Wie kann man bei seinem Arbeitgeber ein Sabbatical durchsetzen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Zinsini,

ich war schon in genau der gleichen Situation und hatte mich diesbezüglich beraten lassen. Es gibt ein gutes Schriftstück (leider nur auf Englisch), welches mir dabei geholfen hat, strukturiert vorzugehen. Es heißt "Negotiating your Sabbatical" und wird auch von der Beratungsstelle, bei der ich damals war, vertrieben:http://www.auszeitagentur.de/node/4

Ich hate für 2 Monate Auszeit ca. 1/2 Jahr vorab geplant. Die allgemeine "Regel" heißt wohl, Dauer der Planungszeit ist mindestens so lang wie die Dauer der Auszeit. Ich habe damals unbezahlten Urlaub genommen, aber nach mir gab es dann auch andere Vereinbarungen. Viele Grüße Fröschle

Hallo Zinsini,

in unserem Artikel haben wir viele Ratschläge rund um das Thema Sabbatical zusammengestellt.

Der Rat von Froeschle, die Auszeitagentur zu kontaktieren, um die verschiedenen Möglichkeiten kennen zu lernen, die generell existieren, ist eine gute Basis. Was Sie rund um das Thema - Argumentation, Versicherungsschutz, etc... bedenken müssen, finden Sie hier:

Werbung durch Support gelöscht

Kann ich meinen Arbeitgeber für meine Mehrkosten durch Nachanmeldung zur GKV aus § 823 Abs. 2 ersatzpflichtig machen?

Seit 01.01.2002 war ich privat krankenversichert.

Am 05.04.2017 informierte mich mein AG erstmals über meine zum 01.01.2016 rückwirkende GKV-Pflicht. Zwar hätte mich mein AG bereits mit der Januargehaltsabrechnung am 19.01.2016 sofort bei der GKV anmelden müssen, dieser Fehler sei aber leider erst in diesem Jahr bei einer entsprechenden Schulung aufgefallen.

Mit der Gehaltsabrechnung vom 15.06.2017 erfolgte dann eine Rückforderung in Höhe von 10.487,17 €.

Am 22.06.2017 teilte ich meinem AG unter Berufung auf § 28g SGB IV mit, dass die Höhe der Rückforderung unzulässig ist.

Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung fordert mein AG nun unter Berufung o. g. Gesetzes für die Monate März bis Mai 2017 einen angepassten Betrag in Höhe von nunmehr 1.752,39 €.

Der Rückforderungsbetrag wird jedoch höher ausfallen, da meine GKV einen Zusatzbeitrag von 1,1 % erhebt, während mein AG in o. g. Forderung einen Zusatzbeitrag von 0,9 % angesetzt hatte.

Die Forderung muss im Wege des Lohnabzugsverfahrens zurückgeführt werden. Mein AG überlegt noch, ob er mir diesen monatlich bis zum 31.12.2017 in 6 gleichen Raten abziehen darf. Das hatte ich beantragt, da snost ein negativer Auszahlungsbetrag in der Juli-Abrechnung ausgewiesen worden wäre.

Meine Mehrkosten betragen nun darüber hinaus 2.207,26 € durch:

  • Mehrbeitrag AN-Anteil zur GKV gegenüber AN-Anteil zur PKV vom 01.07.2017 bis zum 31.12.2017 in Höhe von 1.420,18 €

  • Mehrbeitrag zur Anwartschaftsversicherung bei der PKV vom 01.07.2017 bis zum 31.12.2017 in Höhe von 787,08 €

Der Vorgang ist, aus welchen Gründen auch immer aufgrund von Versäumnissen meines AG's leider sehr unglücklich gelaufen.

Da ich erst am 05.04.2017 von der zum 01.01.2016 rückwirkenden GKV-Pflicht erfahren habe, sind auch Fristen hinsichtlich einer zum 01.01.2016 rückwirkenden GKV-Befreiung auf Antrag verstrichen.

In 2015 habe ich die besondere JAEG überschritten, durch die jährliche gesetzliche Erhöhung der besonderen JAEG viel ich aber erstmals im Januar 2016 unter die besondere JAEG. Das wäre auch der Grund gewesen, weswegen ich mich bis zum 31.03.2016 auf Antrag hätte von der GKV-Pflicht hätte beferien lassen können, wenn mein AG seiner Meldepflicht nachgekommen wäre. Diese Frist ist nun aber arbeitgeberverschuldet verstichen.

Darüber hinaus muss ich im Krankheitsfalle gegebenenfalls für schlechtere Leistungen bei der GKV mehr Beitrag bezahlen und habe die unnötige Lauferei wegen den Papieren für die GKV-Anmeldung gehabt.

Dieses vorweg genommen, folgende Frage:

Kann ich meinen AG für meine ca. 4.000 € nach § 823 Abs. 2 BGB ersatzpflichtig machen?

