Wie kann man denn in "fallende Kurse" investieren?

1 Antwort

Wenn Du denkst, dass die Aktie "A", die heute 100 wert ist, fallen wird. Dann kaufst Du eine Put Opton. Das ist ein Papier, was dir das Recht gibt diese Aktie in sagen wir 3 Monaten für 100 zu verkaufen. nehemen wir an diese Option kostet dich 5,-.

Wenn nun der aktienkurs der "A" Aktie auf 85 fällt, kannst Du die Aktie, für die du 100 bekommst für 85 kaufen, beskommst 100, ziehst die Kosten von 5,- ab und hast 10,- verdient. Deinen Kapitaleinsatz von 5,- also verdreifacht.

Stigt der kurs der "A" Aktie aber, oder bleibt nur gleich, ist Dein Geld weg. 100 % verlust.

Es wird übrigens bei fäligkeit nciht durch einen tatsächliche Kauf und/oder verkauf abgewickelt,sondern direkt. Ausserdem kannst Du bei fallenden kursen den Gewinn ggf. früher durch den Verkauf der Option realisieren.

Ganz heisses Geschäft. größte Vorsicht.

Warum sind die Deutschen so Aktienscheu?

Im Grunde genommen hat es schon ein paar Male die Hausfrauenhausse gegeben. Aber immer wieder werden die Bürger dann durch eine starke Korrektur oder einem Crash enttäuscht und fassen Aktien nicht mehr an. Währenddessen Ausländer niedrige Kurse zum einsammeln nutzen, schauen wir oft nur dabei zu. Ich gebe ehrlich zu, daß ich die Hausse von 2009 bis 2015 nur zum Teil mitgemacht habe, da ich zu Beginn der Hausse nur zugeschaut habe. Nachdem der Dax dann 30% oder sogar 40% zugelegt hat, traut man sich dann nicht mehr einzusteigen, da die Kurse schon weit gelaufen sind. Bei dem Börsengang der Deutschen Telekom wurde ja jeder dazu verleidet Aktien zu kaufen. Das ging aber nur soweit gut, wie der Dax auch gestiegen ist. Als die Telekom dann abgestürzt ist, wollte fast keiner mehr was von Aktien wissen. Was muss sich in Deutschland ändern? IM Grunde genommen gibt es derzeit kaum noch Alternativen zur Aktie. Dividende ersetzt den Zins. Oder wie seht ihr das?

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