Wie kann ich sparen/Geld anlegen und flexibel bleiben?

6 Antworten

Daher werde ich absehbar weniger arbeiten und weniger verdienen. Im Moment verdiene ich aber noch mehr.

Das ist nicht dein ernst oder!? So was habe ich ja noch nie gelesen...also das solltest du dir gut überlegen. Du klingst noch relativ jung und dein Leben wird sich vermutlich noch dramatisch verändern und wenn du, wie du selbst sagst, ganz gut verdienst, warum solltest du das tun?

Man weiß nie wie das Leben spielt und ein 5-Stelliger Betrag kann sehr schnell verschwunden sein. Ein Kind = ein Häuschen:)was sind die 10' oder 20'!

Bausparen macht heute mehr Sinn denn je, mit einem solchen Vertrag sicherst du dir die Zinsen die es heute am Markt gibt ab. Wenn du also z.B. in 10 Jahren etwas finanzieren willst und die Zinsen am Markt wesentlich höher stehen als heute, hast du einen super schnapp gemacht. Guthabenszinsen gibt es auf die Verträge zwar kaum noch, aber das ist eher nachrangig. Sollten die Zinsen nicht gestiegen sein, kannst du das Geld auch einfach entnehmen und als Eigenkapital nutzen.

Für deine Altersvorsorge gibt es diverse Möglichkeiten, hier kommt es vordergründig darauf an, was du erwartest bzw. möchtest. Betriebliche Altersvorsorge, eine klassische Rentenversicherung, Riester, vllt sogar einen Teil in Wertpapiere etc. etc.

Verschaff dir einen Überblick über das was du hast und das was du sparen bzw. ausgeben möchtest.

Gruß

Gecko

Sollten die Zinsen nicht gestiegen sein,

Gibt es Bausparverträge mit variablen bzw. marktorientierten Guthabenzinsen? Bleiben bei denen trotz steigender Guthabenzinsen die Darlehnssollzinsen konstant?

Bitte erkläre das nochmal genauer.

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@LittleArrow

Mir ist nicht bekannt ob es solche Verträge gibt, will es aber nicht ausschließen.

Dann habe ich mich vllt falsch ausgedrückt. Guthabenszinsen und Darlehenszinsen bleiben gleich...steigt also der Zins für Darlehen und man hat in 2025 einen Vertrag aus dem hier und jetzt, ist das ein super schnapp, hoffe so ist es besser.

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Hallo Gecko, danke für deine ausführliche Antwort!

>>Das ist nicht dein ernst oder!? So was habe ich ja noch nie gelesen...also das solltest du dir gut überlegen. Du klingst noch relativ jung und dein Leben wird sich vermutlich noch dramatisch verändern und wenn du, wie du selbst sagst, ganz gut verdienst, warum solltest du das tun?

Mein Vertrag ist unbefristet. Das ist keine kurzfristige Gelegenheit. Bei Bedarf kann ich auch wieder aufstocken. Aber es ist für mich vorteilhafter zu reduzieren, anstatt eine Weile voll dort zu arbeiten, die Schnauze voll zu haben irgendwann und komplett zu kündigen.

>>Man weiß nie wie das Leben spielt und ein 5-Stelliger Betrag kann sehr schnell verschwunden sein. Ein Kind = ein Häuschen:)was sind die 10' oder 20'!

Ja, ich weiß. Es ist viel, es kann aber auch wenig sein. Es wären ja gerade mal 4% Eigenkapital für ne Wohnung. Und damit wiederum lächerlich wenig.

Die Frage von LittleArrow zu den Bausparverträgen interessiert mich auch. Oder beziehst du das auf die allgemeinen Zinsen am Markt, die nicht gestiegen sind?

Betriebliche Altersvorsorge in dem Sinne hat mein AG nicht.

Wenn ich den Überblick habe, was ich habe und was ich investieren möchte, was mache ich damit? Hier schreiben?

Schöne Grüße

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@ungewiss
Mein Vertrag ist unbefristet. Das ist keine kurzfristige Gelegenheit. Bei Bedarf kann ich auch wieder aufstocken. Aber es ist für mich vorteilhafter zu reduzieren, anstatt eine Weile voll dort zu arbeiten, die Schnauze voll zu haben irgendwann und komplett zu kündigen.

