Wie kann man am besten die Scheidungskosten berechnen?

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Wenn man notariell die wesentlichen Eckpunkte bezüglich einer Vermögensaufteilung, Sorgerechten und sonstigen Ansprüchen regeln kann, dann ist die Scheidung selbst recht einfach zu handhaben. Generell gilt auch, je einiger, desto günstiger. Dispute führen zu erhöhtem Abstimmungs- und Kompromissaufwand bei den Beteiligten, d.h. erhöhen die Kosten.

Man sollte insgesamt mit einem Betrag von um die 2-3 kEUR pro Seite auskommen können, wobei weitere Kosten vielleicht durch die Aufteilung von Immobilien und Darlehen entstehen können.

Am einfachsten nutzt man einen Scheidungskostenrechner. Dieser errechnet aus dem Lohn den Streitwert und zueht dann alle Vergünstigungen wie z.B. Schulden, Kinder oder gemeinsame Scheidung ohne Streit gleich ab. Das nacht sich in der Summe bemerkbar.Ein guter freier und anonymer Scheidungsrechner befindet sich unter www.scheidungskostenrechner.info anhand weniger Daren errechnet er alle Gebühren und Kosten der Scheidung.

Die Scheidungskosten setzen sich aus den Kosten der Gerichts- und den Anwaltskosten zusammen.

Die Berechnung basiert auf dem so genannten Gegenstandswert. Grundlage hierfür ist in der Regel das dreifache Nettoeinkommen beider Ehegatten und dem Wert für den Versorgungsausgleich. Es gibt die Möglichkeit Online einen kostenlosen und individuellen Kostenvoranschlag zu erhalten, zum Beispiel unter folgender Seite ist dies Möglich: https://scheidungskostenrechner.org/ zu erhalten.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Scheidungsverfahren; Ehemann beantragt Zwangsversteigerung bei 1/2 Eigentum; Anwaltskosten

Guten Tag an alle,

folgender Sachverhalt: Zwischen Karin und Gerd läuft ein mittlerweile langjähriges Scheidungsverfahren. Sowohl Karin als auch Gerd haben im Zugewinn keine Vermögenswerte angegeben. Weitere Ausführungen zu dem "Scheidungskrieg" an sich bleiben in dieser Frage aussen vor. Wichtig: Es besteht eine Eigentumswohnung welche mit ca. 80.000 € (Darlehenssumme) verschuldet ist. Gerd hat nun die Zwangsversteigerung dieser Eigentumswohnung beantragt. Karin ist auch schon ein Beschluss des Vollstreckungsgerichtes zugegangen. Somit muss Karin innerhalb einer 2 Wochen Notfrist gegen diesen Beschluss vorgehen um das Zwangsversteigerungsverfahren zu verhindern. Gerd hat überraschenderweise das Geld um die jeweiligen Kosten des Zwangsversteigerungsverfahren zu tragen. Gemäß diversen Auskünften im Internet ist der Antragsteller (somit Gerd) für die Kostenübernahme der Zwangsversteigerung verantwortlich.

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage und dem geringen Verdienst von Karin bekommt Sie bei Ihrer bisherigen Anwältin (von der sie in dem Scheidungsverfahren vertreten wird) Prozesskostenhilfe. Nun wurde Karin von Ihrer bisherigen Anwältin an einen anderen Anwalt (Kollegen) verwiesen, da es sich bei dem Zwangsversteigerungsverfahren nicht direkt um die Scheidungssache selbst handeln würde. Es entstehen hier zusätzliche Kosten welche durch die Prozesskostenhilfe anscheinend nicht getragen werden. Unabhängig davon ob sie nun bei der bisherigen Anwältin oder einem "neuen" Juristen gegen diesen Beschluss vorgeht hat Sie die Kosten selbst zu tragen. Nachdem nun ein Gespräch zwischen Karin und dem anderen Anwalt stattgefunden hat, wurde seinerseits nochmals bekräftigt, dass hier die Prozesskostenhilfe nicht greift. Der "neue" Anwalt welcher sich nun mit der Zwangsversteigerung beschäftigen soll, verlangt ein Vorschusshonorar von ca. 1800 € - 2200 €. Karin kann sich somit gegen diesen Beschluss nur "wehren" wenn Sie diese Kosten begleicht.

Frage:

Ist es korrekt, dass die Teilversteigerung nicht direkt mit dem Scheidungsverfahren zu sehen ist, weshalb die Prozesskostenhilfe hier nicht beantragt werden kann?

Warum kann die Prozesskostenhilfe hier nicht beantragt werden, wenn doch Karin sich nur gegen diesen Beschluss "wehren" möchte? Sie war es ja nicht die die Zwangsversteigerung eingeleitet hat.

Sind für Karin die Kosten in Höhe von 1800 € - 2200 € für das "wehren" gegen die Zwangsversteigerung das Limit oder muss hier noch mit weiteren Kosten gerechnet werden?

Ich betone nochmals, Gerd hat die Zwangsversteigerung beantragt, in der Karin mit Ihren Kindern lebt. Unabhängig von den Möglichkeiten wie nun gegen diesen Beschluss argumentiert wird möchte ich wissen ob es korrekt ist, dass hier Kosten auf Karin zukommen obwohl Sie bereits in dem Scheidungsverfahren selbst Prozesskostenhilfe bekommt und sich hier "nur" gegen die Zwangsversteigerung wehren möchte?

Vielen Dank, ich hoffe ich konnte die nötigen Eckpunkte erläutern.

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