlagung meines Geldes wäre, wenn ich keine Karte bekommen würde, das diese Bank keine anderen Möglichkeiten bietet Geldabzuheben.

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