Bei Bedarf kannst du wieder aufstocken...das ist vllt stand heute, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dein Arbeitgeber dir das schriftlich gibt, du weißt nie was die Zukunft bringt. Zudem was ist es für ein Zeichen wenn du oder deine Abteilung die Arbeit reduzieren können!?!? mmh!?!?

Die Frage von LittleArrow zu den Bausparverträgen interessiert mich auch. Oder beziehst du das auf die allgemeinen Zinsen am Markt, die nicht gestiegen sind?

habe es bei ihm kommentiert, meinte die allgemeinen Zinsen am Markt.

Betriebliche Altersvorsorge in dem Sinne hat mein AG nicht.

Das gibt es nicht! Jeder AG muss das für jeden AN anbieten (ist Gesetz), wenn du allerdings so eine Aussage bekommen hast, will dein AG es offensichtlich nicht. Du kannst es also drauf ankommen lassen, aber das würde ich nicht unbedingt tun, du kannst ihn ja nochmals nett fragen:)

Wenn ich den Überblick habe, was ich habe und was ich investieren möchte, was mache ich damit? Hier schreiben?

Hier im Forum ja, allerdings nicht hier in dieser Frage, dass würde wahrscheinlich unter gehen.

Ich sage dir aber gleich, dass wird schwierig:)...du bekommst 10 Antworten und es werden 10 verschiedene sein. Versuche deine Situation so genau wie möglich zu beschreiben, stelle klar, was du für ein Anlegertyp bist, dann bekommst du hoffentlich eine gute Antwort. Machst du es wie viele andere, bekommst du vermutlich die Aussagen: Es kommt drauf an...bla bla bla.

Geh ruhig auch mal zu deiner Hausbank, in der Hoffnung das du einen guten Berater hast (ist in meinen Augen das wichtigste, die Bank ist FAST egal) und hör dir dort mal etwas an, hinterfrage es aber!

Gruß

Gecko

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Bausparen kann Sinn machen, wenn Du kurz/mittelfristig an den Erwerb einer Immobilie denkst.

Es gibt Tarife mit attraktiver Guthabensverzinsung (1%) und dennoch günstigen Darlehnskonditionen.

Alternativ erhältst Du mit einem FörderBausparer Steuervorteile die den niedrigen Guthabenszins kompensieren. Insgesamt ist die staatliche Förderung interessant. Die nachgelagerten Besteuerung dieser Riestervariante ist bis zum 85. Lj. begrenzt. Die Besteuerung bei „Rentenriester“ dagegen dauert über den gesamten Rentenbezug an.

Vorteil bei der durch Förderung unterstützten Immobilienetwerb - Du wohnst schon zu Lebzeiten in Deiner Altersvorsorge.

Kannst du mir mehr zu dem FörderBausparer sagen oder einen informativen Link geben? Ich habe davon noch nichts gehört :-)

Was sind denn die Voraussetzungen dafür?

Danke!

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@ungewiss

Würde ich gerne, nur ist das hier kein Werbeforum. Bitte PN an mich.

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Offene Fonds sind wie für dich erfunden. Da kannst du nach belieben einzahlen und wieder was raus nehmen. Die Rendite liegt weit über dem, das mit Tages- oder Festgeld rauskommt und vor allem deutlich über der Infaltion und sie leigt so hoch, dass irgendwann die Rendite über deinen Einzahlungen liegt.

Bausparvertrag? Wenn du dein Geld in Fonds anlegst und so regelmäßig ansparst wie den Bausparvertrag (aber läuft das nicht genau gegen dich?) hast du in einigen Jahren das als Guthaben, das beim Bausparvertrag als Guthaben und Darlehen rauskommen würde. Jedenfalls war das in fast jedem Zeitraum in der Vergangenheit so.

Das beste für dich: es gibt Unternehmen, die dich kennenlernen, bei der Hand nehmen und dir helfen, das für dich Richtige zu machen, wozu die inzwischen rechtlich verpflichtet sind.

