Wie kann man einen Spekulationsverlust steuerlich geltend machen ?

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hier wird es gut erklärt wie`s sein sollte: Verluste aus Aktienspekulationen steuerlich geltend machen.

Die Lage an der Börse bietet fast immer Hoffnung, mit Aktienspekulationen satte Gewinne einzufahren. Anleger, die sich verzockt haben, können ihre Verluste aber wenigstens eingeschränkt in der Steuererklärung geltend machen.

Anleger, die Aktien innerhalb eines Jahres kaufen und wieder verkaufen, müssen den Gewinn versteuern, wenn er die Freigrenze von 512 Euro bei Singles beziehunsgweise 1024 Euro bei Ehegatten, die eine gemeinsame Steuererklärung einreichen, überschreitet.

Das Einkommensteuergesetz spricht in diesem Zusammenhang nicht mehr von Spekulation, sondern von privaten Veräußerungsgeschäften.

Der Grund: Die Steuerpflicht hängt nicht von einer Spekulationsabsicht ab. Voraussetzung der Besteuerung ist die Anschaffung und der Verkauf von Wertpapieren und Grundstücken innerhalb bestimmter Fristen. Dahinter steht der Grundgedanke, dass kurzfristige Werterhöhungen wirtschaftlich eher zur Einnahmeerzielung genutzt werden, als zum langfristigen Vermögenszuwachs. Bei Grundstücken beträgt die Spekulationsfrist übrigens zehn Jahre.

Anschaffungsvorgang ist der Kauf von Aktien gegen Bezahlung. Der unentgeltliche Erwerb (etwa durch Erbschaft, Schenkung oder Vermächtnis) setzt keine neue Spekulationsfrist in Gang. Vielmehr muss für die Berechnung der Frist vom Zeitpunkt des entgeltlichen Erwerbs des Rechtsvorgängers ausgegangen werden.

Wie bei den Kapitaleinkünften ist auch bei den Gewinnen aus Aktienverkäufen das Halbeinkünfteverfahren zu beachten.

weiter unter:http://www.advogarant.de/Infocenter/Archiv/Steuerrecht/2005/Spekulationsverluste.html

Seite 2 der Anlage "so" zur einkommensteuererklärung ab zeile 41.

wird aber nur mit Spekulationsgewinnen verrechnet. ggf. vorgetragen.

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