...zur Frage

Ferienjob bei Hartz IV Jobcenter über mehrere Monate verteilt, AG weigert sich einzelne Wochen anzugeben?

Ich habe folgendes Problem: ich habe im Jahr 2015 einen Ferienjob gemacht. Ich wurde damals auf 450€ Basis angemeldet, habe aber insgesamt nur 4 Wochen gearbeitet und knapp 1200 euro verdient. Nun fordert das Jobcenter 1000 € zurück, da auf meiner Lohnabrechung lediglich draufsteht, dass ich im Zeitraum von 1.6-30.09. gearbeitet habe, aber nicht an welchen Wochen ich genau gearbeitet habe und dass ich nur in den Ferien 4 Wochen dort war. Nun habe ich bei der Firma angefragt, dass ich bitte eine Bestätigung bräuchte dass ich in diesem Zeitraum nur an 4 Wochen in den Ferien gearbeitet habe und die Angabe der genauen Wochen benötige, an denen ich gearbeitet habe. Die Firma stellt sich aber quer und meint, sie kann mir nur die Bestätigung ausstellen, auf der steht dass ich von 1.6-30.09 beschäftigt war. Sie weigert sich also und das Jobcenter meinte aber dass sie das eigentlich ausstellen müssen. Habe noch mehrmals bei der Firma angerufen aber darauf wird nicht reagiert. Ich bin am verzweifeln weiß jemand was ich tun könnte ?

...zur Frage

Arbeitslosenversicherung während unbezahlten Urlaubs

Ich bin für 3 Jahre auf unbezahltem Urlaub. Bevor ich Deutschland verlassen habe, hat mir das Arbeitsamt gesagt, dass ich ab dem zweiten Jahr privat in die Arbeitslosenversicherung einzahlen kann, um meinen Arbeitslosenversicherungsschutz nicht zu verlieren. Nun sagt mir das AA jedoch, das dies nicht möglich ist und ich im Falle einer Kündigung nach meiner Rückkehr definitiv keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld habe. Stimmt das so und habe ich wirklich keine andere Wahl?

...zur Frage

Direktversicherung und Altersteilzeit

Bin Jahrgang 1952 und möchte ab Jan. 2014 in Altersteilzeit gehen. Habe 1995 eine Direktversicherung über meinen Arbeitgeber abgeschlossen, die Beitrage werden als Gehaltsumwandlung im November an die Lebensversicherung abgeführt, das Kapital wird im Nov. 2017 ausgezahlt. Laut meinem Vertrag ist eine Übertragung an mich bis zum vollendeten 59. Lebensjahres ausgeschlossen, ich kann jährlich die Auszahlung aber bereits ab 60 beantragen. Wenn ich ab Januar in ATZ nach dem Tarifvertrag FlexÜ der Metallindustrie/ IGM bin, erhalte ich monatlich immer ein gleiches Gehalt, dass aus dem halben bisherigen Bruttogehalt und einer steuerfreien Aufstockung durch den AG auf etwa 84 % meines bisherigen Nettogehalts besteht. Es gibt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Die Beiträge in die RV erhöht der AG auf 95%, bei der Krankenkasse bin ich nicht mehr freiwillig versichert (<Beitragsbemessungsgrenze). Zusätzliche Einnahmen durch Nebentätigkeit/ Überstunden sind wegen der steuerfreien Aufstockung max. bis 450€/Monat zulässig. Wenn ich jetzt die Direktversicherung in bisheriger Weise als Einmalzahlung weiterführe erwarte ich folgende Probleme: a)Die Summe in die DV würde SV frei sein und meinen Krankenkassenbeitrag (BKK) reduzieren. Im Krankheitsfall >6 Wochen erhielte ich weniger Lohnfortzahlung. b)Die pauschale Besteuerung der Summe in die DV (20%) ist nicht mehr so lukrativ für, auch wenn ich für die steuerfreie Aufstockung durch meinen AG den Progressionsvorbehalt berücksichtige. c)Wenn ich alternativ auf monatliche Zahlung in die DV umstelle, soll die Befreiung von der SV entfallen, d.h. ich würde dann die Beiträge an die Krankenkasse und Pflegeversicherung sowohl in der ATZ als auch später auf die Kapitalauszahlung der Lebensversicherung durch die 120er Regelung doppelt bezahlen. Meine Frage: Ist es sinnvoll für mich und zulässig, dass ich den Vertrag auf mich überschreiben lasse? Ich würde die Beiträge dann aus versteuertem Nettogehalt begleichen. Sind ab diesem Zeitpunkt erwirtschaftete Zinsen (Garantiezins 4%) und die eingezahlten Beiträge nach Auszahlung des gesamten Kapitals für mich als Rentner dann Kranken- und Pflegeversicherungspflichtig? Oder ist es sinnvoller die DV ab nächstem Jahr beitragsfrei zu stellen, um Probleme mit dem ATZ-Vertrag zu vermeiden? Mit freundlichem Gruß, Peter Bruhn

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?