Bist du dir sicher, dass die Überlegung mit der Immobilie gut ist? Ich habe das was du zu Pfeilchen geschrieben hast gelesen aber den rasant gestiegenen Mieten stehen derzeit überall noch wesentlich rasanter gestiegene Immobilienpreise gegenüber. Wenn dein Vermögen in einer Immobilie steckt, kannst du dich nur bei sehr guter Marktlage (wie derzeit) einfach verkleinern oder in eine (dann Rentner-)WG ziehen. Wenn du ablebst, steckt den Vermögen in einer Immobilie, statt dass du von dem Geld leben kannst. Dazu bist du jung genug, dass - erfahrungsgemäß - auch andere Themen irgendwann in den Vordergrund rücken.

Wie lange du für eine Altersvorsorge sparen musst, hängt von deiner Einzahlung und das hängt von der gewünschten Rente ab. Nur verpflichten dich Versicherungen. Wenn du keine Lust zum Arbeiten und mehr Lust zum Reisen hast, sind die Abschlusskosten weg und das Geld nur mit merklichen Verlusten verfügbar. Aufgebautes Vermögen kann man jederzeit verrenten. Eine Rente aber nur dann kapitalisieren, wenn sie nicht staatlich gefördert wude.

Schon recht gut.

Aber was liest man hier:

Wenn du ablebst, steckt den Vermögen in einer Immobilie, statt dass du von dem Geld leben kannst.

Du sprichst vom Leben nach dem Tode? Jetzt verstehe ich, warum die Pyramiden so riesig sind.

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Danke dir auch für deine Antwort - offene Fonds, sind das diese ETFs, die von allen empfohlen werden?

Verkleinern... Ich spiele mit dem Gedanken eine 1-Zimmer-Wohnung zu erwerben. Kinderwunsch ist nicht vorhanden - und ich müsste mich wenn dann auch ranhalten.

Also, wenn ich keine Miete mehr zahlen muss, wäre ich mit 800-1000 Euro im Monat wirklich mehr als zufrieden (ich weiß, dass ich trotzdem noch Hausgeld und NK zahlen muss).

Macht es eventuell Sinn, eine Altersvorsorge abzuschließen, die ich mit 25 Euro im Monat bespare? Ab welchem Alter zahlen die aus? Sorry, ich bin einfach echt so grün hinter den Ohren was das alles angeht...

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@ungewiss

ETFs sind eine relativ schlechte und insgesamt für jeden vergleichsweise uninteressante Angelegenheit. Die Wertentwicklung nach Beratungs- und Betreuungskosten (die sind in den Entwicklungen der ETF nicht enthalten) ist einfach wesentlich schlechter als wenn du (mit Beratung) in für dich passende gemangte Fonds investierst. Es gibt Berater und wenn du einen findest, der auf so was spezialisiert ist und nicht viel Kostet (ich meine Rabatt auf den Ausgabeaufschlag), bist du genau richtig.

Weil du so grün hinter den Ohren bist nochmal deutlich: du kannst von einer Immobilie nicht runterbeissen!!! Ohne Nachkommen noch mehr: dein Vermögen, von dem du normalerweise gut leben oder dir jedefalls Wünsche erfüllen könntest, steckt dann in einer (dann alten) Immobilie, in der du vielleicht nicht oder viel weniger als in Spanien oder Thailand leben möchtest und nur allein leben kannst. Ob sie dir irgendwann einer abkaufen will, hängt von Faktoren ab, die heute noch nicht mal bekannt sind. Dazu kommt, dass es auch bei einer kleinen Wohnung jederzeit zu einer Sonderumlage von 10.000 oder 20.000 € kommen kann. Woher hast du das Geld?

Für deinen Fall gibt es Genossenschaftsanteile von der örtlichen Wohnungsbaugenossenschaft, die du kaufen kannst und über die du irgendwann eine bezahlbare Wohnung angeboten bekommst. Dann ist dein Geld auch erst mal weg aber es gibt noch etwas anderes im Leben als die alten Steine.

Eine "Altersvorsorge" (meinst du eine Rentenversicherung?) mit 25 € im Monat macht für dich nur dann Sinn, wenn du sozialversicherungspflichtig beschäftigt bist. Eine Rente aus einem Riester-Vertrag ist bis 200 € anrechnungsfrei auf die Grundsicherung.

Sonst sind 25 € in eine Altersvorsorge der Klassiker von "grün hinter den Ohren". Bei 300 € im Jahr hast du nach 30 Jahren 9.000 € eingezahlt und bei einer Versicherung wird das (wegen Abschluss-, Risiko- und bei so kleinen Beträgen anteilig höheren) Verwaltungskosten auch nur unwesentlich mehr. Nach Inflation vermutlich weniger.

In einem Fondssparplan sind 25 € im Monat am Ende vielleicht 27.000 €, nur nimmt dir das (wie eine nicht-Riester-Rente) zum Teil das Amt, wenn du Grundsicherung beantragst. In den Fondssparplan kannst du aber wenigstens jederzeit eine Sonderzahlung leisten oder den Sparplan aussetzen, ohne dass dabei irgendwas passiert.

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@Rat2010

Hallo Rat,

danke für deine Antwort. So allmählich werden Dinge klarer.

Rentenversicherung müsste ich wenn dann ernsthaft und auch stets verpflichtend besparen? Also mit ein paar Hundert Euro im Monat?

Ich frage immer mal wieder bei Genossenschaften in meiner Stadt an. Tatsächlich ist es aber so, dass diese nahezu alle einen Aufnahmestop haben. Bei einigen kannst du ein Formular ausfüllen und bekommst binnen 24 Stunden eine E-Mail, dass sie keine Wohnung für dich haben und deine Anfrage wieder löschen. Ich hätte das im Kindergartenalter schon mal machen müssen... Eventuell geht etwas in absoluten Randlagen - aber dann verbringe ich zuviel Zeit im ÖPNV.

Fondssparplan klingt interessant - aber auf der anderen Seite bedeutet so eine große Renditemöglichkeit doch auch ein großes Risiko, oder? Aber die Flexibilität ist ja auf jeden Fall das, was ich möchte.

Warum raten denn alle zu ETFs? Und gibt es da nicht welche, die man ohne Gebühren - quasi selbstständig in seinem Onlinebanking - besparen kann?

Ich bin nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt, wenn ich das richtig verstanden habe, und kann daher auf nicht riestern. Außerdem heißt es doch immer, es lohne sich ohnehin nicht?

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@ungewiss

Kurze Ergänzung: Ich hab anscheinend doch Anspruch auf Riester.

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@ungewiss

Die höhe Deiner Vorsorgeaufwendungen sollte sich an der Höhe Deiner gewünscht Zielrente orientieren.

Dazu gibt es Fachleute die im Rahmen eines DIN basierten Finanzchecks Dir einen individuellen Plan erstellen.

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@ungewiss

>danke für deine Antwort. So allmählich werden Dinge klarer.

immer gerne.

>Rentenversicherung müsste ich wenn dann ernsthaft und auch stets verpflichtend besparen? Also mit ein paar Hundert Euro im Monat?

das geht auch mit 25 € und du kannst (dann aber höher) auch Einmalzahlungen verrenten. Es ist für dich halt das Falsche, weil den Kosten kein Nutzen gegenübersteht.

>Ich frage immer mal wieder bei Genossenschaften in meiner Stadt an. Tatsächlich ist es aber so, dass diese nahezu alle einen Aufnahmestop haben. Bei einigen kannst du ein Formular ausfüllen und bekommst binnen 24 Stunden eine E-Mail, dass sie keine Wohnung für dich haben und deine Anfrage wieder löschen. Ich hätte das im Kindergartenalter schon mal machen müssen... Eventuell geht etwas in absoluten Randlagen - aber dann verbringe ich zuviel Zeit im ÖPNV.

Ich habe dir nicht empfohlen, bei einer örtlichen Wohnungsbaugenossenschaft nach einer Wohnung zu fragen sondern dort Genossenschaftsanteile zu kaufen. Du kriegst dann (in 20 oder 30 Jahren) als Genosse bevorzugt eine Wohnung.

>Fondssparplan klingt interessant - aber auf der anderen Seite bedeutet so eine große Renditemöglichkeit doch auch ein großes Risiko, oder?

Ja, aber das erklärt dir wer und es gibt halt nichts besseres.

>Warum raten denn alle zu ETFs?

Manche nur, weil sie leider weder von Märkten noch von Menschen eine Ahnung haben. Manche wie iShares und andere Anbieter auch, weil sie damit sehr gut Geld verdienen können. Unterschätze nicht deren PR-Abteilungen!

>Und gibt es da nicht welche, die man ohne Gebühren - quasi selbstständig in seinem Onlinebanking - besparen kann?

Was bringt dir das, wenn du fünf Jahre einzahlst, die ETF nach einem Crash noch die Hälfte wert sind und dir jeder, also wirklich jeder erzählt, das du deine ETF sofort verkaufen sollst??? Wie soll jemand, der davon wirklich keine Ahnung hat mangels Beratung, eine Chance haben, dann nicht zu verkaufen und nie, nie wieder Geld anzulegen?

>Ich bin nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt, wenn ich das richtig verstanden habe, und kann daher auf nicht riestern.

auch das scheinst du falsch verstanden zu haben.

>Außerdem heißt es doch immer, es lohne sich ohnehin nicht?

Stimmt, ist auch falsch. Riestern lohnt sich um so weniger, je höher die persönliche Förderquote ist aber richtig gemacht (also Fondssparplan) lohnt es sich inzwischen immer. Die 200 € zusätzlich zur Grundsicherung gibt es erst seit der letzten Äderung des Gesetzes. Davor war es für Leute uninteressant, die mit höchster Wahrscheinlchkeit zu Grundsicherungsempfängern werden.

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Wohngeldbescheid - kein W-Leistungsantrag wg. Gehaltserhöhung - prüft Behörde im Nachhinein?

Hallo, kurz zu meiner Person: ich bin berufstätig und allein stehend mit 2 Kindern. Mein Ex-Mann zahlt keinen Unterhalt, ich beziehe UHV. Mein Wohngeld wurde für die kommenden 12 Monate bewilligt (beziehe seit mehreren Jahren Wohngeld). Nun habe ich unverhofft eine Gehaltserhöhung bekommen. Lt. Wohngeldtabelle habe ich nun keinen Anspruch auf WG mehr. Mir ist durchaus klar, dass ich dies der Behörde melden muss. ABER: durch die Gehaltserhöhung fällt nicht nur das Wohngeld weg, sondern auch die Übernahme des Jugendamtes der Betreuungsgebühren meiner Kinder sowie die Leistungen aus Bildung und Teilhabe/ Mittagessen bzw. persönlicher Schulbedarf. Das macht Summasumarum 220 Euro mehr Ausgaben für mich pro Monat, die Gehaltserhöhung schlägt sich netto jedoch "nur" mit 170,00 € nieder. Nun spielt der Teufel in meinem Kopf verrückt und ich überlege tatsächlich, ob ich das Wohngeld die kommenden Monate weiter beziehe und dann einfach nicht weiter beantrage. Widerum ein ABER: Was passiert, wenn ich mich still verhalte? Prüft die Wohngeldbehörde im Nachhinein das Einkommen nach? So nach dem Motto: mal schauen, wer letztes Jahr/ die letzten 3 Jahre etc. keinen Weiterleistungsantrag gestellt hat - quasi per Datenabgleich. Also ob die Behörde im Nachhinein das an das FA übermittelte Einkommen abruft... Jaaa, ich weiß, ich müsste es melden. Ich will auch keine Mitleidsschiene fahren. Aber ich denke beinah Jeder von Euch versteht, wenn ich sage, ich möchte das durch die Gehaltserhöhung verursachte Minus wenigstens noch 1 Jahr aufschieben? (Ist es nicht lachhaft - da gewährt einem der AG eine 20%-ige Gehaltserhöhung und man hat unter dem Strich NICHTS davon...). Also meine Frage: landet meine Akte irgendwann einfach im Archiv, wenn ich keinen Weiterleistungsantrag stelle, oder prüft das nochmal jemand nach?

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